Am 9. Dezember war es genau 20 Jahre her, dass sich 400 Naturschützer aus Ost- und Westdeutschland auf Einladung des BUND in Hof trafen, um über den Schutz der wertvollen Lebensräume im Bereich der ehemaligen innerdeutschen Grenze zu diskutieren. Auf diesem Treffen wurde bereits einen Monat nach dem Mauerfall der Begriff „Grünes Band“ geprägt und eine Resolution zum Schutz des Grünen Bandes verfasst.
Am 13.12.2009 trafen sich die Schützer des Grünen Bandes erneut in Hof. In Vorträgen wurden die Aktivitäten von 20 Jahren erfolgreicher Naturschutzarbeit vorgestellt, aber auch neue Arbeitsaufgaben diskutiert. In der zweiten Resolution zum Schutz des Grünen Bandes forderten die Teilnehmer einstimmig:
·die Ausweisung des Grünen Bandes als „Nationales Naturmonument“ durch die Bundesländer
·den Schluss von Lücken im Grünen Band
·die Umsetzung der Flächenübertragung auch in den übrigen Bundesländern
·die nachhaltige Sicherung des Grünen Bandes durch konkrete Projekte und
·die Umsetzung des Grünen Bandes Europa.
Der BUND Thüringen feierte bereits am 19.9.09 das 20. Jahr ehrenamtlichen Engagements am Grünen Band. Im Südthüringer Grabfeld konnten ca. 50 Teilnehmer sich von dem BUND-Mitglied und ehemaligen Bürgermeister Walther Russwurm entlang des Grünen Bandes führen lassen und erfuhren viel über Natur und Geschichte in diesem Teil des Grünen Bandes. Kinder erforschten die Tier- und Pflanzenwelt im Grünen Band. Landolf Scherzer stellte sein Buch „Der Grenzgänger“ vor und begleitet von Musik wurden langjährig Aktive geehrt, ohne die das Grüne Band nicht möglich gewesen wäre.
Das Grüne Band wurde in seinem 20. Jahr auch in den verschiedensten Pressebeiträgen gewürdigt, wie z.B. in der ARD-Reihe „Erlebnis Erde“ oder der Reihe „Mitten im wilden Deutschland – eine Reise entlang des ehemaligen Grenzstreifens“.