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Liebe Freundinnen und Freunde im BUND Jena,

es wechselt gerade fröhlich hin und her zwischen Sommer- und Herbststimmung und das lässt sich auch in der Natur gut verfolgen.

 
Apfelernte bei Camburg

Die Äpfel hängen reif an den Bäumen, oft fallen sie dann einfach ungenutzt herunter. Wir möchten wieder zu einer Apfelernte mit anschließender Vermostung einladen. Die Apfelbäume stehen bei Camburg in einem wild-romantischen Garten am Hang zur Saale. Guido Stelzle koordiniert diese Aktion für den 3. Oktober. Die Anreise ist mit Fahrrad (oder Auto) direkt zum Garten oder per Bahn möglich (Fußweg ab Bahnhof Camburg ca. 20 Minuten). Der Apfelsaft kann dann zum Vermostungspreis (50 Cent/l) gekauft werden.
Wenn Ihr mitmachen wollt, meldet Euch bitte direkt bei Guido (guido.stelzle@gmx.de oder 01515 589 4871), möglichst bis zum 30.9.

Planfeststellungsverfahren Osttangente

Im Juni gab es den zweiten Erörterungstermin zum Planfeststellungsverfahren zum Ausbau der Osttangente. Wir waren gut vorbereitet auch dank gutachterlicher Unterstützung. Es war eine spannende Diskussion. Die Stadt begründet die Ausbaumaßnahme damit, dass anschließend andere Bereiche (Löbdergraben zwischen Rotem Turm und Schwarzem Bären sowie die Karl-Liebknecht-Straße) verkehrsberuhigt werden sollen. Die Planungsunterlagen zeigen aber relativ eindeutig, dass mit dem Ausbau allein noch keinerlei Verkehrsberuhigung erreicht wird. Ob und wie die Verkehrsberuhigung in den genannten Bereichen dann tatsächlich umgesetzt wird, bleibt völlig offen.
Das kann uns nicht zufriedenstellen und wir lehnen den Ausbau nach dem aktuellen Planungsstand daher weiterhin ab.

Fortschreibung Flächennutzungsplan

Aktuell und noch bis zum 22. Oktober läuft die öffentliche Auslegung zur Fortschreibung des Flächennutzungsplans für Jena. Das ist eine relativ komplexe Materie. Wer sich einen Einblick verschaffen möchte, findet alle Unterlagen auf der Webseite der Stadt: https://planen-bauen.jena.de/de/flaechennutzungsplan-entwurf

Zu Beginn des Verfahrens hatten wir als BUND bereits eine Stellungnahme abgegeben. Unser Hauptkritikpunkt war die relativ umfangreiche Umwandlung von Gartenland in Bauland innerhalb des Stadtgebiets. Hier sehen wir die Rolle des Gartenlands als Lebensraum für Tiere und Pflanzen nicht hinreichend berücksichtigt. Diese Position werden wir sicher auch in das aktuelle Verfahren wieder einbringen. Wenn wir noch konkreter auf bestimmte Fälle eingehen könnten, wäre es sicher hilfreich. Dafür würde ich aber Unterstützung bzw. Zuarbeiten benötigen.

Dazu wie auch zu allen weiteren Anregungen oder Vorschlägen erreicht Ihr mich gern unter stefan.jakobs@bund.net

Mit freundlichen Grüßen,
Stefan