Landesverband Thüringen e.V.
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Grüne Korridore aus Büschen und Bäumen

Auf Grundlage des Wildkatzenwegeplans entstanden und entstehen in 27 Projekt­gebieten grüne Netze aus Büschen und Bäumen – entweder in Eigenregie oder aufgrund unserer Initiative in Zusammenarbeit mit Projektpartnern.

Das BUND-Pilotprojekt in Thüringen

Die grünen Korridore verbinden Waldgebiete wieder miteinander, so dass die Wildkatze und andere Waldbewohner neue Lebensräume erschließen können.

Neben den bestehenden Korridoren in Thüringen, Rheinland-Pfalz, Niedersachsen und Hessen setzt der BUND im Rahmen des Projektes "Wildkatzensprung" nun an weiteren elf Regionen Korridorpflanzungen und Waldaufwertungen um.
 

Weg frei für die Wildkatze

  • Wildkatzen wurden durch Bejagung und intensive Landnutzung auf wenige Restlebensräume zurückgedrängt. Helfen Sie uns, ein Netz grüner Korridore aus Bäumen und Sträuchern zu pflanzen, damit die Tiere wieder ungehindert wandern und Artgenossen zueinander finden können.
  • Für den Betrieb des Wildkatzendorfs Hütscheroda: Hier kann man mit den sonst so scheuen Jägern auf Tuchfühlung gehen und sich über die Lebensweise der Tiere informieren.

Erster grüner Korridor zwischen Nationalpark Hainich und Thüringer Wald

Den ersten grünen Korridor pflanzte der BUND bereits 2007 in Thüringen, er verbindet den Nationalpark Hainich mit den Hörselbergen. Die Hörselberge diesen als "Trittstein" für die Wiederbesiedlung des Thüringer Waldes. 2012 gelang es BUND-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter erstmals, Wildkatzen auf dem Korridor nachzuweisen. 2014 schloss der BUND die letzte Lücke – Hainich und Thüringer Wald sind jetzt verbunden. 

Mit dem Projekt „Rückkehr auf leisen Sohlen – Ein Rettungsnetz für die Wildkatze“ wurde erstmalig in Deutschland ein Verbund von Waldlebensräumen in dieser Größenordnung umgesetzt. Die Wildkatze steht in diesem Projekt stellvertretend für andere Waldarten. Anhand der Entwicklung der Wildkatzenbestände soll das Gelingen der Wiedervernetzung gemessen werden. 

Gelingen konnte ein solches Vorhaben nur, durch ein Netz zwischen Mensch und Natur. Es wurden neue Allianzen geschmiedet zwischen Naturschutz und Landnutzung, zwischen Behörden und Bevölkerung und zwischen allen, die das Schicksal einer der letzten Raubkatzen in Europa nicht unberührt lässt. 

Wildkatzenbüro Thüringen

Dipl. Biol. Thomas Mölich

Projektleiter Rettungsnetz Wildkatze
Schlossstr. (Pavillon) 1 99820 Hörselberg–Hainich E-Mail schreiben Tel.: 036254 / 879250 Mobil: 0170 / 30 725 40

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