Werra-Versalzung in vollem Gange
K&S wird nun doch die Pipeline zur Werra „als einzig mögliches Verfahren“ beantragen. Seit Pfingsten bereits fahren täglich bis zu 2000 Kubikmeter Lauge per LKW von Fulda aus an die Werra, weil die Entsorgungskapazitäten am Produktionsstandort für die anfallenden Salzabwässer nicht ausreichen. Bei dieser zusätzlichen Belastung mit bis zu 30 Mio. Liter Salzlauge muss jederzeit mit einer Überschreitung des Grenzwertes gerechnet werden.
BUND-Vertreter Stephan Gunkel hat daher unter Beteiligung von Verbänden und Bürgerinitiativen einen Forderungskatalog zusammengestellt, der heute, am 19.6. in Hann.-Münden öffentlichkeitswirksam übergeben werden soll.
Einige hessische Gemeinden schmieden bereits ein Prozesskostenbündnis, um gegen K&S zu klagen.
Kontakt: Stephan Gunkel, Tel. 0160-4420070
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