„Die aktuelle Pause bei den Plänen von Südharz Kali in Bernterode zeigt, wie unsicher und risikobehaftet dieses Vorhaben ist“, sagt Eli Sondermann vom BUND Eichsfeld. „Der industrielle Kaliabbau in dieser Form würde enorme Wassermengen verbrauchen, Flächen versiegeln und das Klima erheblich belasten – das passt nicht zu einer zukunftsfähigen Entwicklung des Eichsfelds. Der vorläufige Stopp ist eine Chance, gemeinsam mit Politik und Wirtschaft über wirklich nachhaltige Perspektiven für die Region nachzudenken. Doch er ist kein Grund zur Entwarnung: Solange die Abbaulizenz besteht, bleibt die Gefahr, dass das Projekt mithilfe von anderen Investoren fortgeführt wird.“
Der BUND Thüringen fordert deshalb den vollständigen Verzicht auf den Abbau im Ohmgebirge und setzt sich für wirtschaftliche Alternativen ein, die Natur, Klima und Lebensqualität vor Ort dauerhaft sichern.
Ansprechpartnerin:
Eli Sondermann, BUND-Kreisverband Eichsfeld, Tel.: 015774302644, E-Mail: eli-sondermann(at)liese16.de
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