KV Ilm-Kreis: BUND und ADFC waren mobil ohne Auto!

19. Juni 2016 | Mobilität

Am Sonntag mal das Auto stehen lassen und sich mit dem Fahrrad auf Spurensuche begeben, das war das Anliegen der Aktion "Mobil ohne Auto" (MoA), die BUND und ADFC im Ilm-Kreis gemeinsam organisierten.

Am Bach-Denkmal in Arnstadt begann die Tour. Tourenleiterin Thea Vollmer (ADFC) leitete sie über Dornheim nach Hausen zum Naturerlebnishof. Eine familienfreundliche Strecke, auf der Jungfrösche und Erbsenfelder, der Erlebnishof und, gemeinsam mit den Teilnehmenden aus Ilmenau, die schöne Umgebung bestaunt wurden. Bei einem Picknick verging die Zeit recht schnell. Am Ende war allen klar, dass die Aktion im kommenden Jahr wiederholt wird - und zwar wieder am 3. Sonntag im Juni, so wie es lange Zeit Tradition war - nächstes Jahr dann thüringenweit.

Hintergrund:
"Der Radverkehr braucht nicht nur auf touristischen Wegen, sondern auch im städtischen Bereich mehr Platz", so Edith Spanknebel (BUND). Der ADFC setzt sich seit langem für mehr Radwege im innerstädtischen Bereich ein, und dafür, dass Radfahrerinnen und Radfahrer als gleichberechtigte Teilnehmende im Straßenverkehr anerkannt werden. ADFC und BUND werben mit Veranstaltungen wie MoA für mehr Mobilität bei weniger Abgasen: Gerade auf Kurzstrecken, in der Stadt, zur Arbeit macht Bewegung mit dem Rad nicht nur Spaß, sie fördert auch die Gesundheit. "Weniger Autos auf unseren Straßen bedeutet mehr Lebensqualität und mehr Platz für Klein und Groß", weiß Sybille Streubel. Gerade jüngere Menschen verzichten heute bereits auf ein Auto. Lastenräder oder Car-Sharing-Programme helfen, wenn doch mal mehr transportiert werden muss.

Kontakte:

Sybille Streubel: bund.ilmkreis(at)bund.net
Thea Vollmer: arnstadt(at)adfc-thueringen.de

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