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Ökotipp:

Neues Gütesiegel für Schnittblumen unterstützt Menschenrechte

Miserable Löhne, unsichere Arbeitsverträge, Unterdrückung von Gewerkschaften und Gesundheitsgefahren durch einen passiven Pestizideinsatz, so sah das Leben vieler BlumenarbeiterInnnen in den 80er Jahren aus. Wer sich dagegen wehrte oder gar einer Gewerkschaft anschloß wurde schnell entlassen. Vor allem im wichtigsten Produktionsstandort Kolumbien wurden die Arbeitskräfte ausgebeutet. Die Blumen des Südens sind für den Norden bestimmt, von daher die einsichtige Verantwortung von Konsumenten und Blumenhandel.
Immer mehr Staaten Lateinamerikas und Afrikas drängen auf den Markt, jede dritte Rose oder Nelke auf dem Weltmarkt stammt inzwischen aus dem Süden. Ein Geschäft was sich lohnt - zumal es in Entwicklungsländern ein günstiges Klima und billige Arbeitskräfte gibt. Ein effektiver Umweltschutz oder Rechtsschutz für die Arbeiter existiert praktisch nicht.
Aber es gibt Hoffnung! Ein Programm, das die Einhaltung und unabhängige Kontrolle sozialer und ökologischer Mindeststandards setzt, strebt nun an, die Blumenarbeiter und ihre Familien stärker am Gewinn des blühenden Geschäfts teilhaben zu lassen. Die schweizer Supermarktkette Migros die ersten "fairen Rosen" aus Simbawe auf den Markt. Und nun werden in Deutschland, dem weltweit wichtigsten Blumenimportland, die ersten Blumen aus menschen- und umweltschonender Produktion angeboten. Dies ist ein großer Erfolg für die Menschenrechte der Blumenarbeiterinnen.
Das damit verbundene Logo gehört zu dem "Flower Label Programm" (FLP). Damit wollen zukünftig der deutsche Blumen,- Groß- und Importhandelsverband (BGI), der Fachverband Deutscher Floristen, die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt, die Blumenkampagne von Brot für die Welt, FIAN und terre des hommes gemeinsam für sozial- und umweltverträgliche Blumenproduktion sorgen.
Deshalb mischen sie zu den einheimischen Blumenstrauß aus ökologischem Anbau ruhig auch einige Blumen mit dem Umweltlogo "Blumen aus Menschen- und Umweltschonender Produkion" bei.




Direkt zum Online-Antrag, Foto: eyewire / fotolia.com
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Jahresbericht 2010

Hier können Sie den Jahresbericht 2010 des BUND Thüringen herunterladen!

BUND-Jahrbuch 2011 – Ökologisch Bauen und Renovieren

Das neue BUND-Jahrbuch 2011: "Ökologisch Bauen & Renovieren" ist da ! Das Heft behandelt die Themen Planung, Musterhäuser, Gebäudehülle, Haustechnik und Innenraumgestaltung. Als Schwerpunktthema werden Heizkonzepte im ökologischen Focus behandelt.



Informationen über das BUND-Jahrbuch 2011

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