Landesverband Thüringen e.V.
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#rausausdemGips2045

Unter dem Motto: #rausausdemGips2045 wollen wir zeigen, welche fatalen Auswirkungen der Abbau auf die Südharzer Gipskarstlandschaft hat. Gemeinsam wollen wir verhindern, dass noch mehr wertvolle Flächen dem Gipsabbau zum Opfer fallen und auf eine erneute Anpassung des Regionalplans Nordthüringen drängen.

Hintergrund

Aktuell wird der Regionalplan Nordthüringen überarbeitet, der die Naturgipsabbauflächen über die nächsten 25 Jahre hinaus festlegt. Bereits im ersten Entwurf sah er Erweiterungsflächen um ca. 87 ha und zusätzlich 68 ha als „Vorranggebiete vorsorgender Rohstoffgewinnung“ vor. Jetzt sollen die bundesweit wegfallenden Gips-Mengen aus Rauchgas-Entschwefelungs-Anlagen (REA) miteinbezogen werden. Darauf hatte die Gipsindustrie in einem Strategiepapier gedrängt. Wir zeigen in unserem Gutachten, dass ein "Raus" aus dem Naturgipsabbau bis 2045 parallel zum Kohleausstieg möglich ist. Trotzdem werden im zweiten Entwurf zum Regionalplan gerade zusätzlich Flächen zur Kompensation sinkender REA-Gipsmengen eingearbeitet.

Jetzt mitmachen!

Schickt uns kurze Videos unter #rausausdemGips2045 oder postet sie direkt auf facebook.com/BUNDnordhausen. Darin solltet ihr vor naturbelassenen Landschaften oder Flächen, auf denen bereits Gips abgebaut wird, zu sehen sein. Die Videos sollten ein kurzes Statement enthalten und werden ab dem 15.02.2021 auf den Social-Media-Kanälen des BUND Nordhausen und des Landesverbandes Thüringen veröffentlicht.

Inhaltlich sollen sowohl die ökologische Vielfalt der Gipskarstlandschaft als auch der aktuelle Status quo des Naturgipsabbaus mit all seinen Auswirkungen auf Mensch und Natur abgebildet werden.

Folgende Motive bieten sich für die Videos an (dies sind nur Ideen, die nicht vollumfänglich umgesetzt werden müssen):

  • naturbelassene Landschaften, in denen kein Abbau stattfindet und auch in Zukunft nicht stattfinden soll
  • naturbelassene Landschaften, in denen in Zukunft ein Abbau stattfinden soll
  • Landschaften, in denen der Naturgipsabbau bereits stattfindet
  • Abbaugebiete selbst, in denen Naturgipsabbau stattfindet oder in der Vergangenheit stattgefunden hat
  • Infrastruktur (LKWs, rauchende Schornsteine auf Gipswerken etc.), die mit dem Naturgipsabbau verbunden ist

Ansprechpartnerin

Ursula Schäfer

Projektmitarbeiterin Vernetzungsstelle Gipskarst
E-Mail schreiben Tel.: 0551 28879892 Webseite

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