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Sebastian König wird neuer Landesgeschäftsführer des BUND Thüringen – Natur- und Klimaschutz müssen zusammen gedacht werden

05. Juli 2022 | BUND, Klimawandel, Naturschutz

Erfurt. Zum 01. Juli 2022 hat Sebastian König die Leitung des Landesgeschäftsstelle des BUND Thüringen übernommen. Er tritt die Nachfolge des langjährigen Geschäftsführers Dr. Burkhard Vogel an, der nach 23 Jahren als Staatssekretär in das Thüringer Umweltministerium gewechselt ist. Mit dem 31-jährigen Sebastian König vollzieht der BUND Thüringen auch einen Generationswechsel in der Geschäftsstelle.

Der aus Südthüringen stammende Landschaftsarchitekt war zuvor sechs Jahre als Leiter des „Kompetenzzentrum Natura 2000-Stationen“ tätig und kennt die Chancen und Herausforderungen im Thüringer Naturschutz. Mit seiner Unterstützung hat sich das Thüringer Netzwerk der Natura 2000-Stationen über die Landesgrenzen hinweg einen Namen gemacht. Als Schnittstelle zwischen Behörden, Landnutzer*innen und Verbänden sind die Natura 2000-Stationen heute nicht mehr aus der Naturschutzszene wegzudenken. In dieser Zeit begleitete Sebastian König auch die politischen Geschicke des BUND im „Bundesarbeitskreis Landwirtschaft“ erfolgreich. Heute ist er dort stellvertretender Sprecher.

Robert Bednarsky, Landesvorsitzender des BUND Thüringen: „Mit Sebastian König gewinnen wir einen Geschäftsführer, der den BUND, seine Ziele und Strukturen bereits auf vielen Ebenen kennt und mit seiner bisherigen Arbeit vorangebracht hat. Die Entscheidung, ihn als neuen Landesgeschäftsführer vom Gesamtvorstand einstimmig zu berufen, ist eine offene Einladung an die junge Generation, sich im BUND zu engagieren.“

„In meiner neuen Position des Landesgeschäftsführers des BUND Thüringen möchte ich sowohl mein Fachwissen als auch meine vielfältigen Kontakte nutzen, um die verschiedenen Akteur*innen im Freistaat an einen Tisch zu bringen. Nur gemeinsam können wir den Weg für ein zukunftsfähiges Thüringen bereiten.“, erklärt Sebastian König, Landesgeschäftsführer des BUND Thüringen.

Gleichzeitig hat sich der BUND Thüringen bewusst dafür entschieden, einen politisch ambitionierten Naturschutzexperten in das Amt zu berufen, um eine klare Absage zu erteilen an die aktuellen politischen Bestrebungen, Klima- und Naturschutz gegeneinander auszuspielen. Bednarsky: „Ob Klimawandel oder Artensterben, ob Energie- oder Ernährungskrise, Mobilitätswende und andere Handlungsfelder der Nachhaltigkeit – wir stehen vor großen Herausforderungen, die nur gemeinsam angegangen werden können. Wenn wir dem Verlust der biologischen Vielfalt Einhalt gebieten wollen, können wir es uns nicht leisten, unsere Anforderungen an den Naturschutz hintenanzustellen, ganz besonders nicht in Krisenzeiten! Ökologischen Grenzen lassen nicht mit sich verhandeln. Wir müssen endlich aufhören, zu Lasten kommender Generationen zu leben.“

Zu den Aufgaben von Sebastian König gehört neben der Koordination der politischen Arbeit des BUND Thüringen auch die Entwicklung des Verbandes selbst. König: „Gemeinsam mit der Landesgeschäftsstelle möchte ich die BUND-Gruppen vor Ort stärken und die Zusammenarbeit mit den Ehrenamtlichen vertiefen. Unsere Aktiven sind das Rückgrat des Verbandes. Mit ihren Fachkenntnissen und ihrem Engagement tragen sie maßgeblich zum Erfolg des Verbandes auf der Landesebene bei. Unser Ziel muss es sein, unsere Kräfte noch stärker als bisher zu bündeln und die Arbeit unserer Ehrenamtlichen ins Licht der Öffentlichkeit zu rücken.“

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