Stillstand am Grünen Band

Die Umsetzung des Flächenangebots der Bundesregierung stockt weiterhin, da sowohl die Länder als auch das Bundesfinanzministerium immer wieder neue Hürden aufbauen. Aufgrund dieses Stillstandes bei der Flächenübertragung hat der BUND die Initiative ergriffen und mit der Unterstützung von sieben weiteren Naturschutzverbänden und -stiftungen ein gemeinsames Verbändeschreiben an die jeweiligen Ministerpräsidenten der beteiligten Bundesländer und an Bundesfinanzminister Eichel gerichtet. Gegenüber dem Bundesfinanzministerium machte der BUND deutlich, dass alle Flächen im Bundesbesitz im Grünen Band in die unentgeltliche Flächenübertragung einbezogen werden müssen. Insgesamt beträgt der Anteil der Bundesflächen im Grünen Band etwa 10.000 Hektar.
Der BUND fordert von den Ländern, dass diese grundsätzliche ihre Zustimmung zur Erhaltung des Grünen Bandes durch einen Regierungsbeschluss (wie in Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern) festigen und die Übertragung der Mauergrundstücksflächen zeitnah beim Bundesfinanzminister beantragen. Für alle übertragenen Flächen muss eine dingliche Sicherung für den Naturschutz erfolgen.


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