Ökotipp:

Energiesparen durch bewusstes Wohnen

In der kalten Jahreszeit muss in unseren Breiten eine Menge Energie aufgewendet werden, damit wir es gemütlich warm haben. Um eines vorab zu klären: niemand wird Ihnen empfehlen, den restlichen Winter bei sibirischer Kälte zu verbringen.
Eine Menge Heizenergie wird allerdings nutzlos verbraucht, weil oft auch die Räume mitgeheizt werden, die wenig oder gar nicht bewohnt werden. Es ist durchaus sinnvoll, schon am Morgen zu überlegen, wer sich wann und in welchem Zimmer im Verlauf des Tages aufhalten wird.
Auf diese Weise kann man einen 'Heizplan' aufstellen und vielleicht auch verhindern, dass verschiedene Zimmer nur kurzfristig beheizt werden.
Zum bewussten Wohnen gehört auch, dass es in möglichst vielen Zimmern Innenthermometer gibt, an denen man die tatsächliche Raumtemperatur ablesen kann. Allein die Tatsache, dass das Thermometer eine ausreichende Raumtemperatur anzeigt, hat schon eine 'erwärmende' Wirkung. Oft merkt man erst bei dieser Gelegenheit, dass man nicht der Jahreszeit gemäß angezogen ist.
Ein Wollpullover zur rechten Zeit, hat die Umwelt stets gefreut!

 

Alle Jahre wieder: Streusalz

Den "guten Rutsch", den wir uns alle Jahre wieder wünschen, versuchen wir auf den Gehwegen und Straßen zu verhindern, indem wir die Natur "einpökeln". Im Durchschnitt werden jährlich in der Bundesrepublik Deutschland zwischen 1 und 2 Millionen Tonnen Auftausalze im Winterdienst verwendet. Das verätzt nicht nur die Pfoten der lieben Vierbeiner, sondern lässt auch den Pflanzen am Wegesrand und den Kleinlebewesen im Boden keine Überlebenschance! Die Folge: Laubbäume verlieren mitten im Sommer ihre Blätter oder sterben ganz ab. Gleichzeitig entstehen durch Streusalz Jahr für Jahr volkswirtschaftliche Schäden in Milliardenhöhe, sowohl durch Korrosion an Brücken und Kraftfahrzeugen – insbesondere gefährlich: Korrosion der Bremsen -, als auch durch Schädigungen von Fahrbahndecken.

Tipp:
Benutzen Sie für Gehwege und Hofauffahrten zum Schneeräumen eine Schneeschaufel.
Verwenden Sie zum Streuen entweder die Streumittel mit dem "Blauen Engel" - diese enthalten weder Auftaumittel (Salz), noch organische Bestandteile (z.B. Harnstoff), noch lösliche Schwermetallverbindungen - oder einfachen Sand bzw. Split.

 

Urlaubsträume in Weiß - Ski Unheil?

Wer würde nicht willig bei Werbeworten wie: "Wedeln nach Weihnachten", "Himmlischer Skispaß von November bis Mai"?
Alljährlich strömen derart verlockt etwa 40 Millionen Wintersportler in die Alpen. Hinzu kommen 60 Millionen Tagesgäste.
Immer mehr Wälder werden für neue Parkplätze, Hotels, Skilifts und Pisten gerodet. Mit schöner Regelmäßigkeit melden die Medien Menschenopfer durch Lawinen, verschüttete Dörfer, infolge zu Tal gerutschter Erdmassen, Überschwemmungen, Schneekanonen, Kunstschnee, Pistenwalzen und chemische Schneefestiger sorgen unabhängig vom Wetter für Hochbetrieb. Folglich wird das Frühjahr verkürzt. Pflanzen bleibt nicht genug Zeit für ihr Wachstum. Der Massentourismus verwandelt Almwiesen in Schotterwüsten. Renaturierungsversuche scheitern, weil standortgerechte Arten ausgerottet worden sind, bevor ihre Samen gesammelt werden konnten. Dort, wo das Rotwild noch von Abfahrts- und Langläufern ungestört äst, entstehen Waldschäden durch Wildverbia, weil diese Restflächen zu klein sind.

Tipp:
Wer Frieden mit der Natur will, sollte dem Ski-Massentourismus den Krieg, erklären und lieber bei Gymnastik, Radeln, Schwimmen, Wandern oder Waldlauf Erholung suchen

 

 



Jahresbericht 2016

Unser neuer Jahresbericht steht ab sofort zum Download zur Verfügung!

BUND-Jahrbuch Bauen und Renovieren 2017

Direkt zum Online-Antrag, Foto: eyewire / fotolia.com

Der BUND Thüringen ist Teil des Bündnis für ein Thüringen der Demokratie, 
Vielfalt und Mitmenschlichkeit
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Lesen Sie dazu den Brief unseres Landesvorsitzenden, Ron Hoffmann.

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