Bis Ende 2011 soll ein Pflege- und Entwicklungsplan für die Hohe Schrecke erstellt werden. Nach dem thüringischen Teil sind nun auch die zu Sachsen-Anhalt gehörenden Flächen in der Planung. Die anschließende Umsetzungsphase ist auf zehn Jahre konzipiert und umfasst unter anderem nachhaltig wirksame Maßnahmen des Waldumbaus.
Parallel zum Naturschutzgroßprojekt (es wird vom Bundesamt für Naturschutz finanziert) hat das Bundeslandwirtschaftsministerium ein Projekt zur Regionalentwicklung aufgelegt. Die Mittel dafür sollen in die Gemeinden rings um die Hohe Schrecke fließen – koordiniert vom Verein „Hohe Schrecke – Alter Wald mit Zukunft“ e.V., in dem auch die Naturstiftung David Mitglied ist. Bis 2015 begleiten die Vorhaben der Regionalentwicklung einen Prozess, der insgesamt zu einer Aufwertung der Region im Einklang mit den Belangen des Naturschutzes führen wird.