Stellungnahmen des BUND Thüringen

Der BUND Landesverband Thüringen e.V. ist ein nach Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) anerkannter Naturschutzverband. Die Regelungen in §63 BNatschG sehen vor, dass Naturschutzverbände bei vielen Bauvorhaben, Raumordnungsverfahren, Landschaftsplanungen sowie der Ausweisung von und Eingriffen in Schutzgebiete vorab anzuhören ist.

Als Ansprechpartner für Ämter, Behörden und Firmen in ganz Thüringen fungiert die BUND-Landesgeschäftsstelle in Erfurt. Alle eingehenden Planungen werden hier gesammelt, gesichtet und an die zuständigen Kreisverbände zur Bearbeitung weitergeleitet.

Bitte senden Sie Ihre Unterlagen an folgende Adresse:
BUND Thüringen e.V.
Trommsdorffstraße 5
99084 Erfurt

oder per E-Mail an:
bund.thueringen@bund.net

Rückfragen richten Sie bitte an obige Adressen
oder Telefon: 0361 / 555 03 -10 (Fax: -19)

 

Auf den folgenden Seiten finden Sie Stellungnahmen des BUND
zu einigen Thüringer Planungen und Raumordnungsverfahren (ROV).

Keine Betonschneise durch Thüringer Wald! BUND Thüringen lehnt Straßenbauvorhaben B 19 von Etterwinden bis Wutha-Farnroda ab

In seiner Stellungnahme zum Raumordnungsverfahren begründet der BUND Thüringen seine Position mit den schwerwiegenden Eingriffen in den sensiblen Naturraum des Vorderen Thüringer Waldes und der zusätzlichen Belastung der Orte in der Region.

Nach dem Willen der Planer soll das Vorhaben eine gigantische Betonschneisedurch unberührte Waldgebiete des Vorderen Thüringer Waldes reißen. Auf der ca. 15 km langen Trasse sollen 300 m breite und 25 m Tiefe künstliche Canyons und große Brückenbauwerke dem Verkehr den Weg ebnen. Dabei werden mehr als 80% die alte Trasse nutzen.

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5. März 2010

Raumordnungsverfahren für die geplante Südwestkuppelleitung 380-kV-Verbindung Halle-Schweinfurt – Abschnitt Altenfeld – Redwitz (Teilabschnitt Thüringen), inkl. 380/110-kV-Umspannwerk Eisfeld Schalkau

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir bedanken uns für die Beteiligung an o.g. Raumordnungsverfahren. Das Vorhaben wir von uns aus folgenden Gründen abgelehnt:

Beide der vorgestellten Varianten "A-Goldisthal" wie auch "B-Schleusingen" einschließlich aller Nebenvarianten E1,B2.1/2.2;B4.1/B4.2 sowie die nach Südost anschließenden Korridorführungen E1, C1-C6 berühren oder durchschneiden die sensibelsten Landschaftsteile des östlichen Thüringer Waldes und des Westlichen Thüringer Schiefergebirges einschließlich des südlichen Vorlandes. mehr

25. September 2007

Stellungnahme Global Marshall Plan

Erfurt, 25.09.07
Anhörung zur Umsetzung der Global Marshall Plan Initiative in Thüringen

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir bedanken uns für die Beteiligung an der Anhörung zur Umsetzung der Global Marshall Plan Initiative in Thüringen. Bei der im Jahr 2003 entwickelten und von zahlreichen prominenten Persönlichkeiten und wichtigen Institutionen getragenen Initiative Global Marshall Plan handelt es sich um ein Konzept, mit dem weltweit ein besserer Schutz der Lebensgrundlagen und die Lösung der gravierenden ökonomischen und sozialen Probleme vorangebracht werden sollen. mehr