Umweltverbände und Bürgerinitiativen gemeinsam gegen die Rhöntrasse
Sowohl Vertreter der beiden großen Naturschutzverbände NABU und BUND, als auch der Hessischen Gesellschaft für Ornithologie, der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald und der Bürgerinitiativen aus beiden Bundesländern sprachen sich am 26. Januar auf einem von der Arbeitsgruppe Artenschutz in Tann organisierten Treffen gegen das geplante Straßenbauprojekt aus. Mit Informationsveranstaltungen in den Dörfern entlang der geplanten Bundesstrasse will man die Bevölkerung auf die anstehenden Raumordnungsverfahren vorbereiten. In diesem ersten Planungsschritt wird erstmals offiziell eine bestimmte Trasse bekannt gegeben. Die Umweltverbände und Initiativen wollen bei der Ausarbeitung ihrer Stellungnahmen zu den Planungen eng zusammenarbeiten. Auch die von dem Straßenbauprojekt unmittelbar Betroffenen sollen bei Einwendungen beraten werden.
Bisher war immer von einer zweispurigen Bundesstrasse mit einer dritten Spur zum Überholen an Steigungen die Rede. Inzwischen ist aber klar geworden, dass für die gesamte Strecke von Fulda bis Meiningen mit Ausnahme der Hochrhönquerung ein dreispuriger Ausbau vorgesehen ist.
Kontakt: Thomas Wey, 03693-4 2012, BUND-Meiningen@t-online.de
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