Durch die weitere Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der hier beschriebenen Verwendung von Cookies durch den BUND einverstanden. An dieser Stelle können Sie auch der Verwendung von Cookies widersprechen bzw. eine erteilte Einwilligung widerrufen. Der Einsatz von Cookies erfolgt, um Ihre Nutzung unserer Webseiten zu analysieren und unser Angebot zu personalisieren.

Landesverband Thüringen e.V.

BUND fordert „Der Agrarindustrie den Geldhahn abdrehen“

10. Januar 2019 | Landwirtschaft, Klimawandel

Thüringen fährt mit Bus zur „Wir haben es satt!“- Demo in Berlin

Erfurt. Am 19. Januar ab 12 Uhr geht der BUND gemeinsam mit zahlreichen weiteren Organisationen und tausende Demonstranten in Berlin auf die Straße, um sich lautstark für eine bäuerlich-ökologischere Landwirtschaft einzusetzen. Dafür fährt der BUND Thüringen mit einem eigenen Bus nach Berlin. „Landwirtschaftspolitik geht uns alle an, denn sie bestimmt, welche Lebensmittel in den Handel gelangen. Daher fordern wir Bauernhöfe zu stärken, indem bis 2020 mindestens 50 Prozent der öffentlichen Beschaffung aus regionaler und ökologischer Landwirtschaft erfolgen“, so Ron Hoffmann, Vorsitzender des BUND Thüringen. 

Mit dem Motto der diesjährigen Demonstration „Der Agrarindustrie den Geldhahn abdrehen“ richten sich die Organisatoren gegen die Industrialisierung der Landwirtschaft. „Wir brauchen eine Agrarwende, die in bäuerliche Betriebe investiert, die ihre Tiere artgerecht halten, auf Pestizide verzichten und gutes Essen herstellen“, so Ron Hoffmann. „Es muss Schluss damit sein, Steuermilliarden in die Agrarindustrie zu stecken. Hinzukommt, dass immer mehr außerlandwirtschaftliche Investoren sich mit staatlicher Unterstützung ganze Agrarbetriebe und immer mehr Land unter den Nagel reißen. Die fatalen Folgen dieser Subventionen wie Höfesterben, Monokulturen, Megaställe und Antibiotikaresistenzen müssen ein Ende haben.“ 

Bei der kommenden Reform der EU-Agrarpolitik (GAP) entscheidet sich, welche Landwirtschaft zukünftig mit jährlich 60 Milliarden aus dem Haushalt unterstützt wird. Die Bundesregierung muss sich bei den Verhandlungen in Brüssel an die Seite der Bauernhöfe stellen und sich für bäuerliche Erzeugnisse und regionale Märkte weltweit stark machen. Deutschland braucht eine Agrarwende mit fairen Erzeugerpreisen und Produkten aus artgerechter Haltung, weg von den Tierfabriken und Megakonzernen der Agrarindustrie. Dafür schlagen die Demonstranten mit Töpfen und Kochlöffeln am 19. Januar in Berlin Alarm.

Für die Anreise aus dem Freistaat organisiert der BUND Thüringen eine gemeinsame Fahrt mit einem Reisebus. Der Bus startet um 7.00 Uhr vom Fernbusbahnhof in der Kurt-Schuhmacher Straße in Erfurt und fährt über Jena (8.00 Uhr vom Nettoparkplatz Fritz-Ritterstraße 36) nach Berlin. Die Rückreise ist für etwa 16.30 Uhr geplant. BUND-Mitglieder bezahlen 25 Euro, Nicht-Mitglieder 30 Euro für Hin- und Rückfahrt. Wer mitfahren möchte, sollte sich zeitnah mit Vor-und Zuname, E-Mail und Handynummer anmelden. Die Reservierung gilt erst nach Anmeldebestätigung und Überweisung der Fahrkosten. Anmeldungen nimmt Jonas Schürings via jonas.schuerings@bund.net oder unter 0361-5550310 entgegen.

 

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

 

Zur Übersicht

BUND-Bestellkorb