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Liebe Spurensucherinnen und -sucher sowie liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

wir haben lange nichts mehr von uns hören lassen, was keineswegs daran liegt, dass wir untätig waren. Vielmehr wurden die Daten, die in den ersten drei Jahren mit Ihrer und Eurer Hilfe erhoben werden konnten, ausgewertet.

Selbst ein so anpassungsfähiges Tier wie der Gartenschläfer findet immer weniger geeignete Lebensräume. Inzwischen ist er überwiegend in urbanen Räumen zu finden. In den Mittelgebirgen dagegen scheint die Art auszusterben.

Der natürliche Lebensraum Wald hat sich durch intensivierte Forstwirtschaft und anhaltende Trockenheit bereits seit langem stark verändert. Nahrung und Versteckmöglichkeiten für Gartenschläfer sind vielerorts rar geworden.

Hinzu kommt das Insektensterben - ein wichtiger Nahrungsbestandteil ist immer weniger verfügbar.

Der Einsatz von Rattengift und anderen Pestiziden hat zudem auch für den Gartenschläfer direkte Auswirkungen. Alle untersuchten Totfunde wiesen zum Teil erhebliche Belastungen mit Giften auf.

Eine Entwarnung konnten die Forscherinnen und Forscher aber geben: Es ist keine genetische Verarmung bei den Gartenschläfern zu erkennen, sonder eine Vielfalt verschiedener genetischer Linien in Deutschland.

Wir haben die Ergebnisse auf unserer Homepage für Sie/ Euch zusammengefasst.

Dann haben Sie/ habt Ihr es vielleicht schon gehört: Der Gartenschläfer ist das Wildtier des Jahres 2023! Das hat der MDR Kultur zum Anlass genommen, uns in den Lebensraum des Gartenschläfers zu begleiten und einen kleinen Radiobeitrag zu bringen.

Viel Spaß beim Lesen und Reinhören wünschen
Thomas & Anita
Projektleiter & Projektkoordinatorin

 
Verbundprojekt

Die "Spurensuche Gartenschläfer" ist ein Gemeinschaftsprojekt der Justus-Liebig-Universität Gießen, der Senckenberg-Gesellschaft für Naturforschung und des BUND.

Sollten Sie/ Solltet Ihr zukünftig keine Informationen mehr zum Projekt "Spurensuche Gartenschläfer" haben wollen, so schreiben Sie mir/ schreibt mir bitte einfach eine E-Mail.