Lebensräume für den Gartenschläfer

Der kleine Verwandte des Siebenschläfers ist ein europäischer Ureinwohner. Gemeinsam mit der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung und der Universität Gießen untersuchten wir die Ursachen für den Rückgang der Bestände und entwickelten geeignete Maßnahmen für dessen Schutz. Mithilfe Ihrer Spende können wir diese umsetzen.

Der Gartenschläfer - eine Schlafmaus in Not

Gartenschläfer  (Jiří Bohdal)

Der Gartenschläfer ist mit seiner auffallend schwarzen Kopfzeichnung, die an Zorros Maske erinnert, unverwechselbar. Er gehört zur Familie der Bilche, der sogenannten Schlafmäuse. Mehr als die Hälfte des Jahres – etwa von Oktober bis April – verbringt er im Winterschlaf.

Während der Paarungszeit ab April sind die Gartenschläfer am auffälligsten: Die Weibchen signalisieren durch lautes Pfeifen ihre Paarungsbereitschaft. Die Männchen streiten sich und werben lautstark um die Weibchen. Bereits im Mai werden die ersten Jungen in Erd- oder Baumhöhlen, Nistkästen oder selbst Freinestern im Gebüsch geboren. 

Der Gartenschläfer ist fast ausschließlich nachtaktiv. Dann begibt er sich auf Nahrungssuche. Für den langen Winterschlaf fressen sich die kleinen Nager eine dicke Fettschicht als Vorrat und Isolation an und suchen sich frostgeschützte Fels-, Baum- und Erdhöhlen oder auch Keller und Dachböden. 

Warum braucht der Gartenschläfer unsere Hilfe?

Die Bestände des Gartenschläfers (Eliomys quercinus) sind in den letzten Jahrzehnten europaweit massiv zurückgegangen. Die Ursachen dafür sind vielfältig. Nahrungs-,  Lebensraumverlust und Pestizide spielen eine große Rolle. Gartenschläfer kommen in Deutschland in zwei ökologisch sehr unterschiedlichen Gebieten vor: Im westlichen Tiefland (recht häufig) und in den Mittelgebirgen (teils vom Aussterben bedroht). Deutschland ist für die weltweite Erhaltung des Gartenschläfers in hohem Maße verantwortlich, da ein großer Teil des gesamten Weltbestandes bei uns lebt.

Was passiert mit meiner Spende?

Gartenschläfer in Weinrebe Gartenschläfer in Weinrebe  (Nikolay Meyer)

Mithilfe Ihrer Spende können wir Maßnahmen zum Erhalt der Lebensräume des Gartenschläfers umsetzen. Gemeinsam mit Partnern wie ThüringenForst legen wir Feuchtstellen an, pflanzen Hecken und Waldsäume und erhalten Quartiere der Art. Außerdem betreiben wir die Online-Meldestelle https://meldestelle.gartenschlaefer.de weiter, auf der jeder Mensch ganz unkompliziert Gartenschläfer-Nachweise melden kann.

Ein wichtiges Werkzeug für unsere Arbeit: Denn nur, wenn wir Kenntnis über die Verbreitung und die Bestandsentwicklung der Art haben, können wir sie schützen.

Spenden für den Gartenschläfer

Der kleine Verwandte des Siebenschläfers ist ein europäischer Ureinwohner. Gemeinsam mit der Senckenberg Gesellschaft und der Uni Gießen untersuchten wir die Ursachen für den Rückgang der Bestände und entwickelten geeignete Maßnahmen für dessen Schutz. Mithilfe Ihrer Spende können wir diese umsetzen.

Ansprechpersonen

Portrait Thomas Mölich rund leiter Wildkatzenbüro BUND Thüringen

Thomas Mölich

Projektleitung
E-Mail schreiben Tel.: 036254 / 649150 Mobil: 0170 / 3072540

Anita Giermann

Projektkoordination
E-Mail schreiben Tel.: 0361 / 5550341

Spendenkonto:

IBAN: DE93 8205 1000 0130 0937 93
BIC: HELADEF1WEM
Sparkasse Mittelthüringen
Stichwort: Gartenschläfer

BUND-Bestellkorb