Sie befinden sich hier:

Alternativen zum Gipsabbau

Die Landschaftszerstörung durch Gipsabbau ist nicht notwendig, denn es gibt eine Alternative zum Naturgips. Nach der Wiedervereinigung wurden die ostdeutschen Braunkohle- Kraftwerke mit Rauchgas-Entschwefelungsanlagen (REA) ausgerüstet. Durch den hohen Schwefelgehalt der Braunkohle fallen jährlich rund sieben Millionen Tonnen hochreiner Gips an. Dieser ist – mit nur wenigen Ausnahmen - dem Naturgips als Rohstoff für die Weiterverarbeitung zu Baustoffen und Spezialgipsen sogar überlegen. Die REA-Gipsmengen reichten aus, um den derzeitigen Gipsbedarf vollständig zu decken. Doch obwohl die Verarbeitung des anfallenden REA-Gipses bereits gängige Praxis ist, wird das Potenzial dieses „Abfallproduktes“ nicht ausreichend genutzt. Im Gegenteil: Die Kraftwerksbetreiber müssen etwa ein Drittel ihrer REA-Gipsproduktion auf Halde lagern. Für den Südharz hätte die Umstellung auf REA-Gips doppelte Vorteile: Der Naturharz bliebe bewahrt und die Arbeitsplätze in der gipsverarbeitenden Industrie könnten langfristig erhalten werden.



Direkt zum Online-Antrag, Foto: eyewire / fotolia.com
Direkt zur Online-Spende, Foto: eyewire / fotolia.com

Jahresbericht 2010

Hier können Sie den Jahresbericht 2010 des BUND Thüringen herunterladen!

BUND-Jahrbuch 2011 – Ökologisch Bauen und Renovieren

Das neue BUND-Jahrbuch 2011: "Ökologisch Bauen & Renovieren" ist da ! Das Heft behandelt die Themen Planung, Musterhäuser, Gebäudehülle, Haustechnik und Innenraumgestaltung. Als Schwerpunktthema werden Heizkonzepte im ökologischen Focus behandelt.



Informationen über das BUND-Jahrbuch 2011

Ihre Spende hilft.

BUNDLaden

Besuchen Sie unseren BUNDLaden. Hier finden Sie viele nützliche, schöne und fair gehandelte Dinge wie Becherlupen und Insekten-Hotels oder Textilien, CDs und Kochbücher: www.bundladen.de

Suche

Metanavigation: