Atomausstieg selber machen!

Die vier mächtigsten Energiekonzerne im Land wollen sich von dem Atomkonsens verabschieden, den sie im Juni 2000 gemeinsam mit der damaligen Regierung unterzeichnet haben. Als erstes Unternehmen hat RWE Ende September mit einem Antrag auf Laufzeitverlängerung für den 1975 in Betrieb gegangenen Reaktor Biblis A den Atomkonsens aufgekündigt. Die Aussicht auf Sonderprofite in Höhe von 250 bis 300 Millionen Euro pro Jahr wiegt für RWE schwerer als die Sicherheit und der erklärte Wille der Mehrheit der Bevölkerung. Auch E.on, Vattenfall und die EnBW wollen die zur Stilllegung anstehenden Altreaktoren Brunsbüttel und Neckarwestheim 1 länger betreiben als vertraglich zugesichert. Die Meiler sollen über den nächsten Bundestags-Wahltermin gerettet werden - in der Hoffnung auf eine Regierung, die nach 2009 den Atomkonzernen zu Diensten ist.
Der BUND ruft gemeinsam mit vielen Umwelt- und Verbraucherschutzorganisationen dazu auf, den Atomkonzernen die rote Karte zu zeigen! Vollziehen Sie mit ein paar Briefzeilen oder ein paar Klicks im Internet Ihren persönlichen Atomausstieg. So können Sie jetzt gemeinsam mit vielen anderen aktiv werden, damit wenigstens diese Reaktoren stillgelegt werden und der Druck für einen echten Atomausstieg erhöht wird.
Die Entscheidung liegt bei Ihnen! Es kostet Sie fünf Minuten.
www.atomausstieg-selber-machen.de


zurück zu: Newsletter Nr. 3/06