Landesverband Thüringen e.V.

Tag des nachhaltigen Konsums und der Suffizienz im Klima-Pavillon

15. September 2017 | Suffizienz, Nachhaltigkeit

BUNDjugend stellt auf Landesgartenschau Ansätze zur Müllvermeidung vor

Apolda/ Erfurt. Was ist nachhaltiger Konsum? Und was ist Suffizienz?  Wie kann man nachhaltiger Leben? Diesen und weiteren Fragen geht die BUNDjugend Thüringen heute im Klima-Pavillon auf der Bundesgartenschau in Apolda nach. Neben Vorträge zu innovativen Ansätzen der Müllvermeidung rückt die Jugendorganisation des BUND Thüringen auch das Thema „nachhaltiger Genuss“ in den Mittelpunkt.

„Für uns als ‚junge Generation‘ ist eine nachhaltige Lebensweise besonders relevant“, so Max Sommerfeld, Jugendbildungsreferent bei der BUNDjugend in Thüringen. „Dass unsere Ressourcen endlich sind, werden vor allem wir in den kommenden Jahrzehnten spüren. Deshalb wollen wir auf der Landesgartenschau ein Zeichen gegen die Verschwendung setzen.“

Mit Vorträgen zu den Themen „Zero-Waste im Alltag“, „Cradle-to-Cradle“ und zur „Suffizienz“ stellen namenhafte Referenten Strategien vor, die eine nachhaltige Lebensweise in Zukunft erleichtern sollen.

Jonas Rombach, Landesjugendleiter der BUNDjugend Thüringen: „Für uns als Jugendorganisation steht vor allem die Frage nach dem ‚Warum‘ im Mittelpunkt: Warum verschwenden wir Ressourcen so achtlos? Warum nutzen wir nicht bereits vorhandene alternative Strategien? Warum gilt die Devise ‚Nach uns die Sintflut‘? Es steht doch längst fest, dass wir über unsere Verhältnisse leben.“  

Nachhaltiger Konsum bedeutet für die BUNDjugend auch „Selbermachen statt Kaufen“. Unter diesem Motto ist im Klima-Pavillon auch für das leibliche Wohl gesorgt. Vor Ort können unter professioneller Anleitung selbst vegane Brotaufstriche zubereitet und natürlich auch gekostet werden.

„Wir hoffen, dass wir möglichst viele Besucher für das Thema Nachhaltigkeit sensibilisieren können“, erklärt Rombach. „Denn wir dürfen nicht vergessen, wir haben nur eine Erde! Spätestens wenn deren Ressourcen aufgebraucht sind, ist es zum Handeln zu spät.“ 

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