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Landesverband Thüringen e.V.

"Hinter den (sieben Himalaya-)Bergen - Zu Fuß durch Mustang, dem Tibet Nepals"

Vortrag | Lebensräume

Zu Fuß durch Mustang, dem Tibet Nepals  (Holm Wenzel)

Dies ist das Thema eines Reisevortrages von Holm Wenzel aus Jena am 6. Dezember 2019 um 19:30 Uhr in der Gaststätte Mariensee in Sonneberg, Bettelhecker Str. 57. Dazu laden wieder der BUND-Kreisverband Sonneberg e. V. und die Volkshochschule Sonneberg im Rahmen einer gemeinsamen Veranstaltungsreihe ein.

Diesmal berichtet der gebürtige Sonneberger Holm Wenzel aus Jena in Wort und Bild über seine Reise im vergangenen Jahr nach Nepal in das ehemalige Königreich Mustang an der Grenze zu Tibet. Das „verborgene Königreich“ liegt auf einem Hochplateau im Windschatten nördlich der 8000er Himalaya-Bergriesen von Dhaulagiri und Annapurna. Bis 1992 durften Fremde das Gebiet nicht betreten, weshalb es auch als „verbotenes Königreich“ bezeichnet wurde. Hier ging es nun zusammen mit fünf Freunden aus Jena und „aufgefüllt“ durch weitere fünf Nepalbegeisterte auf eine faszinierende Trekkingtour mit Übernachtungen in meist einfachsten Lodges und herzlichem Kontakt zu den Einwohnern. Ausgangspunkt war Jomsom, das noch auf der Trekkingrunde um das Annapurna-Gebiet liegt.

Landschaftlich und ethnologisch wirkte die wüstenartig trockene Region mit ihren kargen Hochtälern eher wie ein Teil Tibets. Die Wanderung folgte mehr oder weniger entlang eines uralten Karawanenweges – hier haben sich Landschaft und kulturelle Gewohnheiten wohl seit Jahrhunderten kaum verändert, wenn sich auch die Zugänglichkeit durch neue Straßen für die Bewohner inzwischen verbessert und auch hier das Smartphone und Solarenergie Einzug halten. Viele Legenden und Mythen ranken sich um die Geschichte von Mustang, das auch Lo genannt wird. Hier leben die Lopa, die zum tibetischen Kulturkreis gehören und hier zu einer speziellen Form des Buddhismus.

Der Weg nach Norden in die festungsartige Hauptstadt Lo Manthang, dem Abbild einer mittelalterlichen Stadt mit dem alten Königspalast und bedeutenden buddhistischen Klöstern aus dem 15. Jh., führte auf der westlichen Seite der Schlucht des oberen Kali Gandaki entlang, der Weg zurück auf der östlichen Seite. Gesäumt von bizarren Felsformationen aus Sandstein, Granit und Kalkstein, vorbei an skurril verwitterten Lehmkegeln und frühgeschichtlichen Höhlen hoch oben im steilen Fels, im Hintergrund die schneebedeckte Himalaya-Riesen, waren auf 15 Trekkingtagen mit täglichen Gehzeiten von 4 bis über 10 Stunden über 18.000 Höhenmeter im Auf- und Abstieg zu bewältigen, in Höhen zwischen 2.720 m bis 4.300 m ü. NHN, bei Temperaturen von über 25 °C am Tag und unter 0 in der Nacht, auch in der Unterkunft. Oft sehr starker Wind war ein ständiger Begleiter, der viel Staub aufwirbelte in der vegetationsarmen alpinen Steppe.

Alle, die sich für dieses ferne und abgelegene Reiseziel und die unvergesslichen Eindrücke und Erlebnisse interessieren, sind ganz herzlich zum Bildervortrag in die Gaststätte Mariensee eingeladen.

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Termindetails

Startdatum:

06. Dezember 2019

Enddatum:

06. Dezember 2019

Uhrzeit:

19:30 Uhr

Ort:

Gaststätte Mariensee, Sonneberg

Bundesland:

Thüringen

Veranstalter:

Kreisverband Sonneberg

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