Im Thüringer Schiefergebirge gab es früher eine vielfältige Nutzung. In den kleinen Tälchen und auf der Hochfläche wurden Wiesen beweidet und gemäht und von Kräutersammlern abgesucht, aus dem Wald vor allem an den Hängen wurde Holz geholt und mit Flößen ins Flachland gebracht und auch im Wald weideten Ziegen und Schweine. Schiefer wurde abgebaut und Gold gewaschen. Heute sind die jungen Leute meist abgewandert, aus dem vielfältigen Wald wurden Fichtenmonokulturen, die Schieferbrüche werden von Uhus bewohnt. Sehr schade für Schwarzstorch, Wiesenknopf-Ameisenbläuling und Sumpfschrecke ist es, dass sich besonders in den kleinen Tälchen die Nutzung nicht mehr lohnt und auch hier eine starke Dominanz von Fichten zu beobachten ist. Der BUND setzt sich hier dafür ein, die Berg- und Feuchtwiesen zu erhalten.