ENL Gartenschläfer
Ein ENL-Projekt setzt unsere Schutzbemühungen fort.
Das Projekt verbindet Jugendliche und junge Erwachsene über Grenzen hinweg, um die Natur zu schützen, die Artenvielfalt zu erkunden und die Geschichte dieser einzigartigen Regionen zu entdecken. Spannende Camps und Workshops laden zum Mitmachen ein!
Die Wildkatze fühlt sich besonders wohl in strukturreichen und naturnahen Laub- und Mischwäldern mit viel Totholz. Der BUND Thüringen arbeitet mit vielen Partner und neun weiteren BUND Landesverbänden daran, mehr Wälder wildkatzengerecht zu gestalten. Davon profitieren auch viele andere Arten – wir Menschen eingeschlossen.
Die Gipskarstlandschaft Südharz ist ein weltweit einzigartiger Naturraum. Mit einer Breite von bis zu zehn Kilometern und auf einer Länge von gut hundert Kilometern erstrecken sich ihre weißen Berge. Da nur im Südharz Gipskarst mit Laubwaldbedeckung vorkommt, ist die Landschaft als „Grüner Karst auf Gips“ vermutlich weltweit einmalig.
Aufgrund seiner zentralen Lage kommt dem Freistaat Thüringen eine Schlüsselrolle bei der Vernetzung der Luchspopulationen in Deutschland zu. Im Rahmen des Projektes möchten BUND und WWF in einer engen Partnerschaft gemeinsam mit den unterschiedlichsten Akteuren Wege erarbeiten, wie die Zukunft des Luchses in Thüringen gestaltet und langfristig gesichert werden kann.
Um den behördlichen Naturschutz in Thüringen bei der Umsetzung von gesetzlichen Kartierungsverpflichtungen zu unterstützen, wurde am Kompetenzzentrum Natura 2000-Stationen ein Monitoringzentrum eingerichtet. Der Fokus liegt auf der Schließung von Kartierungs- und Monitoringlücken in Ergänzung zum bestehenden Karierter*innenstab.
Ziel des Projekts ist die Etablierung eines bundesweiten E-Learning-Lehrgangs zur beruflichen Weiterbildung im Fachbereich „Natura 2000“. Der Lehrgang soll zur Ausübung des komplexen Berufsbilds „Natura-2000-Manager/innen“ befähigen und auf diese Weise die Umsetzung der Ziele von Natura 2000 optimieren – ein Angebot, welches so in der deutschen Naturschutzausbildung und -weiterbildung bisher nicht vorliegt.
Mit Natura 2000 verfügt die EU über ein einzigartiges Schutzgebietsnetz, das Artenvielfalt und wertvolle Lebensräume sichert. Für das Management dieser Gebiete braucht es gut ausgebildete Fachkräfte – doch passende Aus- und Weiterbildungsangebote sind in vielen Ländern selten und Fachpersonal wird vielerorts gesucht. Der BUND Thüringen entwickelt deshalb gemeinsam mit der rumänischen NGO ProPark ein Konzept für ein europäisches Bildungsangebot im Bereich Natura 2000.
Die Kernziele des Projektes sind die Entwicklung gemeinsamer und praxisnaher Lösungsvorschläge für mehr Biodiversität in der Landwirtschaft und die Förderung der Verbindung zwischen Naturschutz und Landwirtschaft.
In diesem Projekt begeben wir uns 2026 auf Spurensuche in unsere Vergangenheit: Mit Archivrecherchen und Interviews mit Zeitzeug*innen vollziehen wir nach, wie aus grenzüberschreitenden Kontakten unserer Aktiven vor 1989 nicht nur der BUND Thüringen, sondern auch das Grüne Band entstand. In spannenden Veranstaltungen treffen junge Aktive von heute auf die von damals. Denn mit dem Mauerfall waren Probleme im Natur- und Umweltschutz nicht vorbei, und auch die Demokratie und Bürgerrechte verlangen ein dauerhaftes Engagement. Hintergrund: Bereits in den 1970er Jahren entdeckte der junge Ornithologe Kai Frobel, dass die seltenen Braunkehlchen ausgerechnet im Todesstreifen einen Rückzugsraum gefunden hatten. Von der Stasi überwacht tauschte er sich mit einem Sonneberger Gleichgesinnten aus, so wie es auch Umwelt- und Bürgerrechtler*innen der DDR um Ralf-Uwe Beck mit Aktiven des BUND taten. Bereits einen Monat nach dem Mauerfall lud Kai Frobel Naturschützer aus Ost und West zum gesamtdeutschen Treffen. Es wurde die Geburtsstunde des Grünen Bandes. Das Spannende: Die damaligen Akteur*innen sind noch heute im Einsatz für Natur, Umwelt und Bürgerrechte.
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