Landesverband Thüringen e.V.

Zieleinlauf am Grünen Band Thüringen mit Globetrotter Mario Goldstein

02. September 2016 | Geschichte des BUND Thüringen, Grünes Band

Ehemaliger innerdeutscher Grenzstreifen auf dem Weg zum Nationalen Naturmonument

Erfurt. Nach insgesamt 763 km auf dem Grünen Band erreicht Abenteurer Mario Goldstein am Samstag, den 03.09.2016, sein Ziel am Dreiländer-Stein im Harz. Die BUND-Kampagne wird unterstützt von der Stiftung Naturschutz Thüringen und zielt darauf ab, für das GRÜNE BAND Thüringen und  seine geplante Ausweisung als Nationales Naturmonument zu werben.

„Ein Etappenziel ist erreicht, doch liegt noch viel Arbeit vor uns. In Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz soll das GRÜNE BAND zu Deutschlands erstem großflächigem Naturmonument werden“, so Ron Hoffmann, Landesvorsitzender BUND Thüringen. Das künftige Nationale Naturmonument wird die Flächen zwischen der jeweiligen Landesgrenze zu Niedersachsen, Hessen und Bayern und dem ehemaligen Kolonnenweg umfassen. „Gern stehen wir auch unseren Nachbarn mit Rat und Tat zur Seite, um das GRÜNE BAND in Zukunft auch über die Thüringer Landesgrenzen hinaus zu erweitern.“

Eine Ausweitung bietet sich an, das weiß Stella Schmigalle von der Stiftung Naturschutz Thüringen: „Nirgendwo sonst sind Natur und Geschichte so eng miteinander verbunden wie am ehemaligen innerdeutschen Grenzstreifen.“ Die Stiftung Naturschutz Thüringen hat seit 2010 ca. 4000 Hektar Flächen am Grünen Band von der Bundesrepublik Deutschland übertragen bekommen. „Mit der Übernahme ist die Pflicht verbunden, das GRÜNE BAND sowohl als einmaligen national bedeutenden Biotopverbund, als auch als geschichtliches Mahnmal zu erhalten und weiterzuentwickeln. Hier setzten wir auf eine enge Kooperation mit den Grenzlandmuseen.“

Angedacht ist zudem, die zahlreichen Impressionen, die Wanderer Mario Goldstein auf seiner Tour durch das GRÜNE BAND festhalten konnte, zu einer Multivisionsshow zusammenzustellen. Ron Hoffmann, Landesvorsitzender BUND Thüringen:  „So können Menschen aus ganz Deutschland diese Schatzkammer schon einmal auf der Leinwand kennenlernen.“ Der BUND Thüringen und die Stiftung Naturschutz Thüringen wollen dieses Vorhaben finanziell unterstützen. „Von diesen und ähnlichen öffentlichkeitswirksamen Maßnahmen wird in Zukunft vor allem der Tourismus in der Region profitieren. Dazu können auch die Anwohner einen wichtigen Beitrag leisten“, so Stella Schmigalle von der Stiftung Naturschutz Thüringen.

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