Im Rahmen der bundesweiten Abschluss-Expertenkonferenz hat der BUND Bilanz im Dreiländer-Projekt „Rettungsnetz Wildkatze“ gezogen. Das von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt und der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt mit gut 1 Mio. Euro über fünfeinhalb Jahre geförderte Projekt läuft zum Jahresende aus. Über 100 Experten aus der gesamten Bundesrepublik nahmen an der Veranstaltung teil.
Die Zukunftskonferenz diente dazu alle relevanten Akteure zum Thema Wildkatze an einen Tisch zu bringen und eine zukünftige Vorgehensweise zu diskutieren. Speziell ging es hier um die Rhön als Knotenpunkt für die wandernden Wildkatzen und den vom BUND geplanten deutschlandweiten Wildkatzenwegeplan.
Denn es steht fest: die Rhön stellt das wichtigste Verbindungsglied für die geplanten Waldkorridore dar und muss für die erfolgreiche Umsetzung eines deutschlandweiten Wildkatzenwegeplans von Anfang an mit einbezogen werden. Für die Fortführung des Projekts stehen dem BUND Thüringen in den nächsten drei Jahren EU-Life+ Mittel zur Verfügung.
Für Ergebnisse und Präsentationen zu den Konferenzen siehe demnächst:
http://www.wildkatze.info