Ein Höhepunkt des aktiven Widerstandes bildete die Menschenkette mit über 1000 Teilnehmern rund um das geplante Abbaugebiet am Winkelberg. Dort hat der BUND Thüringen gemeinsam mit den Einwohnern in der Region, dem Arbeitskreis Gipskarst, Kommunal- und Kirchenvertretern, anderen Umweltverbänden und vielen Bewohnern Winkelbergs eindrucksvoll seiner Forderung in der Öffentlichkeit Nachdruck verliehen.
Ein weiterer Höhepunkt war der vom BUND Thüringen gemeinsam mit den Thüringer Grünen organisierte Besuch von Staatssekretärin Simone Probst vom Bundesumweltministerium im Gipskarst. Die Staatssekretärin machte nach einer Besichtigungstour durch die Region den Vertretern der Gipsindustrie in einer öffentlichen Diskussionsrunde unmissverständlich deutlich, dass weitere Abbauvorhaben aus Sicht der Bundesregierung nicht mit einer nachhaltigen Entwicklung in der Region vereinbar sind.