12. September 2025 | Pressemitteilung
Wusstet Ihr schon?
- Die Bestände des Gartenschläfers (Eliomys quercinus) sind in den letzten Jahrzehnten europaweit massiv zurückgegangen.
- Die Rückgangsursachen sind vielfältig. Nahrungs- und Lebensraumverlust spielen eine Rolle.
- Gartenschläfer kommen in Deutschland in zwei ökologisch sehr unterschiedlichen Gebieten vor: im westlichen Tiefland (hier sehr häufig) und in den Mittelgebirgen (hier teils vom Aussterben bedroht).
- Deutschland ist für die weltweite Erhaltung des Gartenschläfers in hohem Maße verantwortlich, da ein großer Teil des Weltbestandes bei uns lebt.
Aktuelles
14. August 2025 | Publikation
Regionaleinleger BUNDmagazin Thüringen 03/2025
26. Juni 2025 | Pressemitteilung
Siebenschläfertag am 27.6.: Sieben Wochen im Zeichen des Gartenschläfers
06. Juni 2025 | Pressemitteilung
Gartenschläfer ist „Gartentier des Jahres 2025“ – BUND Thüringen warnt: Letzte Rückzugsräume in...
15. Februar 2025 | Publikation
Regionaleinleger BUNDmagazin Thüringen 01/2025
07. Januar 2025 | Publikation
Machbarkeitsstudie zur Wiederansiedlung des Gartenschläfers im Thüringer Wald
30. Dezember 2024 | Pressemitteilung
Erfolgsaussichten für den Gartenschläfer: Machbarkeitsstudie prüfte Wiederansiedlung im Thüringer...
06. Dezember 2024 | Publikation
Spurensuche Gartenschläfer - Handbuch zum Schutz der Tierart
26. November 2024 | Pressemitteilung
Erbgut entschlüsselt: BUND-Projekt zum Schutz des Gartenschläfers liefert wichtige Erkenntnisse
21. November 2024 | Pressemitteilung
Artenschutz: Umweltministerium setzt Förderung für Gartenschläfer-Projekt des BUND Thüringen fort
16. November 2024 | Publikation
Regionaleinleger BUNDmagazin Thüringen 04/2024
17. Oktober 2024 | Publikation
BUND Thüringen – Wer wir sind und was wir machen
Eine Schlafmaus in Not
Der Gartenschläfer ist mit seiner auffallend schwarzen Kopfzeichnung, die an Zorros Maske erinnert, unverwechselbar. Er gehört zur Familie der Bilche, der sogenannten Schlafmäuse. Mehr als die Hälfte des Jahres – etwa von Oktober bis April – verbringt er im Winterschlaf.
Während der Paarungszeit ab April sind die Gartenschläfer am auffälligsten: Die Weibchen signalisieren durch lautes Pfeifen ihre Paarungsbereitschaft. Die Männchen streiten sich und werben lautstark um die Weibchen. Bereits im Mai werden die ersten Jungen in Baumhöhlen, Nistkästen oder selbst gebauten Nestern im Gebüsch geboren.
Der Gartenschläfer ist fast ausschließlich nachtaktiv. Dann begibt er sich auf Nahrungssuche. Für den langen Winterschlaf fressen sich die kleinen Nager eine dicke Fettschicht als Vorrat und Isolation an und suchen sich frostgeschützte Fels-, Baum- und Erdhöhlen oder auch Keller und Dachböden.
Gartenschläfer
(Jiří Bohdal)
Steckbrief des Gartenschläfers
Auffällige schwarze Kopfzeichnung ("Zorro-Maske"), rotbraun-grau gefärbtes Fell, Flanken und Unterseite weiß
Körperlänge: 12 bis 17 Zentimeter; Schwanzlänge 10 bis 14 Zentimeter
60 bis 90 Gramm, im Winter bis über 130 Gramm
Nach einer Tragzeit von 21 bis 23 Tagen bringen die Weibchen vier bis sechs Junge zur Welt, mit etwa 40 Tagen sind die Jungen selbstständig.
Gartenschläfer sind Allesfresser; auf dem Speiseplan stehen v.a. Insekten, Würmer, Schnecken und Eier, aber auch Früchte, Samen und Knospen.
Nachtaktiv, ausgedehnter Winterschlaf
Den Steckbrief des Gartenschläfers als PDF zum Download finden sie hier.
Im Fokus
Spurensuche Gartenschläfer
In vielen Regionen ist der Gartenschläfer bereits ausgestorben. Warum ist das so?
Machbarkeitsstudie zur Wiederansiedlung
Die Freisetzung von Gartenschläfern könnte Bestandteil eines Anschlussprojekts werden.
Aufrechterhaltung von Schutzbemühungen
Das aktuelle Gartenschläfer-Projekt ermöglicht u.a. die Aufrechterhaltung der Online-Meldestelle.
ENL Gartenschläfer
Ein ENL-Projekt setzt unsere Schutzbemühungen fort.
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Hintergründe & Publikationen
Kurzliste Publikationen
- Machbarkeitsstudie zur Wiederansiedlung des Gartenschläfers im Thüringer Wald
- Spurensuche Gartenschläfer - Handbuch zum Schutz der Tierart
- Vom richtigen Umgang mit Schlafmäusen im Haus
- Spurensuche Gartenschläfer in Thüringen - Wie kommen wir der Schlafmaus auf die Spur?
- Spurensuche Gartenschläfer in Thüringen
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- Erfolgsaussichten für den Gartenschläfer: Machbarkeitsstudie prüfte Wiederansiedlung im Thüringer Wald
- Erbgut entschlüsselt: BUND-Projekt zum Schutz des Gartenschläfers liefert wichtige Erkenntnisse
- Artenschutz: Umweltministerium setzt Förderung für Gartenschläfer-Projekt des BUND Thüringen fort
- „Spurensuche Gartenschläfer“ hinterlässt internationalen Fußabdruck
- Fahndungserfolg: 10.000ster Gartenschläfer gesichtet


