BUND Thüringen zum Schulanfang: Umweltschutz auch im Schulranzen

24. Juli 1995 | Nachhaltigkeit

Eisenach. Die Schultasche aus Leder, für die Jüngsten auch aus dem leichteren Kunststoff, die Federtasche aus Holz, ein Kolbenfüller mit wasserlöslicher Tinte, Bleistifte ohne Lacküberzug, der Radiergummi aus Kautschuk, und die Hefte selbstverständlich aus ungebleichtem Recyclingpapier - so sieht für den Landesverband Thüringen des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND Thüringen) die umweltfreundliche Schultasche aus.

In einer heute veröffentlichten Pressemitteilung fordert die Sprecherin des BUND Thüringen, Gudrun Flachmann, Eltern und Schulen auf, im neuen Schuljahr mit gutem Beispiel voranzugehen.
"Tintenkiller, Sekundenkleber, Filzstifte und Plastikumschläge haben in einer Schultasche nichts zu suchen."

Damit die Große Pause keinen großen Abfall hinterläßt, empfiehlt der BUND Brotdose und Trinkflasche als abfallbewußte Alternative zu Dosengetränken und Süßigkeiten.

Auch auf die Bedeutung einer ausgewogenen vollwertigen Ernährung für die Schülerinnen und Schüler weist der BUND Thüringen hin. "Einseitige Ernährung kann gesundheitlich unerfreuliche Folgen wie Vitamin- und Mineralstoffmangel, Nervosität und Konzentrationsschwäche haben. Da besonders Kinder und Jugendliche einen erhöhten Vitamin- und Mineralstoffbedarf haben, sollte das Schulfrühstück mehr als nur ein Pausenfüller sein", so Gudrun Flachmann. "Vollkornbrot, Saft und Obst halten fit für einen langen Schultag." 

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