Landesverband Thüringen e.V.
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Neue Waldstrategie für Thüringen

Die Wälder in Thüringen stehen zunehmend unter Druck. Trockenheit, Stürme, Waldbrände und Luftverschmutzung schädigen die Wälder. Verkürzte Umtriebszeiten, Einsatz schwerer Forsttechnik, ein dichtes Rückegassennetz und Fichtenmonokulturen haben die natürliche Stabilität der Wälder geschwächt. Nur eine naturschutzgerechte Waldbewirtschaftung mit natürlicher Baumartenzusammensetzung und langen Umtriebszeiten gewährleistet zukunftsfähige, stabile Wälder.
 

Der BUND fordert

  • Die „Gute Fachliche Praxis“ der Waldbewirtschaftung muss neu definiert und die Sicherung der Gemeinwohlleistungen des öffentlichen Waldes müssen über die Interessen der Holzwirtschaft gestellt werden.
  • Die Wälder Thüringens sind nach FSC-Standard zu bewirtschaften.
  • Waldbaukonzepte müssen sich in Zukunft an der Naturnähe mitteleurop. Laubwälder orientieren. Dies bedeutet die Erhöhung der Holzvorräte auf mehr als 400 Vorratsfestmeter/ha und eine Reduzierung der Anzahl der Ernteeingriffe innerhalb einer Waldgeneration.
  • Beim Waldumbau ist der natürlich ablaufenden Sukzession Vorrang einzuräumen. Zur Förderung der natürlichen Waldentwicklung sind überhöhte Schalenwildbestände durch moderne Jagdmethoden zu regulieren.

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