Wasser zum Leben

Wasser ist die Grundlage allen Lebens. Anders als in vielen Regionen der Erde fehlt es hierzulande kaum an unserem "Lebensmittel Nr. 1". So könnte man meinen. Doch auch bei uns ist sauberes Wasser kostbar: Industrie, intensive Landwirtschaft, der Verkehr und private Haushalte verbrauchen – und das heißt auch häufig: verschmutzen – enorme Mengen, die dann aufwendig gereinigt werden müssen. Inzwischen ist Wasser weltweit gefährdet: durch Gifte, Überdüngung, Verbauungen, rücksichtslose Geschäftemacherei und durch übermäßigen Verbrauch.

Und die natürliche Selbstreinigung ist fast überall gestört: Zu viele Moore wurden trockengelegt, zu viele Bäche und Flüsse kanalisiert und Seen überdüngt. Darunter leiden die Menschen und auch viele bedrohte Tier- und Pflanzenarten, deren Lebensraum schwindet.

Unter dem Motto "Wasser zum Leben" hat die UNO daher die Zeit zwischen 2005 und 2015 zur Dekade des Wassers erklärt. Auch in Europa geht es um besseres Wasser. Hier schreibt die Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) einen guten Gewässerzustand bis 2015 vor – zum Wohl von Mensch und Natur.



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