BUND fordert das Ende der Werraversalzung

Anlässlich einer gemeinsamen Anhörung der Umweltausschüsse der Länder Hessen, Niedersachsen, Thüringen und Nordrhein-Westfalen im RP Kassel am 15. März forderte der BUND ein Ende der Salzeinleitungen in die Werra. Deutliche Kritik übte der BUND an den hessischen Umweltbehörden und wendet sich entschieden gegen die Vorstellung der Kali & Salz AG, die Werra noch weitere 700 Jahre als Abwasserkanal für die Kaliproduktion zu missbrauchen. Der BUND fordert, dass die Auswirkungen der Salzeinleitung auf die Gewässer zum Gegenstand der Umweltverträglichkeitsprüfung werden müssen. Außerdem müsse von der Kali & Salz AG als Verursacherin der Umweltverschmutzung die Präsentation alternativer Lösungen verlangt werden, die das Problem an der Quelle beseitigen.
Anlass der Anhörung ist die Planung von Kali & Salz AG, das hochkonzentrierte, salzhaltige Abwasser aus der riesigen Halde bei Neuhof im Kreis Fulda mit einer neuen Rohrleitung über 63 km quer durch die Landschaft in die Werra zu pumpen. Da das salzhaltige Abwasser durch die Niederschläge entsteht, die die Salzhalde langsam auflösen, würde die Einleitung rechnerisch über mindestens 700 Jahre erfolgen.
Kontakt: Stephan Gunkel, 0160-4420070


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