Der BUND Thüringen präsentiert gemeinsam mit dem Hydrolabor Schleusingen und der Thüringer Fernwasserversorgung am Montag, dem 15. 12.2003 im Schützenhaus Themar um 17.00 Uhr die Ergebnisse einer Studie zum Ökologischen Umbau des Hochwasserrückhaltebeckens Grimmelshausen. Hierzu sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger der Region eingeladen.
Wie lassen sich die Ziele des Naturschutzes und des Hochwasserschutzes miteinander in Vereinbarung bringen? Diese Frage untersucht eine Studie des Hydrolabor Schleusingen im Rahmen des Projekts „Lebendige Werra“ des BUND Thüringen.
Noch behindern mehr als 60 Querbauwerke in der Werra die natürliche Wanderung von Fischarten. Sie sind der Hauptgrund für das Aussterben von Wanderfischen wie Lachs und Nase im Werra-Einzugsgebiet.
Das Hochwasserrückhaltebecken Grimmelshausen ist eines der größten Querbauwerke an der Werra und trennt derzeit noch ein Einzugsgebiet von 270 Quadratkilometern im Oberlauf der Werra vom restlichen Flussverlauf. Erste Ergebnisse einer Studie des Hydrolabors Schleusingen zeigen, dass der Umbau unter Beibehaltung des Hochwasserschutzes möglich ist. Das wird sich nicht nur positiv für viele Fischarten auswirken. Die Werra erhält auch die Dynamik eines lebendigen Flusses wieder zurück. Die Selbstreinigungskraft der Werra wird wieder gestärkt.
Zu der Bürgerveranstaltung sind auch die Vertreter der Medien herzlich eingeladen.
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