Rhöntrasse: Protestaktion von BUND und NABU in Fulda

„Kein Transit durch die Rhön!“ forderten Aktivisten von BUND und NABU aus Thüringen und Hessen in einer gemeinsamen Aktion am 15. November vor dem Straßenbauamt in Fulda. Anlass war die öffentliche Bekanntgabe der Linienführung für die Rhöntrasse von Fulda nach Meiningen durch die Verkehrsminister von Hessen und Thüringen. In der breiten Medienresonanz tauchten durch die Aktion nicht nur die „Jubelberichte“ aus den Ministerien sondern auch die kritischen Stimmen der Umweltschützer auf.
Die bevorzugte Variante schneidet genau durch das Herz der Rhön. Die hochsensiblen Naturräume im Biosphärenreservat werden dabei ebenso wenig verschont, wie die gewachsenen Beziehungen zwischen den Dörfern und dem Umland. Dabei wirkt die neue Bundesstrasse wie ein Bypass, der Schwerverkehr von der A 7 quer durch die Rhön auf die A 71 und weiter nach Osten leitet.
Durch die geplante Trassenführung werden bei gefährdeten Arten wie dem Schwarzstorch oder dem Roten Milan die Beziehungen zwischen Brutgebieten und Futterflächen unterbrochen. Ebenso ist der Verbund landwirtschaftlicher Betriebe mit ihren Weideflächen in Gefahr.
Die offizielle Karte der Gesamttrasse kann man sich auf der Internetseite des BUND Thüringen ansehen (unter „Rettet die Rhön“).


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