Wie im Landwirtschaftsausschuss des Landtages vergangene Woche bekannt gegeben wurde, soll das Herzstück im Waldgebiet „Hohe Schrecke“, das sog. Los Lossa I an einen Privatinvestor verkauft werden. Das Angebot des Bündnis' „Hohe Schrecke“, die knapp 1.100 ha große Fläche für 1,2 Millionen Euro zu erwerben, sei zu niedrig. In dem Bündnis haben sich der BUND und die Anrainerkommunen mit drei Stiftungen zusammengeschlossen.
Der BUND sieht bei dem Verkauf der Waldflächen an einen Privatinvestor große Gefahren für eine nachhaltige Entwicklung in der gesamten Region. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt hatte bereits erhebliche finanzielle Unterstützung für die Umsetzung eines nachhaltigen Regionalentwicklungskonzeptes „Hohe Schrecke“ in Aussicht gestellt. Voraussetzung dafür ist aber eine nicht kommerzielle Nutzung der Waldflächen.
Wir möchten Sie über den aktuellen Stand informieren und das Angebot des Bündnis' für den Erwerb der Waldflächen in der „Hohen Schrecke“ vorstellen.
<<07. März 05 zurück zu: Pressemitteilungen 2005