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Landesverband Thüringen e.V.

"Wir haben es satt!" – Demo am 18. Januar 2020 in Berlin

Agrarwende anpacken, Klima schützen! Wir fordern: Bauernhöfe statt Agrarindustrie, gutes Essen für alle und Demokratie statt Konzernmacht! Beginn: 12 Uhr, am Brandenburger Tor.

Mit dem BUND nach Berlin

Fahren Sie gemeinsam mit uns am 18. Januar zur "Wir haben es satt"-Demo nach Berlin. Von überallher machen sich BUND-Gruppen und Aktive gemeinsam auf den Weg. Mitreisende sind herzlich willkommen – selbstverständlich auch, wenn Sie kein BUND-Mitglied sind. Für die Anreise aus dem Freistaat organisiert der BUND Thüringen eine gemeinsame Fahrt mit einem Reisebus. Der Bus startet um 7:00 Uhr vom Fernbusbahnhof in der Kurt-Schuhmacher Straße in Erfurt und fährt über Jena (8:00 Uhr vom Nettoparkplatz Fritz-Ritter-Straße 36) nach Berlin. Die Rückreise ist für etwa 16:00 Uhr geplant. Um die Miete für den Bus zu decken, erheben wir einen kleinen Unkostenbeitrag in Höhe von 19 Euro für BUND-Mitglieder und 25 Euro für Nicht-Mitglieder.

Anmeldung für die gemeinsame Busanreise

Melden Sie sich hier für die gemeinsame Busanreise an

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Sie können uns auch direkt anrufen unter: 0361/555 03 10 oder schreiben Sie uns eine Mail an bund.thueringen(at)bund.net unter Angabe Ihrer Daten (bitte auch Ihre Telefonnummer).

Alternativ gibt es auch eine Mitfahrzentrale unter: https://www.wir-haben-es-satt.de/informieren/anreise/

 


Wir haben die fatale Politik satt! – Agrarwende anpacken, Klima schützen!

Für eine bäuerlich-ökologischere Landwirtschaft und artgerechte Tierhaltung, für insektenfreundliche Landschaften und globale Solidarität

Im Jahr 2020 stehen wichtige Entscheidungen für die Landwirtschaft und für das Klima an: Bei der Agrarreform der Europäischen Union entscheidet sich, ob die Milliarden-Subventionen nicht mehr nur nach Größe der Ackerfläche ausgeschüttet werden, sondern vielmehr nach Grad der naturschutzgerechten Bewirtschaftung. Mit einem Veto gegen das Mercosur-Freihandelsabkommen kann Deutschland mithelfen, die Feuer am Amazonas einzudämmen. Und für echten Klimaschutz müssen wir die Bundesregierung auch 2020 weiter unter Druck setzen.

Während die Politik blockiert, rennt uns die Zeit weg. Zum Auftakt der Grünen Woche, wenn sich die Agrarminister*innen der Welt in Berlin treffen, bringen wir unsere Forderungen in die Schlagzeilen. Während drinnen über Landwirtschaft, Fördergelder und Mercosur geredet wird, zeigen wir draußen mit unserem Massenprotest klare Kante: Landwirtschaft und Gesellschaft müssen jetzt klimagerecht umgebaut werden! Macht endlich eine Politik, die uns eine Zukunft gibt!
Machen Sie mit! Beteiligen Sie sich zusammen mit uns an der „Wir haben es satt!“-Demo 2020. Unser aller Zukunft steht auf dem Spiel!


18. Januar 2020 | 12 Uhr | Brandenburger Tor | Berlin

 


Agrar-Atlas 2019

Auf die Straße – für das Klima und die Landwirtschaft!

Ob dürre Äcker oder abgesoffene Felder – die Klimakrise lässt sich nicht ignorieren. Die Wissenschaft warnt schon lange, dass wir den Planeten mit der aktuellen Wirtschaftsweise zugrunde richten. Obwohl Hunderttausende für das Klima streiken, kommen von der Bundesregierung nur Bankrotterklärungen. Das haben wir satt!

Zum Auftakt der Grünen Woche, wenn sich die Agrarminister*innen der Welt in Berlin treffen, bringen wir unsere Forderungen in die Schlagzeilen. Während drinnen über Landwirtschaft, Fördergelder und Mercosur geredet wird, zeigen wir draußen mit unserem Massenprotest klare Kante: Landwirtschaft und Gesellschaft müssen jetzt klimagerecht umgebaut werden!

Wir haben Agrarindustrie satt!

Die industrielle Landwirtschaft hat fatale Auswirkungen: Flächendeckender Pestizideinsatz tötet massenhaft Insekten. Zu viel Gülle verschmutzt unser Wasser. Für das Gensoja-Futter in deutschen Tierfabriken werden Regenwälder abgebrannt. Dumping-Exporte überschwemmen die Märkte im globalen Süden und berauben unzählige Bäuer*innen ihrer Existenz. Die Agrarindustrie heizt die Klimakrise und gesellschaftliche Konflikte gefährlich an – das müssen wir stoppen!

Ackerland in Bauernhand!

Seit Jahrzehnten stemmt sich die Agrarlobby gegen jede Veränderung. Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner lässt die Bäuer*innen bei den notwendigen Veränderungen allein. Sie will die Milliarden-Subventionen weiter denen geben, die viel Land besitzen – egal, wie sie wirtschaften. Mit staatlicher Unterstützung kaufen Investor*innen immer mehr Ackerland, während allein in den letzten 10 Jahren hierzulande 100.000 Betriebe aufgeben mussten. Schluss damit! Fördergelder nur noch für Bauernhöfe, die die Tiere gut halten, Umwelt- und Klima schützen und gutes Essen für uns alle herstellen!

Essen ist politisch – für immer mehr Menschen!

In den letzten 10 Jahren ist eine starke Bewegung für gute Landwirtschaft und gutes Essen entstanden. Immer mehr Bäuer*innen bauen ihre Ställe um und erzeugen Lebensmittel ohne Gentechnik. Immer mehr Betriebe nutzen weniger Pestizide oder setzen komplett auf Bio. Bürgerinitiativen haben unzählige Tierfabriken verhindert, Volksbegehren kämpfen für Artenvielfalt und Foodsharing-Projekte retten wertvolle Lebensmittel vor dem Müll. Immer mehr Menschen kaufen konzernfreie Lebensmittel und essen weniger Fleisch. Gemeinsam zeigen wir, wie Agrar- und Ernährungswende geht.

 


 

Machen Sie mit!

Zum Auftakt der Grünen Woche, wenn sich die Agrarminister*innen der Welt in Berlin treffen, bringen wir unsere Forderungen in die Schlagzeilen. Während drinnen über Landwirt­schaft, Fördergelder und Mercosur geredet wird, schlagen wir draußen Alarm. Auf der 10. "Wir haben es satt!"-Demo streiten wir für die Agrar- und Ernährungswende! Demonstrieren Sie gemeinsam mit uns für die Agrarwende und die Artenvielfalt:

Samstag, 18. Januar | 12 Uhr | Brandenburger Tor | Berlin

 


 

Online Mobilisieren

Grafiken für Web und Social-Media finden Sie auf der Seite des Demo-Bündnisses:

Banner und Grafiken

 


 

Mobilisierungsmaterial für Interessierte

Helfen Sie mit, die Demo überall bekannt zu machen. Verteilen Sie Infoflyer in Ihrer Nachbarschaft oder hängen Sie ein Plakat in Ihrem Lieblingsgeschäft auf. Auf der Webseite des Demo-Bündnisses können Sie kostenlos Mobilisierungsmaterial bestellen:

Auf Wir-haben-es-satt.de bestellen

 


 

Der Bundesverband unterstützt BUND-Gruppen mit einem kostenlosen Aktionspaket zur "Wir haben es satt!"-Demo. Sie können Mobilisierungsmaterial bestellen sowie BUND-Aktionsfahnen und Informationsmaterial zum Thema Insekten und Pestizide.

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