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Landesverband Thüringen e.V.

Willkommen auf der Seite des BUND Kreisverband Weimar

Tiere vor der Kamera

Wir beteiligen uns am Projekt "Spurensuche Gartenschläfer" zum Erhalt und Schutz dieser immer seltener werdenden Bilchart. Hierfür haben wir unter anderem eine Wildkamera in unserem Naturgarten installiert. Dabei gehen uns einige Tiere in die Foto-Falle. Einige der entstandenen Bilder möchten wir hier mit euch teilen.

Berichte

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Grünes für das Wohnprojekt Baumhaus am Lindenberg

Der Kreisverband unterstützt mit einem Projektantrag bei der Trias-Stiftung die Entsiegelung der Hoffläche des Wohnprojektes im Osten von Weimar. Hier sollen Bäume und Sträucher gepflanzt werden und Beete entstehen. Das ist gut für das Hofklima und auch für die Artenvielfalt, da Nahrungsangebot und neuer Lebensraum geschaffen werden. An der Anschaffung dieser schönen Linde hat sich auch der Kreisverband beteiligt.

Adventsmarkt in Niedergrunstedt

Am 15.12. zum Adventsmarkt in Niedergrunstedt waren wir wieder mit einem Infostand und unseren drei Schafen dabei und haben über unseren BUND-Garten informiert.. Die Schafe waren nicht nur für die Kinder eine Attraktion. Nebenbei haben wir die Schafwolle gesponnen und zwar mit einer geschnitzten Astgabel, eine schöne alte Technik. Was wir dann aus der Wolle stricken, ob Schals oder andere Dinge, das wissen wir noch nicht.

Vortrag Tom Blue Wolf „Leben mit dem Wolf – eine indigene Sichtweise“

Sachbericht zur Veranstaltung  „Leben mit dem Wolf – eine indigene Sichtweise von Tom Bluewolf“

Die Veranstaltung wurde am 28.01.2019 im Bienenmuseum durchgeführt und erfreute sich reger Teilnahme. Es waren mehr als 100 interessierte Menschen anwesend, die von Tom Bluewolf erfahren wollten, wie die Ureinwohner Amerikas mit dem Wolf zusammen leben

Angesichts der hitzigen Diskussion um die Rückkehr der Wölfe in Deutschland und möglicher Gefahren durch sie für Nutztiere und auch für den Menschen, erfuhren die Zuhörer eine völlige andere Betrachtungsweise. Eingewoben in Geschichten erzählte Tom Bluewolf von seiner Kindheit, wie es ein friedliches Miteinander zwischen allen Tieren und den Menschen gab und wie sie Nahrung und Lebensraum miteinander geteilt haben. Sie haben sich gegenseitig beschützt und unterstützt. Und dabei ging es nicht nur um die Wölfe, sondern um alle Lebewesen auf der Welt und um „die Mutter Erde“ insgesamt. Die Indianer glauben, dass die Menschen hier auf der Erde sind, um sie zu beschützen. Die Menschen müssen ihren Auftrag vergessen haben, so Tom Bluewolf, wenn sie nicht mehr ihre Nahrung teilen, die Erde ausbeuten und vergiften, die Tiere verjagen und einsperren und sich so selbst zerstören, wenn sie so weitermachen.

Es war eine aufmerksame Stille im Raum und es war eine Sehnsucht nach liebevollem Miteinander, gegenseitiger Achtung und Respekt zu verspüren, die in unserem Alltag leider nicht mehr selbstverständlich ist.

Sehr viele Menschen haben dem BUND Weimar für die Organisation dieses Abends gedankt. Gleichzeitig wurden wir gebeten, weitere solche Veranstaltungen zu organisieren, Tom Bluewolf bei seinem nächsten Besuch in Deutschland wieder einzuladen, um mehr über sein Leben, sein Volk und sein großes Wissen über die Welt zu erfahren.

Wir danken der Naturstiftung DAVID für die finanzielle Unterstützung und freuen uns, dass wir mit ihrer Hilfe eine spannende und interessante Veranstaltung durchführen konnten.

 

 

Ruth Bouska
Vorsitzende des KV Weimar

 

 

Weihnachtsfeier 2018 des KV Weimar

Am 08.12.2018 hatten sich die Mitglieder des KV Weimar zur Weihnachtsfeier in Rastenberg getroffen.

Obstbaumschnitt Seminar 29.09.2018

Am 29.09. fand ein neuerliches Obstbaumschnittseminar in Niedergrunstedt statt. Die 9 Teilnehmer konnten bei strahlenden Sonnenschein lernen wir Obstbäume in der herbstllichen Jahreszeit zurecht geschnitten werden.

Bild von der Arbeit

Bäume pflanzen auf der Hohen Schrecke

Weimar (02. April 2017). Am Sonntag, den 02.04.2017 war es dann soweit. Die 150 Eichenbäume von Vera und Hilbert haben ihren Platz im Wald im Naturschutzgebiet „Hohe Schrecke“ gefunden.  Jan Martin Dee mit seinen Forstmitarbeitern, das Team vom Projektbüro Hohe Schrecke, wir vom BUND Kreisverband  Weimar und natürlich Vera und Hilbert mit ihren Kindern und ihren Freunden hatten viel Spaß beim Einpflanzen der Bäume.

Auf dem Schlag, an dem die Eichen gepflanzt wurden, standen vorher Blaufichten, die eigentlich nicht zu den heimischen Waldarten gehören. Sie wurden im letzten Jahr von der Sipkalaus befallen und mussten alle gefällt werden.
Die kleinen Eichen haben optimale Startbedingungen erhalten. Sie bekamen ein tiefes Pflanzloch, eine Hülle aus abbaubarem Material, was sie vor Wildbiss schützt, ein Mikroklima wie in einem kleinen Gewächshaus entstehen lässt und nach 10 Jahren von selbst zerfällt, wenn die Bäume „Menschengröße“ erreicht haben. Außerdem können sie vom dort wachsenden Farn und anderen Sträuchern nicht überwuchert werden und so in Ruhe der Sonne entgegen streben.

Eine Aktion, an der alle Ihre Freude und Gewinn hatten, Vera und Hilbert konnten der Natur wieder etwas zurückgeben, da sie sonst in ihrem Tischlerei-Betrieb Holz verarbeiten, der Waldbesitzer hat wieder neue Bäume für seine Fläche. Die Naturstiftung David freut sich über die Bekanntmachung ihres Naturschutzgroßprojektes und mehr interessierte Menschen dafür sensibilisieren. Ja und wir hatten Spaß am Pflanzen, am Draußen sein und haben viele neue Dinge erfahren.

Vera und Hilbert stecken bestimmt ganz begeistert wieder kleine Eicheln in Töpfe und freuen sich auf die nächste Aktion in vier Jahren.

Arbeitseinsatz Niedergrunstedt am 25. und 26.03.2017

Weimar (25. April 2017). Unsere Fläche in Niedergrunstedt am Feininger Radweg, die ein Naturgarten werden soll, verändert sich. Zuerst stehen natürlich Aufräumarbeiten an, wie bei unserem letzten Einsatz mit Bagger und vielen fleißigen Helfen. Alte Fundamente, Wegplatten und Steine wurden herausgenommen und für späteren Gebrauch gelagert, Müll eingesammelt, Wurzelwerk herausgezogen und Ziersträucher und Neophyten abgeschnitten.

Die Benjeshecke ist wieder ein Stück weiter nach vorn gewachsen. Und im hinteren Bereich  haben wir einen Versuch gestartet für einen Teich. Jetzt gibt es erst einmal  ein großes gebaggertes Loch. Ich bin sehr gespannt, ob uns das gelingt, der Boden unter der dünnen Humusschicht sieht jedenfalls fürchterlich aus.

Unser nächster Termin ist am 05.04. beim Stadtbauamt. Hier geht es um unseren Schaf-Unterstand und die Bedingungen für eine Genehmigung. Über das Ergebnis werden wir sicher per Mail berichten.

Permakulturseminar in Niedergrunstedt, 01.07.-03.07.16

Weimar (12. Juli 2016). Am 01.07. bis 03.07.2016 haben wir, der Kreisverband des BUND Weimar, für interessierte Bürger/innen der Stadt Weimar und der Umgebung ein Seminar über Permakultur organisiert. Das Seminar wurde hauptsächlich in den Räumen des Hofateliers in Niedergrunstedt durchgeführt. Seminarleiter war Robert Strauch (https://permakultur.de/ueber-uns/). Er ist seit 2007 Trainer an der Permakultur-Akademie Berlin mit den Schwerpunkten soziale Permakultur und gemeinschaftliche Prozesse, Dragon Dreaming, Kompost, Obst und Gehölze, Veredelungen, Kochen, Lebenskunst und vieles mehr.

In diesem Seminar sollte es um die Vermittlung von Basiswissen zu Permakultur gehen. Was bringt uns das Wissen über das Thema für das Leben in unserer heutigen Gesellschaft, die auf Wachstum, Schnelligkeit, Konsum und Individualismus ausgerichtet ist. Wie finden wir Menschen uns im Kontext der Natur wieder und wie können wir gemeinschaftlich, aktiv, kreativ und selbstbestimmt unser Dasein gestalten.

Robert Strauch brachte uns den ethischen Grundsatz näher, informierte über Grundlagen, Prinzipien und Handlungsfelder. Bei der Herangehensweise (BADUZ) war ihm besonders der 5.Aspekt wichtig, neben Beobachten, Analysieren, dem Design und der Umsetzung sollte Erlerntes auch gefeiert und zelebriert werden. So bleibt die Freude erhalten und die Gemeinschaft wird gefestigt.
Darüber hinaus wollten wir am praktischen Beispiel, einer 8.500 qm großen Fläche am Feininger Radweg in Niedergrunstedt, unsere theoretischen Kenntnisse auch praktisch ausprobieren und überlegen, wie eine Nutzung mit Permakultur-Prinzipien aussehen könnte.

Am Anfang des praktischen Teils, am 2. Tag unseres Seminars, stand die Bestandsaufnahme und das Beobachten, was auf der Fläche wächst, wer sie besiedelt, für wen sie Lebensraum, Unterschlupf und Nahrung bietet.  In 3 Gruppen wurde das Gelände erkundet. Es sollte ein Plan mit den alten Gehölzen, Wegen, Gebäuden, Fundamenten und Begrenzungen erstellt werden. Die zweite Gruppe untersuchte die Umweltfaktoren. Woher kommt der Wind, wo ist Sonne und Schatten, gibt es trockene und feuchte Stellen, wo sind Lärmquellen, wie zum Beispiel die nahe Autobahn. Die dritte Gruppe beschäftigte sich mit Diversifizierung von Biotopen Grenzen und Durchlässigkeit.

Nach dem Präsentieren wurde das mit dem Feiern wörtlich genommen, gemeinsam ein Mittagessen vorbereitet, verzehrt und diskutiert und gelacht.
Robert Strauch hat uns mit neuen Inputs versorgt zum Pläne zeichnen, als Grundriss und als Schnitt, wir haben neue Pläne gezeichnet und diskutiert, über Themen und Nutzung gesprochen, über Raumbildung (öffentliche und halböffentliche Nutzung und was soll „Wildnis“ bleiben), wie kann die zeitliche Umsetzung bis zum Herbst 2017 aussehen.
Neben dem alten Baum- und Pflanzenbestand, Schaffen von Lebensraum für vorhandene Arten und welche, die sich neu ansiedeln, wird das Konzept auch eine Beweidung durch Schafe und Ziegen an ausgewählten Stellen vorsehen, Es geht ja um das Zusammenbringen verschiedener Faktoren und der gegenseitige Nutzen voneinander. Weidefläche bringt nicht nur den Weidetieren Nahrung, sondern schafft für bestimmte Pflanzen und Tiere gute Bedingungen. All das will gut beobachtet und analysiert und umgesetzt werden.

Wir konnten zu unserem Seminar 11 Teilnehmer/innen begrüßen. Die Altersgruppe reichte von Mitte 20 bis über 70 Jahre. Alle haben sich über die vielen Inputs gefreut, Einige wollen mit diesem Wissen eigene Ideen kreieren und umsetzen und Einige wollen die Niedergrunstedter Fläche entdecken, am Konzept mitarbeiten, erkunden, mitgestalten, pflegen und Erlerntes umsetzen und natürlich auch gemeinsam feiern.

Vorstand

Vereinsvorsitzende: Ruth Bouska

Stellvertreterin: Marion Roza

Schatzmeister: Thomas Oertel  

Beisitzerinnen: Ulrike Richstein, Gudrun Püschel, Cornelia Schiedel

Monatliche Treffen des Kreisverbandes

1. Montag im Monat
Büro Bündnis 90/ Die Grünen
Burgplatz 5, Weimar

Kontakt

Ruth Bouska

Vorsitzende
August - Bebel - Platz 3 99423 Weimar E-Mail schreiben Tel.: 0361 555 03 18

Thomas Oertel

Ansprechpartner Internetseite
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