Grünes Band:
Flächenübertragung Grünes Band:
Auch vier Jahre nach dem Versprechen der Bundesregierung, ihren Grundbesitz im Grünen Band zum Schutz des einzigartigen Biotopverbundsystems unentgeltlich den Bundesländern zur Verfügung zu stellen, streiten sich Bund und Länder nach wie vor über mögliche Kosten der Flächenübertragung, zur Zeit um die Personalkosten, die die Länder für angeblich mit dem Grünen Band betrauten Bundesförstern übernehmen sollen. Damit die Übertragung endlich unter Dach und Fach kommt und wertvollste Lebensräume gesichert werden, veranstalteten BUND Thüringen und Bund Naturschutz in Bayern eine gemeinsame Pressefahrt ins Grüne Band bei Mendhausen, die bei MDR, BR und verschiedenen Printmedien gerne angenommen wurde.

Pan European Meeting
Nach dem letzten paneuropäischen Treffen 2004 und drei Treffen der Regionen (Fennoskandien und Baltikum, Zentraleuropa und Südosteuropa), findet nun vom 18. -21. November 2007 in Bratislava das nächste Treffen der Akteure entlang des Grünen Bandes Europa statt.
Initiiert durch das Bundesamt für Naturschutz treffen sich die regionalen Koordinatoren und nationalen „Focal Points“, staatliche Organisationen, die Aktivitäten am jeweiligen Abschnitt des Grünen Bandes koordinieren, um Erfahrungen auszutauschen, den Stand des „Programs of Work“ zu diskutieren und für die Zukunft zu planen.

Regionale Veranstaltungen am Grünen Band Europa
Die Ausweitung der internationalen Zusammenarbeit zeigte sich auch bei den Veranstaltungen in diesem Sommer: Die tschechische Umweltorganisation HNUTI DUHA organisierte ihre jährliche Wanderung im Grenzgebiet Bayerischer Wald – Sumava mit deutschen und tschechischen Akteuren. Der Naturschutzbund Oberösterreich veranstaltete sein Workcamp bei Leopoldsschlag. Junge Leute zwischen 16 und 30 aus Österreich, Tschechien und Deutschland pflegten die Überschwemmungswiesen der Maltsch, die auf 26 km die Grenze zwischen Österreich und Tschechien bildet.
Der BUND Rostock veranstaltete eine Segeltour entlang der Ostsee, um für die Sicherung der wertvollen Küstenlebensräume zu werben, die sich im Schatten der Grenze erhalten haben.


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