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Landesverband Thüringen e.V.

Thüringer zeigen Gesicht fürs Klima – BUND beteiligt sich mit Fotocollage am Internationalen Klimastreik

20. September 2019 | Klimawandel

Internationaler Klimastreik in Erfurt  (BUND Thüringen / BUND Thüringen )

Erfurt. Mit einer Fotocollage beteiligte sich der BUND Thüringen heute auf dem Anger in Erfurt am Internationalen Klimastreik. Unter dem Motto „Dein Gesicht fürs Klima“ rief der der Verband alle Thüringer Bürger*innen auf, Fotos von sich und ihrer Forderung für die künftige Klimapolitik zu machen. Die Bilder wurden anschließend als Collage angeordnet und heute im Rahmen der Demo offiziell präsentiert.


„Wir freuen uns, dass 60 Bürger*innen aus ganz Thüringen ihr Gesicht fürs Klima zeigen“, freut sich Ron Hoffmann, Landesvorsitzender des BUND Thüringen. „Sie zeigen, dass das Engagement für den Klimaschutz im ganzen Freistaat angekommen ist. Und das hat einen Grund: Die Auswirkungen des Klimawandels sind auch in Thüringen nicht mehr zu übersehen. Steigende Temperaturen und ausbleibende Niederschläge setzen der Natur im Freistaat enorm zu.“

Anlass der Fotoaktion ist der dritte globale Klimastreik, zu dem die Fridays for Future aufgerufen haben. Das Besondere: Zum ersten Mal ruft ein so breites zivilgesellschaftliches Bündnis aus Umwelt-, Wohlfahrts-, Kultur- und Entwicklungsverbänden, Kirchen, Klimaschutzinitiativen, sozialen Bewegungen wie auch Unternehmen und Gewerkschaften zum Klimastreik auf. Parallel dazu fand die richtungsweisende Tagung des Klimakabinetts in Berlin sowie die Vorbereitungen zum UN-Klimagipfel in New York statt. Dort werden die nächsten Schritte in der nationalen und internationalen der Klimapolitik festgelegt.


Hoffmann: „Thüringen hat mit dem ersten Klimagesetzt in den neuen Bundesländern bereits ein starkes Zeichen gesetzt. Aber das ist kein Grund, sich zurückzulehnen. Jetzt müssen konkrete Maßnahmenpakete verabschiedet werden. Das betrifft den Verkehr ebenso wie die Landwirtschaft und den Bausektor. Die Zeit, um jede Tonne CO2 zu feilschen, ist vorbei. Stattdessen brauchen wir verbindliche Reduktionsziele. Diese müssen sowohl eine solare Baupflicht, den Ausbau erneuerbarer Energien, als auch die Förderung des Öffentlichen Nahverkehrs beinhalten.“   
Der Umweltverband warnt: „Wenn es nicht gelingt, die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen, droht eine Klimakatastrophe, die nicht mehr aufzuhalten ist.“

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