Landwirtschaft und Naturschutz müssen kein Gegensatz sein

Für flächendeckenden Umwelt- und Naturschutz in der Landwirtschaft brauchen wir Landwirte, auf deren Wiesen und Äckern viele verschiedene Tiere und Pflanzen leben. Nur eine vielfältige Kulturlandschaft mit Anbau verschiedener Arten, Hecken und Wäldern, Ackerrandstreifen und Wiesen garantieren uns ein stabiles Ökosystem sowie gesunde Lebensmittel, sauberes Trinkwasser, Artenvielfalt und Klimaschutz.

Ökologischer Anbau und regionale Vermarktung stärken nicht nur die Natur in Thüringen und verringern Schadstoffemissionen, sondern ernähren auch Thüringer Landwirte.

Doch Bauern, die eine solch umweltfreundliche Landwirtschaft betreiben, bekommen weder von der Lebensmittelindustrie noch vom Staat oder der EU eine angemessene Gegenleistung für ihre wertvolle Arbeit.

Der BUND setzt sich daher dafür ein, dass Bäuerinnen und Bauern je nach ihrer Leistung für Verbraucher-, Umwelt- und Tierschutz angemessene Preise für ihre Produkte und staatliche Förderung erhalten. Denn es kostet uns langfristig die Lebensgrundlage, wenn es weiterhin lukrativer ist, Gewässer mit Nitrat, Lebensmittel und Böden mit Pestiziden zu belasten – statt etwa auf Ökolandbau umzusteigen und artenreiche Bergregionen zu bewirtschaften.

In Thüringen kooperieren wir mit Ökoherz, die sich für eine Förderung des Ökologischen Landbaus in Thüringen stark machen.



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