Mit einer rund 65 km langen Bundesstrasse durch die Rhön soll eine Verbindung zwischen den beiden Nord-Süd-Autobahnen A71 und A7 geschaffen werden. Damit würde nicht nur die Verkehrsbelastung steigen sondern auch der sanfte Tourismus, der sich in den letzten Jahren in der Rhön zum wichtigsten Wirtschaftsfaktor entwickelt hat, massiv geschädigt werden. Von der Trasse massiv betroffen sind außerdem Vogelschutz- und Flora-Fauna-Habitatgebiete von europäischem Rang. Auf massive Kritik des BUND Thüringen stößt die „Salamitaktik“ der zuständigen Behörden bei den Planungen zum Bau der Trasse. Durch die Anordnung von drei angeblich voneinander unabhängigen Raumordnungsverfahren sei eine Beurteilung der Gesamtauswirkungen der Trasse auf den einheitlichen Natur- und Wirtschaftsraum Rhön unmöglich.
Am 14.01.2005 wird es in Fulda ein Treffen zwischen BUND und den beteiligten Bürgerinitiativen dazu geben. Interessierte sind herzlich aufgefordert daran teilzunehmen.
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