Landesverband Thüringen e.V.
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Sommertour "Kickt die Tonne!"

Eine Aktion der Klimawette

In 100 Tagen radelt der Initiator Dr. Michael Bilharz vom Verein 3 fürs Klima mit dem Lastenrad über 6.000 km quer durch Deutschland. Er macht in 200 Städten Station, um die Klimawette vor Ort vorzustellen und zum Mitmachen zu motivieren.
Am Donnerstag, den 24.06.2021, war die Klimawette hierzu um 17:00 am Markt in Gera.
Die Klimawette forderte auch Gera auf, die Herausforderung anzunehmen, eine eigene Klimawette auszurufen und bis November 1.413 Tonnen CO2 einzusparen. Aachen, Haan, Potsdam oder Backnang haben bereits ihre eigene Klimawette am Laufen. Die CO2-Städteliga der Klimawette ermöglicht den direkten Vergleich mit der Nachbarstadt oder anderen Städten. Denn alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden über ihre Postleitzahl automatisch den jeweiligen Städten „gutgeschrieben“.
Das Team der Klimawette freut sich über Unterstützung seitens des Radfahrklub Solidarität 1895 e.V. Sie haben die Hauptfahrerinnen und -fahrer der Klimawette auf der Strecke von Zeitz nach Gera begleiten. Gefahren wurde über den Elsterradweg. Die BürgerEnergie Genossenschaft Gera eG als auch der BUND – Stadtverband waren ebenfalls bei dem Pressetermin in Gera anwesend. Der Umweltverein Grünes Haus e.V. und der Stadtsportbund Gera unterstützen das Projekt durch Publikation in ihren jeweiligen Netzwerken.

Hier geht es zur ganzen Pressemitteilung

Artikel "In Gera mit Klimaaktion wachrütteln" in der OTZ - Interview mit Heinz Klotz, Mitglied des BUND Gera (leider verborgen hinter Bezahlschranke)

Hier geht es zum ökol. Fußabdruck von Heinz Klotz

Geras Neue Mitte

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Geras Neue Mitte braucht eine Bühne, von ihr, muss eine Ausstrahlung ausgehen!!

Liebe BUND-Mitglieder in Gera,

es gibt eine Initiative in dieser Stadt, die auf Nachhaltigkeit und Langfristigkeit setzt. Sie möchte, dass Stadt anders gedacht wird, sich nicht nur mit Investorenwünschen beschäftigt. Sie möchte diese Stadt zu mehr Vielfalt bewegen und dass deren Entwicklung an Bedarf ausgerichtet ist und nicht nur kurzzeitig gedacht wird.

Gemeinsam planen, gemeinsam entwickeln und gemeinsam gestalten, dass sollte unsere Losung sein!! Die Neue Mitte, sollte ein ganzer Strauß an Ideen und Chancen für unmittelbar anschließende Quartiere sein. Sie muss zentraler Anlaufpunkt sein und gleichzeitig eine Ausstrahlung in alle Richtungen entwickeln, um derzeit rückläufige Entwicklungen zu stoppen und über neue Idee nach neuen Chancen suchen.

Potenziale, die auf der Mitte entwickelt werden könnten, finden sich zum Bsp. Auf anliegendem Foto. Neben den vielfältigen Aufenthaltsmöglichkeiten und den Aktivitäten, die auf der Fläche praktiziert werden könnten, gibt es eine Besonderheit: das 1. Hochhaus in Holzbauweise in Thüringen. Hierdurch ergeben sich wiederum Kontaktmöglichkeiten für Fachkonferenzen und dergleichen.

Die neue Mitte muss neue Wege aufzeigen - wie sich eine nach vorn gerichtete Stadtentwicklung in die unaufhaltsamen Klimaveränderungen einbringt und dem gerecht werden will, wie sich Bürger und Vereine mit einbringen können, wie ein Mehrwert geschaffen werden kann ohne aufwendige Flächenversiegelung. Wo Bürger von IHRER Fläche partizipieren - in Form von mehr Aufenthaltsqualität, "Räume" als Begegnungsorte geschaffen werden, wo nicht nur Ruhezonen entstehen - sondern auch Genussräume mit Flair entstehen sollen (auch als Entschleunigungszone zw. Aktivzonen) um eine Stadt für die nächsten 50 - 100 Jahre robust aufzustellen.

UND HIER SIND SIE GEFRAGT. Damit sich was bewegt, muss der Druck aus der Bevölkerung steigen und ich möchte Sie bitten, sich aktiv in die Gestaltung der Mitte unserer Stadt einzubringen.

Reden Sie mit ihren Abgeordneten vor Ort, bringen Sie sich mit ein, werden Sie Teil der neuen Mitte, überlassen Sie es nicht anderen, wie Sie Ihre Stadt sehen möchten, was Sie in Ihrer Stadt erleben und wie Sie leben möchten und was Ihnen wichtig dabei ist!! Anregungen finden Sie in der beigefügten PM.

Beste Grüße

Heinz Klotz

Bürgerinitiative Geras Grüne Mitte: Pressemitteilung vom 16.12.2020

Der Beschluss des Stadtrates zur weiteren Verfahrensweise mit den Planungen zu Geras Neuer Mitte stößt beim Netzwerk um die Bürgerinitiative „Geras Grüne Mitte“ auf Unverständnis. Obwohl zur Auslegung der Bebauungspläne im Juni 2019 noch keine Abwägungsergebnisse vorgelegt und diskutiert wurden, sollen nun geänderte Bebauungspläne ohne nochmalige öffentliche Auslegung in den Fachausschüssen diskutiert und bis März vom Stadtrat beschlossen und damit die massive Bebauung der Flächen festgesetzt werden. Somit wird zum wiederholten Male die Bürgerbeteiligung ignoriert und eine konkrete Mitwirkung interessierter Geraer Bürgerinnen und Bürger verhindert. Die Aussage des Vorsitzenden des Bauausschusses Nils Fröhlich (Bündnis 90/Grüne), dass bisher keine konkreten Alternativvorschläge vorgelegt wurden, ist völlig falsch. Das zur Projektausstellung "KuK an2!" vorgestellte Freiraum-Bürgerprojekt "geraVITASOL" fand regen Zuspruch und Unterstützung, auch von Herrn Vonarb und von Politikern von Bündnis 90/ Grüne wie Katrin Göring-Eckardt, Astrid Rothe-Beinlich und Nils Fröhlich. In den Gesprächen mit den Stadtratsfraktionen und auch in jeder seiner Stellungnahmen zu den einzelnen Planungsphasen hat der Umweltverein Grünes Haus Gera u. a. detaillierte Angaben zu notwendigen Änderungen von Baulinien, Baugrenzen, Nutzungsfestsetzungen usw. vorgelegt. Damit könnte im Bereich am Museum / KuK vor einer zurückgesetzten Bebauung eine attraktive innerstädtische Aufenthalts- und Verweilfläche entstehen. Trotz Angebote an die Stadtratsfraktionen erfolgte keine inhaltliche Diskussion zu den im Juni 2019 eingegangenen Stellungnahmen. Nun geht es den Verantwortlichen wahrscheinlich nur noch darum, das Baurechtsverfahren rein formell bald abzuschließen, um mit dem Bau des Hauses am Brühl unmittelbar am Stadtmuseum den Beginn der massiven Bebauung der Gesamtfläche einzuleiten. Dass auch gegenwärtig in immer größerer Anzahl Bürgermeinungen dagegen sprechen, wird als angeblich nicht relevant bei Seite geschoben. Der mehrfach geäußerte Vorschlag zur Durchführung eines Ratsbegehrens, bei welchem der Stadtrat die Einwohner*innen  unserer Stadt um ihre Meinung fragt, findet seit Längerem kein Gehör.

Wie die Aufenthaltsqualität im Bereich Museumsplatz / KuK aufgewertet werden kann und dann auch von Einwohnern und Gästen angenommen wird, hat die zeitweilige Aufstellung des Klimapavillons mit umgebendem grünen Freiraum gezeigt. Zwischen den gestalteten Pflanzflächen und den zum Stadtgärtnern genutzten Kisten haben Einheimische und Gäste urbanen Frei- und Aufenthaltsraum genutzt. Zur Abschlussveranstaltung übergaben Thüringens Umweltministerin Anja Siegesmund und Geras Oberbürgermeister Julian Vonarb einen Teil der Fläche zur weiteren Betreuung an den Umweltverein Grünes Haus Gera. Gemeinsam mit der bestehenden Zwischennutzungsinitiative "Geranien" wird ab Frühjahr 2021 das "Stadtgärtnern am Brühl" wieder für eine attraktive grüne und nachhaltige Innenstadtfläche sorgen und zum Treffen, Verweilen und Mitmachen einladen.

Die in den verschiedenen Verlautbarungen von Stadtverwaltung / OB, dem Vereinsvorsitzenden von "Ja für Gera" und der IBA Thüringen oft hervorgehobenen Schlagwörter wie Bürgerbeteiligung, attraktive urbane Freiräume und neues innerstädtisches Lebensgefühl lassen sich im Verfahren und in den Planinhalten nicht erkennen. Entgegen der von über 60 % der Bürger geäußerten Meinungen zur Rahmenplanung für mehr gestalteten innerstädtischem Freiraum, für Freihaltung der Sichtachsen zu den beiden denkmalgeschützten Gebäuden Stadtmuseum und KuK und für weniger massive Bebauung sind ein überwiegend befestigter Stadtplatz und zu einem schmalen Grünzug verbundene Baumreihen geplant, welche von Gebäuden mit 4 bis 5 Vollgeschossen umgeben sind. Hier muss im Sinne einer nachhaltigen modernen Innenstadtgestaltung im Interesse der Bürger*innen die Planung vor allem im südlichen Teil vor dem KuK und dem Stadtmuseum eine Nutzungsänderung der Baufelder für öffentliche Grünflächen angestrebt werden. Zu konstruktiven Gesprächen mit den Projektpartnern, der IBA Thüringen und den Stadtratsmitgliedern stehen die im Netzwerk der Bürgerinitiative "Geras Grüne Mitte" agierenden Gruppen und Personen nach wie vor zur Verfügung. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich gern einbringen. Kontakt: Heinz Klotz, Mobil. 0151 25208692 oder per Mail: heinz.klotz@t-online.de

Mit einem Klick auf das Bild vergrößert sich dieses. Das Bild zeigt, welche Gestaltungspotentiale es auf der Mitte gibt.

 

Ansprechpartner

Daniel Weiß


E-Mail schreiben

Jeden ersten Freitag im Monat trifft sich der Energie-Stammtisch um 17 Uhr in den Museumsstuben Gera.

Jeden zweiten Mittwoch im Monat trifft sich der Gesprächstisch Grünes Haus e.V. mit dem Stadtverband Gera im Braustübl Gera (Südbahnhof).

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