Freiwilligeneinsätze für die Wildkatze
Du möchtest etwas für die Natur tun und dabei der Wildkatze helfen? Dann pflanze gemeinsam mit uns Bäume für einen Wildkatzenwald oder baue mit uns Knotengitterzäune ab.
Der BUND Thüringen lädt alle Interessierten zum Arbeitseinsatz am 18. Oktober 2025 (10 bis 15 Uhr) im Forst bei Wiesenfeld im Eichsfeld ein! Knotengitterzäune werden zum Schutz junger Bäume verwendet, damit sie nicht von Rehen, Hirschen oder Hasen verbissen werden. Sinken diese Zäune jedoch um oder gehen kaputt, verbleiben sie oft als tödliche Falle für die Wildkatze dennoch im Wald. Wir wollen gemeinsam mit euch 1.000 Meter dieses Zauns abbauen und aus dem Wald entfernen. Seid dabei und helft mit, den Wald für Wildkatze & Co. wieder gefahrlos passierbar zu machen! Eingeladen sind alle Waldliebhabenden von Jung bis Alt! Für Getränke und Mittagessen ist gesorgt.
Knotengitterzäune abbauen in Wiesenfeld
Der BUND Thüringen e.V. lädt am 25. Oktober 2025 zum Pflanzfest nach Unterkatz ein! Auf einer Fläche bei Unterkatz im Landkreis Schmalkalden-Meiningen sollen arten- und strukturreiche Wälder entstehen – dafür brauchen wir Ihre Unterstützung! Gemeinsam mit der Stadt Wasungen und vielen Freiwilligen soll eine Mischung von Laubbäumen und Büschen gepflanzt werden. Für Getränke und Mittagessen ist gesorgt!
Gefahr aus der Nachbarschaft
Hybridisierung als Risiko für Wildkatzen
Die streng geschützte Europäische Wildkatze kehrt langsam in Deutschlands Wälder zurück. Doch eine unscheinbare Gefahr aus unserer unmittelbaren Umgebung bedroht diese Wildtierart: die Hauskatze.
Unkastrierte Freigänger können sich mit Wildkatzen verpaaren, was zu einer Vermischung beider Arten führen kann. Die sog. Hybridisierung kann langfristig die genetische Eigenständigkeit der Wildkatze gefährden. Außerdem können wichtige ökologische Anpassungen der Wildkatze an ihren Lebensraum verloren gehen.
"Der wichtigste Schritt ist, Freigänger-Katzen kastrieren zu lassen. So verhindern Haustierhalter*innen die Vermischung von Haus- mit Wildkatzen und vermeiden gleichzeitig, dass noch mehr verwilderte Katzen unter elenden Bedingungen leben müssen", erklärt unsere Wildkatzen-Expertin Pauline Münchhagen.
Auswirkungen der Hybridisierung und Lösungsansätzen zum Schutz der Wildkatze diskutieren wir in einem Online-Fachseminar am 26. Mai um 14 Uhr via Zoom. Sei dabei! Alle Infos dazu gibt es hier: Online-Seminar
Das Projekt „Wildkatzenwälder von morgen“ wird gefördert im Bundesprogramm Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz.
Entdecken, staunen, forschen – bei unserem Mitmachwettbewerb „Naturtagebuch“ für Kinder zwischen 8 und 12 Jahren können junge Forscher*innen jetzt die Natur entdecken und dabei gewinnen! Zusammen mit Manfred Mistkäfer, der von Beruf Naturforscher ist, können junge Entdecker*innen ab sofort Naturschätze und -phänomene ganz genau unter die Lupe nehmen und in einem Tagebuch festhalten. Egal ob fotografieren, Blumen pressen, Blätter oder Steine sammeln, Gedichte schreiben, Geschichten erfinden, eine Präsentation machen, Wetterdaten notieren, einen Film drehen – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.
Wer bei unserem Wettbewerb mitmachen möchte, kann sein Tagebuch bis zum 31.10.2025 einsenden. Am Ende des Jahres werfen wir gemeinsam einen Blick auf alle eingereichten Naturtagebücher und würdigen sie auf vielfältige Weise – mit kleinen Preisen, besonderen Erwähnungen oder einer Ausstellung der kreativsten Exemplare.
Alle Infos zum Wettbewerb und über Manfred Mistkäfer findest du hier. Wir freuen uns auf alle Einsendungen!
Online-Seminar "Sichere Wälder – wie wildkatzenfreundliche Forstwirtschaft gelingen kann"
Wildkatzen brauchen sichere Wälder – doch die moderne Waldbewirtschaftung birgt Gefahren. Welche Maßnahmen helfen, Gefährdungen für Wildkatzen zu minimieren, ohne auf den waldwirtschaftlichen Ertrag zu verzichten? Fachleute zeigen das Gefährdungspotential für die Wildkatze im Wald auf und diskutieren Lösungsansätze für eine schonende Bewirtschaftung von Wäldern.
Werde jetzt Natura-2000-Manager/in!
Bereits 135 Personen haben wir zum Natura-2000-Manager/in ausgebildet. Und du kannst die nächste sein! Am 15. Mai, 12 Uhr, öffnen wir die Anmeldungen für unseren nächsten Lehrgang! Werde jetzt Natura-2000-Manager/in!
Du arbeitest in der Naturschutzverwaltung, Landschaftsplanung oder Natura-2000-Gebietsbetreuung? Oder interessierst du dich einfach für die Arten und Lebensräume des europäischen Schutzgebietsnetzes Natura 2000? Dann könnte unser E-Learning-Lehrgang „Natura-2000-Manager/in“ genau das Richtige für dich sein. Der nächste Lehrgang startet im Oktober2025 und endet im Juni 2026. Der Lehrgang wird vor allem online im Selbststudium absolviert. Daneben gibt es drei Exkursionen und zwei Präsenz-Seminartage. Alle Infos erhältst du auf natura2000manager.de.
Infos zum Natura-2000-Manager/in
Die Anmeldungen sind ab 15. Mai, 12 Uhr möglich. Schnell sein lohnt sich! Bei den letzten Durchgängen waren die Plätze sehr schnell ausgebucht. Solltest du keinen Platz mehr bekommen, kannst du dich gern melden – dann nehmen wir dich auf die Warteliste für den nächsten Durchgang.
Unser Jahresbericht 2024 ist da! Gespickt mit allen Infos zu unseren Projekten und Aktivitäten im vergangenen Jahr. Hier findest du gebündelt alle unsere Highlights, erfährst, wie sich unsere Projekte entwickelt haben und was uns in Thüringen in Sachen Natur- und Umweltschutz bewegt hat.
Zu unseren Meilensteinen des vergangenen Jahres gehörte zweifelsohne die Auswilderung der ersten Luchse im Thüringer Wald; das 20-jährige Bestehen des „Rettungsnetz Wildkatze“, welches wir gemeinsam mit Wegbegleitern am ersten „Grünen Korridor“ Deutschlands feierten; die Verstetigung des Lehrgangs „Natura-2000-Manager/in“, der nun auch ohne Projektförderung weitergeführt wird und der erfolgreiche Abschluss unserer „Spurensuche Gartenschläfer“.
All das hätten wir nicht schaffen können ohne das Engagement unserer Ehrenamtlichen. Naturschutz geht nicht ohne die Arbeit vieler Freiwilliger! Danke dafür!
Auch 2025 werden wir uns mit aller Kraft dafür einsetzen, die Natur im Freistaat zu bewahren und bedrohte Arten zu erhalten.
#naturschutz #umweltschutz #thüringen #bundthüringen #jahresbericht #2024
Weltwassertag
Als "Ozeanplastik" wird Kunststoffmüll bezeichnet, der im Meer oder an Stränden aufgesammelt wurde. Ozeanplastik wird für Produkte wie Trikots oder Rucksäcke genutzt und vermarktet. Unternehmen versprechen saubere Meere und Nachhaltigkeit. Doch Ozeanplastik ist keine Lösung gegen die Vermüllung der Meere. Unsere Broschüre erklärt, warum Ozeanplastik Greenwashing ist und was stattdessen gegen die Verschmutzung der Meere getan werden muss.
Am 21. März ist der Internationale Tag des Waldes!
Unsere Wälder sind in einem alarmierenden Zustand. Ganze Waldbestände brechen zusammen – durch Klimawandel, Borkenkäfer, intensive Forstwirtschaft und Schadstoffeintrag aus Verkehr und Landwirtschaft. Zudem wird aufgrund des Nadelholzrückgangs zunehmend Laubholz geschlagen – diese brauchen wir aber als CO2-Speicher und Lebensraum für bedrohte Arten.
Deshalb setzen wir uns für eine neue Waldpolitik in Thüringen ein: Natürliche Wiederbewaldungsprozesse, Verzicht auf nichtheimische Baumarten, Pflanzung und schonende Nutzung von Laubgehölzen machen unsere Wälder zukunftsfähig.
Unsere Forderungen für einen zukunftsfähigen Wald
Du möchtest helfen? Unterstütze mit einer Spende, um Umweltbildungsprojekte, Pflanzaktionen oder den Ankauf und Schutz wertvoller Wälder zu unterstützen.
Spenden für den Erhalt des Waldes
Autofasten Thüringen
Autofasten Thüringen startet heute!
Heute, am Aschermittwoch (5.3.), beginnt die Aktion Autofasten Thüringen! Bis Karsamstag (19.4.) kannst du dein Auto bewusst stehen lassen und nachhaltige Alternativen wie Bus, Bahn, Fahrrad oder das Zu-Fuß-Gehen ausprobieren. Mitmachen lohnt sich – für dich und die Umwelt!
Das erwartet dich:
Fastentickets: Vergünstigte Fahrkarten ermöglichen es dir, den ÖPNV kostengünstig zu testen. Diese Angebote und viele mehr findest du hier.
Mitmach-Kalender: Dokumentiere deine autofreien Tage im Flyer. Wer seinen Kalender am Ende der Fastenzeit einsendet, kann attraktive Preise gewinnen!
Autofasten-Wald: Für jeden eingesendeten Kalender wird ein Baum im Schwarzatal gepflanzt – so hilfst du mit, den Wald fit für die Zukunft zu machen!
Wichtig in diesem Jahr:
Petition für mehr Bus & Bahn im ländlichen Raum! Die Aktion setzt sich für einen besseren und zuverlässigeren ÖPNV in Thüringen ein. Unterschreibe jetzt und hilf mit, Mobilität für alle zu verbessern!
Mehr Infos gibts unter: www.autofasten-thueringen.de
Mach mit und werde Teil der Bewegung für eine umweltfreundliche Mobilität!
Wahlprogrammanalyse 2025
Am 23. Februar wird der Bundestag gewählt. Was wollen CDU/CSU, SPD, Grüne, Linke, FDP, BSW und AfD? Der Deutsche Naturschutzring hat die Programme zur Bundestagswahl 2025 der größten Parteien unter die Lupe genommen und mit den Positionen der Natur-, Tier- und Umweltschutzverbände verglichen. Wer setzt sich für die Umwelt ein?
Komm zum Klimastreik am 14. Februar 2025 in Erfurt!
Eine Woche vor der Bundestagswahl gehen wir mit Fridays for Future Erfurt auf die Straße, denn: wir müssen das Klima wieder zum Wahlthema Nummer 1 machen! Schließt euch uns und dem deutschlandweiten Klimastreik am 14. Februar an und macht dem Klima und der Demokratie eine Liebeserklärung.
Wann: 14.02.2025, 16 Uhr
Wo: Willy-Brandt-Platz, Erfurt
Alle weiteren Infos findet ihr HIER
Der kritische Agrarbericht 2025 ist jetzt verfügbar!
Der kritische Agrarbericht 2025: Wertschöpfung und Wertschätzung in der Landwirtschaft
Heute stellt das AgrarBündnis auf der Grünen Woche in Berlin den kritischen Agrarbericht 2025 vor! In der 33. Ausgabe liegt der Schwerpunkt des Berichts auf dem Thema „Wertschöpfung und Wertschätzung in der Landwirtschaft“. Wie können Bäuerinnen und Bauern Wertschätzung für ihre wichtige Arbeit erfahren?
Der Bericht beleuchtet die drängenden Herausforderungen für Landwirt*innen, die unter wirtschaftlichem Druck stehen und mit wachsenden gesellschaftlichen Anforderungen konfrontiert sind: mehr Tierwohl, weniger Pestizide, weniger Düngemittel. Die Autor*innen berichten von ihren Analysen. Dabei präsentieren sie neben wissenswerten Fakten auch neue Ansätze, wie Wertschätzung und Wertschöpfung ineinandergreifen können.
Die einzelnen Beiträge des kritischen Agrarberichts 2025 stehen kostenlos online zur Verfügung: https://kritischer-agrarbericht.de/
Wir klagen gegen den weiteren Gipsabbau im Südharz!
Vorne sichtbar: Steinbruch "Rüsselsee" der Firma CASEA GmbH, dahinter Steinbruch "Himmelsberg/Woffleben" des Unternehmens Saint-Gobain Formula. Dessen Ausweitung in den Wald hinein wird nun vom BUND Thüringen beklagt.
(Stephan Röhl)
Am 13. Januar 2025 haben wir Klage gegen die geplante Erweiterung eines Gipstagebaus bei Woffleben/Ellrich in Nordthüringen eingereicht. Ein Gips-Unternehmen hat die Zulassung eines Hauptbetriebsplans beantragt. Dieser sieht vor, dass ein bereits bestehender Gipstagebau auf weitere Flächen erweitert werden soll – Flächen, die aufgrund des Naturschutzes vor einigen Jahren noch ausgeklammert wurden.
Alle Flächen, die nun abgebaut werden sollen sind mit alten, intakten Laubwäldern bewachsen und bieten vielen Tier- und Pflanzenarten wertvolle Lebensräume.
Wir fordern ein Ende des Naturgipsabbaus bis 2045 und die Umstellung auf Ersatzstoffe wie nachwachsende Rohstoffe, Recycling und Industriegips. Die schrittweise Naturzerstörung muss endlich ein Ende haben. Die Alternativen zum Naturgips sind da – sie müssen nur verwendet und gefördert werden.
Die vollständige Pressemitteilung zu unserer Klage lässt sich hier nachlesen.
Gutachten "Umweltverträgliche Alternativen zum Naturgips"
Petition "Probebohrungen in Sachsen-Anhalt verhindern"
Jetzt Mitglied werden!
Gemeinsam sind wir stark!
Der BUND Thüringen ist ein engagierter Mitgliederverband:
- Wir pflanzen Bäume und schaffen Wanderkorridore für bedrohte Tierarten wie die Wildkatze.
- Wir demonstrieren für Klimaschutz und gegen Massentierhaltung.
- Wir pflegen Flächen und bewahren wertvolle Lebensräume entlang des Grünen Bands.
- Wir kämpfen gegen den Gipsabbau und setzen uns für wilde Wälder ein.
- Wir bringen Kindern und Jugendlichen Natur- und Umweltschutz durch spannende Veranstaltungen näher.
Für all das brauchen wir euch! Werdet Teil unserer Mission und verleiht der Natur eine starke Stimme! Mehr Informationen zur Mitgliedschaft
Wiederansiedlung des Gartenschläfers möglich
(Thomas Stephan)
Gute Nachrichten für den Gartenschläfer! Eine Machbarkeitsstudie, die wir gemeinsam mit der Uni Gießen durchgeführt haben, bescheinigt einer möglichen Wiederansiedlung des Gartenschläfers im Thüringer Wald Erfolgsaussichten!
Im Thüringer Wald würde der Gartenschläfer, der bei uns überwiegend im Thüringer Schiefergebirge lebt, ideale Lebensbedingungen finden und könnte sich auf diese Weise wieder in dem Lebensraum ausbreiten, in dem er früher vorkam.
Der kleine Bilch mit der charakteristischen Fellfärbung an den Augen ist laut Roter Liste Thüringen vom Aussterben bedroht.
Nun hoffen wir, dass wir unser Vorhaben bald umsetzen können und den Gartenschläfer wieder in seiner ursprünglichen Heimat ansiedeln können.
Wollt auch Ihr dem Gartenschläfer helfen und uns unterstützen? Jetzt spenden
Luchs Thüringen
2024: Unser Luchsprojekt startet!
Nach intensiver Vorbereitung haben wir die ersten vier Luchse erfolgreich im Thüringer Wald ausgewildert. Frieda, Viorel, Vreni und Kilian haben bereits Reviere etabliert und machen regelmäßig Beute – ein Zeichen ihres gelungenen Starts in die Wildnis. Dank GPS-Halsbändern verfolgen wir ihre Bewegungen und planen für 2025 weitere Auswilderungen, um eine vernetzte Luchspopulation aufzubauen.
Erfahre mehr über unsere Mission, den Luchs in Thüringen heimisch zu machen!
Naturschutz verschenken
Warum verschwand der Luchs aus unseren Wäldern?
Mindestens 150 Jahre lang war der Luchs aus unseren Wäldern verschwunden. Jetzt kehrt er zurück und der BUND stellt die Weichen dafür. Mit unserem Projekt „Luchs Thüringen“ arbeiten wir daran, dem Luchs ein Stück seiner ursprünglichen Heimat zurückzugeben. Der Thüringer Wald spielt dabei eine Schlüsselrolle: Hier schaffen wir die Verbindung zwischen den Luchsvorkommen im Bayerischen Wald und im Harz. Denn nur so kann sich die scheue Raubkatze langfristig in Deutschland halten.
Immer auf dem Laufenden bleiben: Newsletter abonnieren!
PFAS endlich stoppen!
Ewigkeitschemikalien im Blut?! Leider ja! Der BUND-Bundesvorstand und weitere Mitarbeiter*innen haben sich testen lassen - mit erschreckendem Ergebnis! In allen Proben wurde PFAS (per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen) festgestellt. Diese können bereits in niedrigen Konzentrationen gesundheitliche Schäden hervorrufen.
PFAS sind überall! Bei einem BUND-Test wurden sie in 9 von 10 Leitungswässern gefunden und selbst im Mineralwasser wurden sie nachgewiesen. PFAS sind extrem langlebig, wasser- und fettabweisend und stecken in vielen Alltagsprodukten, wie Zahnseide, Pizzakartons, Outdoorjacken und Shampoo. Sie reichern sich in der Umwelt und in Organismen (Bioakkumulation) an. Viele sind so mobil, dass sie sich rasch und bis in den entlegensten Regionen der Erde ausbreiten. Die Konzentrationen in der Umwelt steigen somit stetig an.
Wir fordern Gesundheitsminister Karl Lauterbach auf, sich für das Verbot von PFAS einzusetzen! Die Industrie als Verursacher für die PFAS Belastung will sich vor der Verantwortung drücken. Die Regierung darf das nicht durch ihre Haltung legitimieren und weitere Gesundheitsschäden in Kauf nehmen.
Unterstützt uns dabei, indem ihr unsere Petition unterzeichnet und sagt es weiter!
Jetzt Petition untterschreiben
Naturschutzklage
Das gab's noch nie: Der BUND klagt vor dem obersten deutschen Gericht für den Schutz unserer Natur- und Artenvielfalt.
Um die Biodiversität steht's sehr schlecht: Eine Million Tier- und Pflanzenarten sind bedroht, die natürlichen Ökosysteme in immer schlechterem Zustand.
Die bisherige Naturschutz-Gesetzgebung reicht nicht aus für die dringend benötigte Trendwende. Wir schieben's nun an - und klagen ein, dass der Gesetzgeber endlich einen Schutz auf den Weg bringt, der Wirkung zeigt.
Wir alle sind betroffen! Denn ohne Grundfunktionen der Natur wie Wasserreinigung oder Bestäubung könnte die Menschheit nicht weiterleben. Der Verlust der Biodiversität ist wesentlich teurer als die Natur wiederherzustellen!
Pflanzt mit uns einen Wald für die Wildkatze!
Du wolltest schon immer mal …
… ein Haus bauen?
… zum Mond fliegen?
… einen Baum pflanzen?
Am 23.11.2024 hast du die Möglichkeit, einen ganzen Wald mitentstehen zu lassen!
Der BUND Thüringen e.V. und die Stadt Wasungen laden euch zum Pflanzfest in den Wildkatzenwald von morgen ein! Da das aktuelle Fichtensterben oft kahle deckungslose Flächen hinterlässt, sollen auf zwei Flächen in der Nähe von Wahns bei Wasungen arten- und strukturreiche Wälder entstehen, in denen sich Wildkatze & Co. wieder heimisch fühlen. Dazu benötigen wir eure tatkräftige Unterstützung!
Für Essen und Getränke ist gesorgt!
Mitzubringen (falls möglich):
- Arbeitshandschuhe
- Spaten oder Pflanzhaue (Wiedehopfhaue)
- wettergerechte Kleidung (wir pflanzen im November!)
- Gummistiefel
- Iso-Sitzkissen für die Pause
Du willst dabei sein? Dann melde dich hier an! Wir freuen uns über jede helfende Hand!
Das Projekt „Wildkatzenwälder von morgen“ wird gefördert im Bundesprogramm Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz. In Thüringen wird das Projekt durch das Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz kofinanziert.
Warum sind Wildkatzenwälder von morgen so wertvoll?
In Wildkatzenwäldern wimmelt es von Vielfalt!
Diese lässt sich mit unserer interaktiven Grafik jetzt noch leichter entdecken.
Mit Animationen, Videos und Audio-Erklärungen werden die komplexen Zusammenhänge dieses artenreichen Ökosystems plötzlich ganz einfach.
Findet ihr den Schwarzspecht, die Bechsteinfledermaus oder den Hirschkäfer?
Bild: Sarah Rot
Das Projekt „Wildkatzenwälder von morgen“ wird gefördert im Bundesprogramm Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz.in Thüringen wird das Projekt durch das Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz kofinanziert.
Wo leben Luchse?
In unserer zweiten Folge der Serie „Dem Luchs auf der Spur“ erzählt euch unser Luchsexperte Dr. Markus Port mehr über die Luchspopulationen in Europa. Einst weit verbreitet konnten sich lediglich in Skandinavien, in den Karpaten und im Baltikum größere Populationen halten. Mit unserem Projekt „Luchs Thüringen“ arbeiten wir daran, dem Luchs ein Stück seiner ursprünglichen Heimat zurückzugeben.
Wer oder was ist eigentlich ein Luchs?
Wie gut kennt ihr den Luchs? In unserem Reel findet ihr schon viele Infos und auf unserer Projektseite noch viel mehr.
Der BUND setzt sich aktiv für die Rückkehr des Luchses in den Thüringer Wald ein. Hier war der Luchs einst heimisch, bis er durch intensive Jagd verschwand. Es ist höchste Zeit, ihm ein Stück seiner Heimat zurückzugeben! Denn die Zukunft der Luchse in Deutschland wird in Thüringen entschieden. Mit dem Projekt "Luchs Thüringen – Europas Luchse vernetzen" wird die Grundlage für die dringend notwendige Vernetzung der Lebensräume im Bayerischen Wald und im Harz geschaffen.
Pflanzt mit uns den Wildkatzenwald!
Pflanzt mit uns den 15.000 Setzling für die Wildkatze!
Beim Pflanzfest am 23.11.2024 in Wahns bei Wasungen habt Ihr nicht nur die Möglichkeit, einen Baum zu pflanzen, sondern gemeinsam mit anderen Helfenden gleich einen ganzen Wald.
Da das aktuelle Fichtensterben oft kahle deckungslose Flächen hinterlässt, die weder der Wildkatze noch anderen Waldtieren einen guten Lebensraum bieten, sollen auf zwei Flächen arten- und strukturreiche Wälder entstehen, in denen sich Wildkatze & Co. wieder heimisch fühlen. Im Projekt „Wildkatzenwälder von morgen“ arbeiten wir mit vielen Partnern und neun weiteren BUND-Landesverbänden daran, mehr Wälder wildkatzengerecht zu gestalten. Denn davon profitieren auch viele andere Arten und der Wald wird klimarobuster.
Am 23.11. treffen wir uns deshalb auf zwei Flächen im Landkreis Schmalkalden-Meiningen und pflanzen rund 3.700 Bäume und 920 Sträucher – und damit kommt der insgesamt 15.000 Setzling im deutschlandweiten Projekt „Wildkatzenwälder von morgen“ in die Erde!
Du willst dabei sein? Dann melde dich hier an!
Bündnis sozialverträgliche Mobilitätswende veröffentlicht Forderungspapier!
Das Bündnis für eine sozialverträgliche Mobilitätswende in Thüringen hat sich gegründet, um eine Allianz und Plattform zu schaffen, in der soziale Belange, wie zum Beispiel Barrierefreiheit, Gesundheitsschutz, Bezahlbarkeit, gute Arbeitsplätze sowie Klima- und Artenschutz Hand in Hand gehen. Die Forderungen des Bündnisses richten sich an die zukünftige Thüringer Landesregierung, die Parteien der Regierungskoalition und alle demokratischen Fraktionen. Das Bündnis schreibt den Parteien ins Stammbuch, mehr für eine sozial gerechte und nachhaltige Mobilitätspolitik zu tun, den Zugang zu Mobilität für alle zu verbessern und damit effektiven Klimaschutz zu machen.
Erster Luchsnachwuchs im Thüringer Wald!
Im südlichen Thüringer Wald wurde kürzlich eine Luchsin mit Jungtieren von einer Wildkamera aufgenommen. Der unerwartete Luchsnachwuchs ist die erste nachgewiesene Luchs-Reproduktion im Thüringer Wald seit über 150 Jahren und eine freudige Überraschung für das gesamte Projektteam. Gemeinsam mit ihren ausgewilderten Artgenossen legen die jungen Luchse einen ersten Grundstein für ein langfristig stabiles Luchsvorkommen im Thüringer Wald.
Weitere Informationen zu unserem Engagement für die Rückkehr des Luchses in Thüringens Wälder gibt's hier:
Internationaler Klimastreik am 20. September! (Kopie 1)
Auf die Straße fürs Klima! Es wird laut, es wird groß, es wird mitreißend. Am 20. September 2024 gehen wir beim internationalen Klimastreik gemeinsam mit Fridays for Future bundesweit auf die Straße.
Nach Jahren zögerlicher Politik geht es jetzt darum, schneller zu handeln. Wir müssen das Thema im gesellschaftlichen Diskurs wieder stark machen. Und die Politik muss Klimaschutz gleichermaßen sozial und ökologisch gestalten, damit er eine Erfolgsgeschichte für alle wird.
Kommt mit, schließt euch an und sagt es weiter: Klimastreik am 20. September!
Schütze die Streuobstwiesen – ein Paradies für Artenvielfalt!
Der BUND und die BUNDjugend setzen sich für den Erhalt von Streuobstwiesen ein – wertvolle Lebensräume, die nicht nur leckeres Obst liefern, sondern auch über 5.000 Tier- und Pflanzenarten beheimaten. Doch der Lebensraum Streuobstwiese ist bedroht. Viele Flächen wurden durch intensive Bewirtschaftung, Siedlungen und Straßen verdrängt. Die wenigen verbliebenen Flächen sind oft in schlechtem Zustand. Das wollen wir ändern!
Deine Spende hilft, unsere Projekte fortzusetzen und Streuobstwiesen zu pflegen. Gemeinsam können wir dieses Naturparadies für kommende Generationen und die Artenvielfalt erhalten.
Projekt "Spurensuche Gartenschläfer" geht erfolgreich zu Ende... und wird fortgesetzt
Unser Projekt "Spurensuche Gartenschläfer" feiert heute, am 2. September 2024, seinen erfolgreichen Abschluss. "Erfolgreich" deshalb, weil wir es im Projekt geschafft haben, die Ursachen für das Verschwinden des Gartenschläfers zu erforschen und Schutzmassnahmen zu entwickeln und bereits umzusetzen.
Denn der kleine Bilch mit der schwarzen "Zorro-Maske" ist vom Aussterben bedroht. Verlust von Lebensraum, Nahrungsmangel, Einsatz von Pestiziden und die Austrocknung der Wälder setzen ihm so sehr zu, dass er immer mehr verschwindet.
Was genau vor Ort, in seinem Lebensraum Wald, getan werden werden kann, um dem Gartenschläfer zu helfen, zeigen wir euch in diesem Reel. Wir waren letzte Woche nämlich bei einem Arbeitseinsatz bei Sonneberg unterwegs und haben das für euch dokumentiert.
Übrigens: Nach dem Projekt ist vor dem Projekt: Die Anschlussfinanzierung ist gesichert und wir dürfen weiter dem Gartenschläfer helfen, seinen Lebensraum zu erhalten!
Mehr Infos zum Projekt "Spurensuche Gartenschläfer"
BUND Thüringen veröffentlicht Forderungen an zukünftige Landesregierung
Die Thüringer Natur steht unter Druck. Die Roten Listen werden länger und eine echte Trendumkehr, weg vom Artensterben, ist noch nicht erkennbar. Vor allem nutzungsabhängige Lebensräume und Arten sind die Verlierer der Intensivierung unserer Landnutzung. Hinzu kommt der Klimawandel, welcher den „Rhythmus“ unserer Ökosysteme kräftig durcheinanderbringt.
Wir haben unsere Forderungen an eine zukünftige Landesregierung veröffentlich.Die Forderungen wurden vom Arbeitskreis Naturschutz und Landnutzung des BUND Thüringen erarbeitet und sind als klarer Appell an die Politik zu verstehen, die Thüringer Natur weiterhin im Fokus zu behalten und entsprechend zu priorisieren.
Im Einsatz für den Gartenschläfer
Wir waren im Einsatz für den Gartenschläfer im Schiefergebirge unterwegs. Der vom Aussterben bedrohte Bilch braucht unsere Hilfe! Der BUND Thüringen setzt sich für den Schutz des kleinen Tieres mit Erfolg ein. Hier erfahrt ihr mehr über unser Projekt und alles, was wir bis jetzt schon erreicht haben: Mehr Infos!
Noch mehr Infos über unsere Projekte und alle Neuigkeiten rund um Umwelt und Naturschutz gibt's einmal im Monat in unserem Newsletter.
Friedliche Wes(p)en?
Sommerzeit ist Wespenzeit! Aber nur zwei Arten - die Gemeine Wespe und die Deutsche Wespe - wollen ein Stück von unserem Kuchen abhaben. Alle anderen gehen uns aus dem Weg und gesellen sich nicht an unseren Kaffeetisch. Damit die Sommertage für uns alle schön werden, gibt's hier Tipps für den Umgang mit Wespen.
Projektfilm "Luchs Thüringen" online!
Unser Projektfilm dokumentiert die besondere Reise der Luchsin Frieda und des Kuders Viorel, die im Rahmen des Projekts „Luchs Thüringen – Europas Luchse vernetzen“ im Mai 2023 erfolgreich im Thüringer Wald ausgewildert wurden.
Der Film zeigt nicht nur die praktischen Schritte der Auswilderung, sondern beleuchtet auch die langfristigen Ziele und die Vision, den Luchs nachhaltig in Thüringen anzusiedeln. Es wird deutlich, dass der Luchs nicht nur ein Symbol für erfolgreiche Artenschutzarbeit ist, sondern auch eine wichtige Rolle im Ökosystem des Thüringer Waldes spielt.
Der Film bietet eindrucksvolle Naturaufnahmen, die die Schönheit des Thüringer Waldes einfangen und die heimlichen Luchse zeigen. Darüber hinaus kommen zahlreiche Projektpartner zu Wort, deren Statements die Bedeutung und die Herausforderungen des Artenschutzprojekts unterstreichen.
Earth-Overshoot-Day am 1. August 2024
Es ist mal wieder so weit: Der jährliche Erdüberlastungstag markiert heute einen traurigen Meilenstein für die Erdbevölkerung. Einen Tag früher als noch im vorherigen Jahr haben die Menschen auf der Erde die Ressourcen für das Jahr verbraucht und leben ab heute für die restlichen 153 Tage „auf Pump“. Die Menschen verbrauchen ab heute also mehr Ressourcen als die Erde wiederherstellen kann. Dies bedeutet: Wir leben so, als hätten wir 1,7 Erden zur Verfügung. Haben wir aber bekanntlich nicht!
Um diese „Übernutzung“ aufzuhalten und unsere Erde auch für zukünftige Generationen lebenswert zu erhalten, braucht es ein Umdenken in der Weltbevölkerung und effektiven Ressourcenschutz, der auch durch die Politik geregelt wird. Zur Erdüberlastung zählt beispielsweise der Verbrauch von natürlichen Ressourcen wie Holz, Ackerland, Fischen oder Naturgips sowie die Aufnahmekapazität der Erde für Müll und Emissionen.
♻️ Wir fordern daher ein Ressourcenschutzgesetz, welches klare Schutzziele, Erreichungsjahr, Monitoring, Sanktionen und Berichtspflichten definiert. Ohne verbindlichen Ressourcenschutz lassen sich die völkerrechtlich verbindlichen Klimaschutz- und Biodiversitätsziele nämlich nicht erreichen.
➕ Doch auch du kannst etwas tun, um deinen Ressourcenverbrauch zu senken. Hier nur ein paar Beispiele:
✔️ Statt Dinge neu zu kaufen, kannst du versuchen, Vorhandenes zu reparieren oder gebraucht zu kaufen.
✔️ Duschen statt Baden spart wertvolle Energie.
✔️ Nutze Regenwasser zum Gießen von Pflanzen (Pro-Tipp: Du kannst sogar beim Duschen einen Eimer in die Dusche stellen, mit dem du das ablaufende Wasser auffängst, bis es warm genug zum Duschen ist! :)).
✔️ Recycle deinen Hausmüll.
✔️ Nutze wiederverwendbare Verpackungen und vermeide Plastik!
✔️ Greif‘ bei Bauprojekten auf Alternativen zu Naturgips zurück – z.B. Bauplatten aus Stroh-Lehm-Gemisch.
✔️ Lass‘ das Auto stehen und nutze stattdessen öffentliche Verkehrsmittel, sofern dir das möglich ist.
Doch es gibt auch gute Nachrichten: Jahrzehntelang stieg die Erdüberlastung Jahr für Jahr an. Seit etwa zehn Jahren hat sie sich – wenn auch auf einem hohen Niveau – eingependelt. Es gibt also Hoffnung auf einen Trendwechsel. Um weitere Artenverluste und Klima-Kipppunkte zu verhindern, muss dieser beschleunigt werden.
Hier gibts mehr Informationen zu unserer Forderung nach einem Ressourcenschutzgesetz!
20 Jahre Rettungsnetz Wildkatze
2004 riefen wir das "Rettungsnetz Wildkatze" ins Leben. Damals machten es sich die drei BUND-Landesverbände in Thüringen, Hessen und Bayern zur Aufgabe, die bedrohte Europäische Wildkatze zu schützen und ihren Lebensraum wieder zu vernetzen.
Einer, der von Anfang an mit dabei war, ist Thomas Mölich, unser Wildkatzen-Experte beim BUND Thüringen. Er nimmt uns mit auf eine Zeitreise und führt uns durch die letzten 20 Jahre. Das ganze Interview in voller Länge gibt es hier: Zum Interview
Fahndungserfolg: 10.000ste Meldung eines Gartenschläfers
Ein Team aus Wissenschaftler*innen und Naturschützer*innen hat in den letzten Jahren bundesweit nach dem stark gefährdeten Gartenschläfer gefahndet. Aus der Bevölkerung gingen zahlreiche Hinweise auf die kleinen Nager ein. Dazu wurde im Rahmen des Projekts #SpurensucheGartenschläfer eine Meldestelle unter www.gartenschlaefer.de eingerichtet.
FÖJ oder BFD beim BUND. Bewirb dich jetzt!
Ein Gapyear für den Naturschutz? Klar, komm doch zu uns!
In der Landesgeschäftsstelle des BUND Thüringens erhaschst du einen vielfältigen Blick hinter die Kulissen eines Umweltverbandes! Du klemmst dich gerne hinter den Laptop oder möchtest aus eigener Kraft Projekte starten? Das können wir dir ermöglichen.
So arbeiten Auffangstationen mit versehentlich mitgenommenen Wildkatzenjungen
Miau, miau, miau! Wie tragen Wildtierstationen eigentlich zum Schutz von Wildkatzen bei?
Das erklärt Nicole Meyer von @tierart_wildtierstation im Video. Film ab!
Mehr zu wilden Kätzchen und warum sie besser im Wald bleiben, könnt Ihr hier nachlesen.
Das Projekt "Vorsicht Wildkatze" wird gefördert durch die Deutsche Postcode Lotterie.
#bund_net #vorsichtwildkatze #wildkatzen #wildkatze #katze #katzen #catcontent #felissilvestris #wild #wildtier #wildtierstation #tierart #artenschutz #umwelt #umweltschutz #natur #naturschutz
Luchs Update: Wie geht es Frieda und Viorel?
Mitte Mai haben wir die beiden Luchse im mittleren Thüringer Wald ausgewildert. Seit ihrer Freilassung informiert uns ein GPS-Halsbandsender über ihre Abenteuer. Beiden Luchsen geht es gut und sie unternehmen ausgedehnte Streifzüge - Frieda im Thüringer Wald und Viorel mittlerweile schon im Frankenwald.
Im Spätsommer wollen wir zwei weitere Luchse auswildern.
Immer auf dem Laufenden bleiben?
„Feldhamsterfreundliche Natura 2000-Landwirte“ geehrt
Prämierungsfeier der Natura 2000-Challenge
Der Landwirtschaftsbetrieb Birnbaum, die Geratal Agrar GmbH & Co. KG Andisleben sowie die Rose Saatzucht Erfurt erhielten am heutigen Mittwoch, den 03.07.2024, die Auszeichnung „Feldhamsterfreundliche Natura 2000-Landwirte“. Die Prämierung als „Natura 2000-Landwirt“ wird seit 2018 jährlich gemeinsam von Landwirtschafts- und Naturschutzverbänden durchgeführt und widmet sich in diesem Jahr erstmals einer gefährdeten Art, dem Feldhamster.
Immer auf dem Laufenden bleiben?
Wir sind in Weimar
Ihr wollt mehr über unsere Arbeit vor Ort in Weimar erfahren? Dann schaut auf der Seite des Kreisverbandes vorbei oder kommt an unserem Stand am Goetheplatz mit uns ins Gespräch. Wir freuen uns auf dich!
Immer auf dem Laufenden bleiben?
Die Wildkatze in Thüringen
Bald ist es soweit und wir feiern ein ganz besonderes Jubiläum: 20 Jahre Rettungsnetz Wildkatze! Thomas Mölich, Wildkatzenexperte beim BUND Thüringen, war von Anfang an dabei.
Immer auf dem Laufenden bleiben?
5 Tipps für den Urlaub am Meer
Salzige Meeresluft, gemütliche Strandkörbe und Sand unter den Füßen… Urlaub an der Küste kann sooo schön sein. Damit das so bleibt, brauchen wir #MeerRücksicht!
Mit diesen Tipps erhaltet ihr Küstenlandschaft und deren Lebewesen.
Mehr Tipps?
Jetzt den Lebensraum Gipskarst retten!
Wir brauchen deine Hilfe, um die einzigartige Gipskarstlandschaft im Südharz zu schützen! Große Gipsabbauunternehmen zerstören mit dem Abbau des "weißen Goldes" wertvolle Lebensräume für bedrohte Arten. Um den Raubbau wirksam entgegenzutreten, benötigen wir finanzielle Unterstützung. Mit deiner Spende ermöglichst du uns fundierte Analysen, Gutachten und fachkundige Anwälte, um juristisch für den Erhalt der Südharzer Gipskarstlandschaft zu kämpfen.
Natürlich wählen für eine saubere Umwelt!
Wir alle wünschen uns eine saubere Umwelt! Dennoch werden Unmengen an Müll produziert, von dem zu viel aus Plastik besteht, verbrannt wird, im Meer oder auf illegalen Deponien in aller Welt landet. Beim Thema Müll ist die EU verantwortlich! Stimme am 9. Juni bei der Europawahl für Müllvermeidung, z.B. durch Mehrwegsysteme und mehr Recycling.
Luchse im Thüringer Wad
Mitte Mai haben wir gemeinsam mit unseren Partnern die ersten beiden Luchse im Thüringer Wald ausgewildert. Ein bedeutender Schritt für den Artenschutz in Thüringen. Denn die Zukunft des Luchses entscheidet sich hier. Das Projekt “Luchs Thüringen - Europas Luchse vernetzen” möchte in einem Zusammenschluss aus Naturschutz, Jagd, Forst und Behörden den Luchs zurück in den Thüringer Wald bringen.
FÖJ beim BUND. Bewirb dich jetzt!
Ein Gapyear für den Naturschutz? Klar, komm doch zu uns!
In der Landesgeschäftsstelle des BUND Thüringens erhaschst du einen vielfältigen Blick hinter die Kulissen eines Umweltverbandes! Du klemmst dich gerne hinter den Laptop oder möchtest aus eigener Kraft Projekte starten? Das können wir dir ermöglichen.
Luchsauswilderung: Die Geschichte von Frieda
Frieda ist die erste Luchsin, die im Rahmen des Projekts „Luchs Thüringen - Europas Luchse vernetzen“ im Mai 2024 im Thüringer Wald ausgewildert wurde. Das Ziel des Projektes ist es, in einem Zusammenschluss aus Naturschutz, Jagd, Forst und Behörden den Luchs zurück in den Thüringer Wald bringen.
Naturfreund*innen gesucht!
Diese netten Gesichter lächeln Euch an, wenn ihr diese Woche in Altenburg über den Marktplatz geht! Dort sind noch bis zum 2.6. unsere Kolleg*innen unterwegs, um mit Euch über die Arbeit des BUND zu sprechen und darüber, was ihr - in Altenburg - für den Natur- und Umweltschutz tun könnt!
Denn in Altenburg gibt es noch keine Kreis- bzw. Ortsgruppe des BUND - umso wichtiger, dass sich hier Menschen finden, die die Arbeit des BUND vor Ort unterstützen und aktiv werden!
Sprecht unsere Kolleg*innen gern an oder meldet Euch bei uns!
Du möchtest beim BUND aktiv werden, egal ob in Altenburg oder woanders in Thüringen? Dann sprich uns gern an! E-Mail an anita.giermann(at)bund.net oder 0361 555 03 41.
Das BUNDmagazin ist da!
Das neue BUNDmagazin für dieses Quartal ist da. Projekte, Aktionen, gute und schlechte Neuigkeiten – das BUNDmagazin hält euch auf dem Laufenden! Ihr sucht nach Inspiration für euren Garten, neuen Lesestoff und Möglichkeiten zum Mitmachen? Dann gleich reinblättern!
Der Luchs gehört in unsere Wälder. Interview mit Dr. Markus Port.
Warum gibt es so wenige Luchse in Deutschland? Wie kann man den Luchs hier wieder heimisch werden lassen? Warum braucht er dafür die Unterstützung des Menschen, und wie "vernetzt" man Luchse? Das alles im Interview mit Dr. Markus Port - Biologe, Luchsexperte und Projektleiter beim BUND Thüringen.
Ihr wollt mehr über das Projekt "Luchs Thüringen – Europas Luchse vernetzen" erfahren?
Natürlich wählen gehen - der Countdown läuft!
Am 26. Mai finden die Kommunalwahlen in Thüringen statt. Wir entscheiden, wer in unsere Landratsämter, Rathäuser und Kommunalparlamente einzieht. Das ist wichtig! Denn in der Kommunalpolitik werden Entscheidungen getroffen, die unser tägliches Leben betreffen – vom Nahverkehr über Bauvorhaben bis hin zum Umweltschutz. Darüber hinaus sind die Ergebnisse der Kommunalwahlen auch ein Stimmungsbarometer für die anstehenden Europawahlen.
Informiert euch gern auf unseren Seiten:
Tag des Wanderns: Mit Bus und Bahn in den Nationalpark Hainich
Heute ist der Tag des Wanderns und wir feiern die Schönheit der Natur und die Freude am Erkunden neuer Wege! Wart ihr schon mal im Nationalpark Hainich?
Dank der Kooperation "Fahrtziel Natur" ist die Anreise bequem und umweltfreundlich mit Bus und Bahn möglich. Also schnürt eure Wanderschuhe und ab in die Natur!
EU-Wahl 2024: Verkehrswende und unser Weg in die Zukunft!
Europa 2024 muss ökologischer und sozialer werden und für die Demokratie einstehen. Umweltschutz ist europäisch. Wir zeigen, wie ihr mit eurer Stimme für mehr Natur- und Umweltschutz in Europa sorgen könnt.
Tag der Erde: Gutes tun beginnt im Garten
Erde ist nicht gleich Erde. Häufig steht zwar Erde drauf, ist aber Torf drin und der ist gar nicht so unproblematisch, wie es auf den ersten Blick scheint. Beim Torfabbau werden Moore unwiederbringlich zerstört. Intakte Moore sind unsere engsten Verbündeten im Kampf gegen die Klimakrise, denn sie können gigantische Mengen an Kohlenstoff speichern. Mit dem Torf verschwinden Lebensräume und mit ihnen seltene Tier- und Pflanzenarten.
Damit wir dir den Einkauf erleichtern können, findest du auf unserer Website einen Einkaufsführer für torffreie Erde. Denn Umwelt- und Moorschutz sind wichtig!
Umweltschutz und Kommunalwahlen?
Am 06. Mai 2024 finden bei uns in Thüringen die Kommunalwahlen statt.
Nahverkehr, Bauvorhaben, Energieversorgung – das und vieles mehr gehört zu den kommunalen Aufgaben. Wie politische Entscheidungen getroffen und Debatten auf kommunaler Ebene künftig geführt werden, das entscheidest du mit deiner Stimme bei der Kommunalwahl.
Warum es so wichtig ist, dass wir alle unsere Stimme nutzen und unser Kreuz dort setzen, wo die Natur es nicht kann, erfährst du hier.
So gelingt der schmetterlingsfreundliche Garten!
Schmetterlinge bringen bunte Schönheit in den Garten. Zarte Flügel schwirren lautlos von Blüte zu Blüte, zitronengelbe Farbtupfer flirren über einem Meer von Lila. Das ist auch im eigenen Garten möglich.
Es ist gar nicht so schwer, den eigenen Garten zum Schmetterlingsparadies zu machen. Auch kleine Flächen können schnell attraktiv für bunte Falter werden. Das ist nicht nur für uns Menschen schön, sondern fördert auch die Artenvielfalt und bietet bedrohten Tieren einen wertvollen Lebensraum.
Wie Ihr Garten oder Balkon zum Schmetterlingsparadies wird, lesen Sie hier!
Wildkatzen – Vorsicht Verwechslungsgefahr!
Der BUND warnt eindringlich davor, junge Wildkatzen mitzunehmen. Diese befinden sich in den meisten Fällen nicht in Not, sondern warten auf ihre Mutter, die lediglich auf Nahrungssuche ist. Durch die unbedachte Mitnahme beginnt für die jungen Wildkatzen eine gefährliche Odyssee, die sie tragischerweise sogar das Leben kosten kann.
Hilfe bei der Unterscheidung zu Hauskatzen und Notfalltelefon
- Projektseite: Vorsicht Wildkatze
- Handlungsleitfaden zum Umgang mit Wildkatzen
- Videoreihe auf YouTube
- Schulung für Mitarbeitende von Wildtierauffangstationen und Veterinäre am 22.04.24 (online)
Osterei ohne Tierquälerei!
Lasst uns gemeinsam ein Ostern feiern, das nicht nur für uns, sondern auch für unsere tierischen Freunde ein Fest der Freude ist!
Eierfärben zu Ostern? Natürlich mit Naturfarben! (bund.net)
Umweltfreundlich zu Ostern dekorieren (bund.net)
Weltwassertag: Es wird eng für unsere Freunde im Wasser!
Heute ist Weltwassertag. Es wird eng für unsere Freunde im Wasser! Die bei uns heimische Bachforelle bekommen wir immer seltener zu Gesicht. Sie bevorzugt kühle, schnell fließende, sauerstoff- und substratreiche Gewässer. Doch dieser natürliche Lebensraum verschwindet und mit ihm die Bachforelle. Anfang des Jahres wurde sie erstmals auf der Roten Liste als gefährdet eingestuft. Eine traurige Premiere!
Wir waren gemeinsam mit dem MDR unterwegs. Den gesamten Beitrag gibt's hier zum Nachsehen: Gefährdet: Bachforelle auf die Rote Liste gesetzt
Wildbienen in den Garten oder auf den Balkon locken
In Deutschland leben über 550 verschiedene Wildbienenarten. Sie spielen eine unverzichtbare Rolle in unseren Ökosystemen. Doch mehr als die Hälfte der Wildbienenarten ist mittlerweile bedroht. Naturnahe Gärten können Wildbienen helfen. Welche Pflanzen perfekt für wilde Bienenarten sind und was Bienen und Hummeln zusätzlich brauchen, erklären wir in diesem Tipp.
Newsletter abonnieren!
Den Newsletter des BUND Thüringen erhältst du einmal monatlich direkt an die von dir angegebene Adresse. Er informiert dich regelmäßig über Neues, Termine und Veranstaltungen.
Digital Cleanup Day
Heute ist Digital Cleanup Day – mach mit und schlage zwei Fliegen mit einer Klappe! Durch das Aufräumen unnötiger digitaler Inhalte entlastest du deine Geräte und den Planeten!
Mehr Infos: Digital Cleanup Day
Die Europawahl 2024: Natürlich Wählen! Für eine vielfältige Natur und Gesellschaft.
Am 9. Juni 2024 finden wieder Europawahlen statt. Die EU ist weit mehr als ein politisches Gremium - sie ist unsere Chance, die Zukunft Europas und unserer Regionen mitzugestalten. Auch hier müssen wir als BUND Thüringen verhindern, dass rechtsradikale und verschwörungsideologische Kräfte weiteren Einfluss gewinnen.
BUNDSalon Landwirtschaft
Am Montag, den 25. März 2024, laden wir herzlich zum BUNDSalon Landwirtschaft des BUND Thüringen ein.
Wann: 18:00 bis 20:15 Uhr
Wo: Café "Duck dich" (Restaurant "Ecke Kornack"), Allerheiligenstraße 20-21, Erfurt
Programm & Anmeldung: https://www.bund-thueringen.de/landwirtschaft/bundsalon-landwirtschaft/
Newsletter des BUND Thüringen
Heute ging die Februar-Ausgabe mit allen wichtigen Infos zu aktuellen Veranstaltungen, Neuigkeiten aus den Projekten sowie Hintergrundinfos zu unserem Engagement an alle Abonnent*innen.
BUNDmagazin 01/2024
Das neue BUNDmagazin jetzt im Briefkasten oder hier zum Download. Wir wünschen Euch eine spannende Lektüre!
360°-Touren am Grünen Band
Kommt mit uns auf Spurensuche und erkundet die ehemalige innerdeutsche Grenze und das Grüne Band in der Rhön und im Werrabergland.
Hier geht's zu den Touren.
Wir lieben Luchse!
Die Natur und ihre Bewohnerinnen und Bewohner lassen unsere Herzen höherschlagen und deshalb ergreifen wir viele Maßnahmen – zum Beispiel für die Rückkehr des Luchses nach Thüringen.
Du willst mehr über unser aktuelles Projekt "Luchs Thüringen – Europas Luchse vernetzen" erfahren? Dann klicke hier.
Du möchtest den Luchsen helfen, zurückzukommen? Dann freuen wir uns über deine Spende. Jetzt spenden
Luchsmonitoring
Wir freuen uns über gute Nachrichten aus dem Eichsfeld. Im Rahmen unseres Fotofallenmonitorings gemeinsam mit der Uni Göttingen konnte bereits im Dezember 2023 eine Luchsin mit einem Jungtier nachgewiesen werden.
Weitere Informationen zu unserem Engagement für den Luchs in Thüringen findet ihr hier.
Petition für eine starke Gentechnik-Regulierung
Gentechnik ist in der EU streng reguliert. Noch. Nach dem Willen der EU-Kommission könnte sich dies bald ändern.
Nach einem neuen Gesetzentwurf sollen zukünftig gentechnisch manipulierte Pflanzen ohne sorgfältige Prüfung zugelassen werden können. Verbraucher*innen können damit weniger selbst bestimmen, was bei ihnen auf den Teller kommt und was nicht. Damit einher gehen außerdem unvorhersehbare Risiken für Umwelt und Biodiversität.
Wir fordern: Die strikte Regulierung von Gentechnik und die Sicherheitsstandards muss beibehalten werden! Die Wahlfreiheit für die Vebraucher*innen muss gesichert werden.
Hilf mit, indem du jetzt die Petition für starke Sicherheitsstandards für Gentechnik in Europa unterschreibst!
Weihnachten 2023: Gutes tun!
Was würden sich Luchs, Wildkatze, Gartenschläfer & Co. zu Weihnachten wünschen? Auch wenn wir sie nicht direkt fragen können, so ist es doch unser aller Aufgabe, ihnen das Leben so angenehm wie möglich zu machen. Wenn wir ihre Lebensgrundlage schützen, bewahren wir gleichzeitig auch unsere eigene. Dafür setzt sich der BUND jeden Tag ein: Dass die Erde für alle, die auf ihr leben, lebenswert bleibt.
BUND-Weihnachtsbaumtest 2023: Über zwei Drittel der Bäume mit Pestiziden belastet
Umweltverband fordert Pestizidreduktion und Glyphosat-Einschränkung
- Pestizide auf Weihnachtsbaum-Plantagen gefährden Artenvielfalt
- Glyphosat und nicht zugelassene Pestizide im Einsatz
- Bundesregierung muss nationales Reduktionsprogramm für Pestizide vorlegen
Die ausführliche Pressemitteilung findet ihr hier.
Besser ohne Gift: Keine Naturzerstörung durch Glyphosat
Übergabe der Unterschriften der BUND-Petition „Besser ohne Gift“ vor dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft am 15.11.2023, vorn im Bild: Sebastian König, Landesgeschäftsführer BUND Thüringen
(Stefanie Loos)
Freifahrtschein für eine beispiellose Naturzerstörung: Heute hat die EU-Kommission über eine Verlängerung der Glyphosat-Zulassung für weitere 10 Jahre entschieden – ein Schlag ins Gesicht des Natur- und Artenschutzes!
Diese Entscheidung ist eine Katastrophe für Mensch und Umwelt. Glyphosat gefährdet die Gesundheit der Menschen, belastet Gewässer und das Grundwasser und schädigt Insekten und Pflanzen und bringt damit das ökologische Gleichgewicht massiv ins Wanken.
Der BUND fordert die Bundesregierung auf, sich an ihr Versprechen aus dem Koalitionsvertrag zu halten – nämlich ein Vermarktungsstopp von Glyphosat ab 2024.Landwirtinnen und Landwirten müssen Anreize für den Verzicht auf Glyphosat und die Nutzung von Alternativen gegeben werden.
Helft mit und unterzeichnet unsere Petition gegen den Einsatz von Glyphosat! Hier mitzeichnen.
Mehr Informationen:
Schutzmaßnahmen für den Gartenschläfer
Letzte Woche Mittwoch trafen wir uns mit Mitarbeitern von ThüringenForst, um gemeinsam mögliche Waldflächen für Schutzmaßnahmen für den Gartenschläfer im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt zu begutachten. Denn der Gartenschläfer braucht unsere Hilfe. Die Bestände des Bilchs sind in den letzten Jahrzehnten europaweit massiv zurückgegangen. Der BUND setzt sich für den Schutz des Gartenschläfers ein.
Mehr Informationen zum Projekt Spurensuche Gartenschläfer
BUNDmagazin 04/2023
Im vierten Heft des Jahres 2023 greifen wir in den Landesverbandsseiten das Hauptthema des Heftes auf: Ressourcenschutz. Auf dem Totel berichten wir über die im Oktober diesen Jahres stattgefundene Ressourcenschutz-Tagung in Nordhausen. Weitere Themen sind unter anderem die Aktivitäten des Kreisverbands Nordhausen, ein neues Projekt zum Thema Biodiversität & Landwirtschaft und welche Maßnahmen in Thüringen zum Schutz der Wildkatze umgesetzt wurden. Außerdem stellen sich die beiden neuen FÖJler des BUND Thüringen vor!
Langlebige und biologisch schlecht abbaubare Chemikalien sind eine ernsthafte Gefahr für die Erde. Um unsere Lebensgrundlagen zu retten, muss die Chemiebranche rasch nachhaltiger werden.Außerdem im Heft: Aller rund um Solarstrom, welche Entwicklungen uns bei Glyphosat drohen und wie Feuchtgebiete durch Tagebau leiden.
34. Jahrestag des Mauerfalls: Vom Todesstreifen zum Grünen Band
Heute vor 34 Jahren fiel die Berliner Mauer. Der Todesstreifen zwischen der innerdeutschen Grenze und dem Kolonnenweg, auf dem die Grenzer patrouillierten, markiert heute das Grüne Band Deutschland. Ebenfalls am 9. November, heute vor 5 Jahren, wurde das Grüne Band Thüringen vom Freistaat als Nationales Naturmonument ausgewiesen und damit unter Schutz gestellt.
Mehr Informationen zum Grünen Band Thüringen
Pia und die wilde Natur - Was versteckt sich im Buchenwald? Sendetermin: 15.11.2023, 19:25 Uhr im KiKA
Erinnert ihr euch noch? Im August haben wir drüber berichtet, dass für die ARD-Sendung „Pia und die wilde Natur“ im Nationalpark Hainich gedreht wurde. Unser Wildkatzenexperte Thomas Mölich ging mit Tier-Reporterin Pia auf Erkundungstour durch den Buchen-Urwald. Was die beiden erlebt haben und welche Aufgaben Pia lösen musste, könnt ihr am 15. November 2023 um 19:25 Uhr im KiKA sehen und im Anschluss auch jederzeit in der ARD-Mediathek. Wir sind schon sehr gespannt.
Hier geht's direkt zur ARD-Mediathek
Hier bekommt ihr alle Informationen zur Wildkatze und unseren aktuellen Projekten
Save the Date: Online-Veranstaltung „Erneuerbare Energien und Naturschutz“ am 14. November von 18 bis 20:30 Uhr
In den vergangenen zwei Jahren sind auf EU- und Bundesebene sehr viele Gesetze und Verordnungen zum Ausbau der Erneuerbaren Energien und dem damit zusammenhängenden Artenschutz veröffentlicht worden. Stichworte sind unter anderem EU Notfallverordnung, Revision Erneuerbaren Richtlinie (RED IV), Osterpaket, Raumordnungsgesetz, Wind-an-Land-Gesetz, Solarstrategie etc.
In Zusammenarbeit mit der Bundesgeschäftsstelle des BUND e.V. möchten wir, die BUND-Landesverbände Sachsen und Thüringen, den Mitgliedern des BUND helfen, in diesem Dickicht nicht den Überblick zu verlieren und die konkreten Auswirkungen für die Menschen vor Ort gemeinsam zu diskutieren.
Weitere Informationen zum Programm und Anmeldung
Neues Veranstaltungsformat: Kommune trifft Zukunft - Energiewende selbst gestalten!
Gemeinsam mit der Landesenergieagentur ThEGA und der Heinrich-Böll-Stiftung Thüringen e.V. geht der BUND Thüringen unter dem Motto „Da geht noch mehr!“ mit einem neuen Veranstaltungsformat auf Tour. Insgesamt sind vier Termine in Thüringen geplant. Der Auftakt der Veranstaltungsreihe wird am 28.09.2023 in Schmölln sein. Zentrales Thema sind nachhaltige Energiekonzepte unter Abwägung regionaler Potenziale.
Weitere Informationen zum Programm und Anmeldung
Bald 10.000? Meldestelle für Gartenschläfer.
Seit 2018 untersuchen der BUND, die Senckenberg Gesellschaft und die Universität Gießen, warum die maskierte Schlafmaus aus immer mehr Regionen in kürzester Zeit verschwindet. Und viele Menschen helfen uns dabei: mit Meldungen, Fotos, Videos, Tonaufzeichnungen.
Du hast die Schlafmaus gesichtet? Dann melde es unter www.gartenschlaefer.de
Vielen Dank!
Erfolgreicher Einsatz für den Gartenschläfer
Gemeinsam mit freiwilligen Helfern und dem ThüringenForst haben wir am Wochenende die Ärmel hochgekrempelt und eine unserer Schutzmaßnahmen für den Gartenschläfer im Rahmen des Projekts „Spurensuche Gartenschläfer“ umgesetzt. Dieser ist nämlich vom Aussterben bedroht und braucht dringend unsere Hilfe.
Weitere Informationen zum Gartenschläfer und das Projekt „Spurensuche Gartenschläfer“ findet ihr hier.
Freiwilligeneinsatz für den Gartenschläfer
Diesen Samstag, 09.09.2023, wollen wir zusammen mit euch eine Schutzmaßnahme für den Gartenschläfer umsetzen. Dieser ist nämlich das Tier des Jahres 2023 und leider in Thüringen vom Aussterben bedroht. Der Gartenschläfer braucht also eure Hilfe und wir brauchen viele helfende Hände, damit unsere Aktion ein Erfolg wird.
Wir kümmern uns um Werkzeug, gute Laune und Sonnenschein. Ihr bringt Arbeitshandschuhe und am besten die ganze Familie mit. Wir freuen uns über jede Unterstützung – von groß bis klein.
BUNDmagazin 03/2023
Das neue BUNDmagazin ist da! Themenschwerpunkt des aktuellen Hefts sind unsere Wälder. Unserem Wald geht es nicht gut. Hitze und Trockenheit, Brände und Borkenkäfer setzen vor allem den monotonen Fichten- und Kiefernforsten zu. Im Titelthema des aktuellen BUNDmagazins schauen wir deswegen auf unsere Wälder in der Klimakrise.
Im regionalen Einleger für Thüringen erwarten dich außerdem Berichte über unsere Landesversammlung, welche im Mai stattgefunden hat und spannende Erfolgsgeschichten aus unseren Kreisgruppen. Außerdem stellt sich eine neue Kollegin vor und wir informieren über ganz aktuelle Schutzmaßnahmen für den Gartenschläfer. Dies und vieles mehr kannst du auch digital als Download lesen.
Als BUND-Mitglied bekommst du das Heft vier Mal im Jahr kostenlos nach Hause geschickt. Anregungen, Tipps oder Fragen? Schreibe uns gern eine Nachricht oder eine E-Mail an presse@bund-thueringen.de.
Hier gehts zum regionalen Thüringen-Einleger des BUNDmagazins.
Hier könnt Ihr das Gesamtheft (ohne Einleger) downloaden.
Zum Wildkatzen-Quiz
Heute ist Weltkatzentag! Und wir haben eine kleine Überraschung für euch: Ein Quiz rund um die Europäische Wildkatze!Bist du schon echter Wildkatzen-Profi? Weißt Bescheid über Art und Lebensraum? Dann check dein Wissen, frische es auf - oder mach dich erstmals schlau. Unser Quiz ist nicht nur lehrreich, sondern macht auch Spaß!
Die Europäische Wildkatze lebt versteckt in unseren wilden Wäldern. Als sogenannte Leitart zeigt sie an: Wo sie sich wohlführt kommen auch viele andere seltene Arten vor. Sie breitet sich hierzulande langsam wieder aus - was nicht immer so war. Wir als BUND sind seit 2004 mit unserem Rettungsnetz für die Wildkatze aktiv für die gefährdete, einst fast ausgerottete Art. Und es gibt noch viel zu tun: auch Wildkatzen-Wissen vermehren hilft die scheuen Wildtiere zu schützen!
Luchs-Nachwuchs im Wildkatzendorf Hütscheroda
Im Frühsommer ist Kaja, die Luchsin des Wildkatzendorfs Hütscheroda, zum vierten Mal Mutter geworden! Mitarbeitende des Wildkatzendorfs konnten Anfang Juli drei verspielte Luchsjunge in dem großen, naturnahen Luchsgehege entdecken.
Weitere Informationen zu unserem Engagement für den Luchs in Thüringen.
Heute ist Siebenschläfertag - und wir feiern den Gartenschläfer
Der ist nicht nur ein verwandter Bilch, sondern auch ein gefährdeter! Um 50 % sind die Bestände europaweit in den letzten 30 Jahren zurückgegangen. Im Rahmen unseres Forschungs-Projekts "Spurensuche Gartenschläfer" haben wir rausgefunden, was Gartenschläfern u.a. so zu schaffen macht: Pestizide!
Neues Veranstaltungsformat: Kommune trifft Zukunft - Energiewende selbst gestalten!
Gemeinsam mit der Landesenergieagentur ThEGA und der Heinrich-Böll-Stiftung Thüringen e.V. geht der BUND Thüringen unter dem Motto „Da geht noch mehr!“ mit einem neuen Veranstaltungsformat auf Tour. Insgesamt sind vier Termine in Thüringen geplant. Der Auftakt der Veranstaltungsreihe wird am 29.06.2023 in Schmölln sein. Zentrales Thema sind nachhaltige Energiekonzepte unter Abwägung regionaler Potenziale.
Getöteter Luchs in Thüringen: „Ein Stich ins Herz der Natur“
Ein Unbekannter hat im thüringischen Eichsfeld einen Luchs getötet. Das Tier verendete qualvoll, nachdem ihm ein Vorderlauf abgeschossen wurde. Das gab das Thüringer Umweltministerium heute bekannt. Es ist bereits der zweite in Thüringen nachweislich illegal getötete Luchs in den letzten zwei Jahren. BUND Thüringen und WWF schätzen, dass in Thüringen dauerhaft etwa fünf bis zehn Luchse leben. Die Großkatzen sind in Deutschland vom Aussterben bedroht, Beschuss oder Tötung von Luchsen gilt als Straftat. Der BUND Thüringen und der WWF setzen sich gemeinsam für die Rückkehr des Luchses nach Mitteldeutschland ein. Weiterlesen...
Hat der Luchs in Deutschland eine Zukunft?
Der Luchs ist in Deutschland weiterhin sehr selten und die kleinen Bestände leben isoliert. Ohne weitere Aussetzungen und die Biotopvernetzung wird der Luchs in Deutschland nicht überleben.
Große Hoffnung setzt der BUND daher auf neue Projekte zur Bestandsstützung der seltenen Pinselohren. Von zentraler Bedeutung ist dabei das Projekt im Thüringer Wald, an dem der BUND federführend mitwirkt.
Pestizide vergiften Gartenschläfer
Foto: Kerstin Hinze
Der Gartenschläfer verschwindet dramatisch - und von mehr als 100 untersuchten Totfunden war kaum einer frei von Gift.
Um den Gartenschläfer und unsere Artenvielfalt zu retten, müssen wir den Einsatz von Pestiziden bis 2030 halbieren sowie besonders gefährliche Pestizide verbieten. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft muss sich national und auf EU-Ebene dafür einsetzen, die europäische Pestizid-Rahmenverordnung zu stärken!
Sternwanderung zum Grünen Band am Wildberg bei Tettau
Gemeinsam mit Artenkennern und Heimatkundlern begeben wir uns auf die Suche nach Spuren der Geschichte und der Natur am ehemaligen innerdeutschen Grenzstreifen, dem heutigen Grünen Band. Wir erkunden Relikte der deutschen Teilung und suchen seltene Arten, die ganz ungeplant im Schatten der Grenze einen Rückzugsraum fanden. Die Strecke beträgt etwa 10 Kilometer. Festes Schuhwerk, Sonnenschutz und Rucksackversorgung sind erforderlich.
Datum und Uhrzeit: 11. Juni 2023, 11 Uhr
Startpunkt 1: Kalte Küche, Spechtsbrunn
Startpunkt 2: Festwiese, Neuenbau
Gemeinsame Anreise ab Erfurt mit Bahn und Bus ist möglich (Abfahrt 8:09 am Hauptbahnhof Erfurt)
Info und Anmeldung bis 9.6. bei:
Karin Kowol, karin.kowol(at)bund.net, 0176/13338460
Heute ist der Internationale Tag des Hamburgers. Was macht Fleischkonsum eigentlich mit dem Klima?
Heute ist der Internationale Tag des Hamburgers. Für uns ein guter Anlass, um über Ernährung zu sprechen und in dem Zusammenhang auch über Fleischkonsum. Der Fleischatlas 2021 gibt Einblicke in die Produktionsbedingungen der Fleischindustrie, zeigt den fatalen Missbrauch von Antibiotika in der Tierzucht, belegt die verheerenden Folgen des Pestizideinsatzes im Futtermittelanbau und erklärt, wieso der Fleischkonsum trotzdem weiter steigt.
26. Mai: Jahrestage der Zwangsaussiedlungen aus der Sperrzone der innerdeutschen Grenze im Mai 1952
Heute vor 71. Jahren wurde die Ministerratsverordnung zur Sicherung der innerdeutschen Grenzen erlassen. Auf Basis dieser Verordnung kam es in den Tagen nach dem 26. Mai 1952 in der Aktion „Ungeziefer“ zum Abtransport vieler Menschen aus dem Sperrgebiet ins Landesinnere der DDR. Der BUND Thüringen und die BUNDjugend Thüringen tragen mit ihrer Spurensuche mit jungen Menschen dazu bei, dass diese Schicksale, die nicht erzählt werden durften, im Gedächtnis bleiben. So zum Beispiel am 3. Juni mit einer Exkursion entlang des Grünen Bandes.
Weitere Informationen zur Exkursion
Weitere Informationen zum Projekt „Verschwundene Orte und verschwundene Arten – Spurensuche am Grünen Band“
22. Mai: Internationaler Tag der biologischen Vielfalt. Der Natur endlich einen Wert geben - Südharzer Gipskarstlandschaft schützen.
Der Aktionstag am 22. Mai macht auf den fortschreitenden Verlust der Biodiversität weltweit aufmerksam und will für die irreversiblen Folgen für Natur und Mensch sensibilisieren. Der BUND Thüringen richtet seinen Fokus anlässlich des Tages auf die Südharzer Gipskarstlandschaft und den Biodiversitätsverlust, der dort nicht nur durch den Klimawandel, sondern insbesondere durch den Abbau von Gips voranschreitet. Mit dem Projekt „Netzwerke für den Gipskarst“ engagiert sich der BUND für den Erhalt dieser Landschaft, die ein Refugium für viele bedrohte Pflanzen- und Tierarten ist und fordert den Ausstieg aus dem Naturgipsabbau bis 2045.
Weitere Informationen findet ihr in unserer Pressemitteilung.
Natura-2000-Tag: Fachkräftemangel auch im Naturschutz – BUND Thüringen wirkt mit Lehrgang entgegen
Der heutige Natura-2000-Tag widmet sich der europäischen Artenvielfalt und all jenen gefährdeten Pflanzen, Tieren und Lebensräumen, die durch das europaweite Schutzgebietsnetz „Natura 2000“ geschützt werden. Doch der aktuell in vielen Bereichen herrschende Fachkräftemangel schlägt sich auch im Management von Natura 2000 nieder. Der BUND Thüringen bildet deshalb Naturschützer*innen im Online-Lehrgang „Natura-2000-Manager/in“ speziell für den Erhalt des europäischen Schutzgebietsnetzes „Natura 2000“ aus – ein Angebot, welches bundesweit einmalig ist.
Weitere Informationen findet ihr in unserer Pressemitteilung.
Livestream ins Gartenschläfer-Gehege
Der in eigenen Regionen vom Aussterben bedrohte Gartenschläfer, das Wildtier des Jahres 2023, kann nun jederzeit live beobachtet werden. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat im Rahmen des Projekts „Spurensuche Gartenschläfer“ gemeinsam mit der Deutschen Wildtier Stiftung und dem Tierpark Nordhorn eine Live-Kamera im dortigen Gartenschläfer-Gehege eingerichtet: www.gartenschlaefer.de
Weitere Informationen findet ihr in unserer Pressemitteilung.
Das neue BUNDmagazin ist da!
Das neue BUNDmagazin ist da! Am 13. Mai flatterte die neueste Ausgabe des BUND Mitgliedermagazins in Eure Briefkästen.
Mit dabei: Der regionale Einleger des BUND Thüringen, welcher Euch dieses Mal über zwei neue Projekte zur Wildkatze und über die Gipskarstlandschaft informiert und über Angebote für Familien und Jugendliche in Eurer Nähe. Außerdem stellen sich drei neue Mitarbeiterinnen vor, welche den BUND Thüringen seit wenigen Monaten unterstützen.
Das BUNDmagazin kann auch online gelesen. Den regionalen Teil findet Ihr hier auf unserer Webseite. Das gesamte (überregionale) Magazin gibt es hier.
Schutzmaßnahmen für den Gartenschläfer
Eine Wildgehölzhecke und ein Teich für den Gartenschläfer im Schafbachtal
Im Rahmen des Projekts „Spurensuche Gartenschläfer“ wurden Anfang dieses Jahres im Schafbachtal bei Leutenburg verschiedene Schutzmaßnahmen für die stark gefährdete Schlafmaus umgesetzt. Ein Teil davon konnte nun abgeschlossen werden und so hoffentlich dazu beitragen, für den Gartenschläfer günstige Lebensbedingungen zu schaffen. Auf Flächen der NABU-Stiftung Nationales Naturerbe werden Naturräume im Thüringer Schiefergebirge aufgewertet, um so dem Gartenschläfer, der hier noch zu Hause ist, Lebensraum zu erhalten.
Der nachtaktive Gartenschläfer, ein Verwandter des Siebenschläfers, kommt in vielen unterschiedlichen Lebensräumen vor: Waldreiche Hochlagen, Gärten, Streuobstwiesen, Weinberge. Doch in vielen Regionen ist er bereits ausgestorben, da er als Folge der intensiven Forstwirtschaft in Zusammenhang mit Dürre und Insektensterben immer weniger geeigneten Lebensraum und Nahrung findet - dies konnte mit Hilfe wissenschaftlicher Untersuchungen in Zusammenarbeit mit der Justus-Liebig-Universität Gießen und der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung herausgefunden werden.
Auf einer Fläche in der Gemeinde Probstzella, entlang von Acker, der vom NABU zukünftig in Grünland umgebrochen wird, wurde eine 250 Meter lange Wildgehölzhecke gepflanzt. Diese soll zwei Waldgebiete miteinander verbinden und den Bilchen und anderen Arten Nahrung und Schutz bieten. Ebenso wurde ein alter Weiher, dessen Damm bei einem Hochwasserereignis zerstört wurde, wieder ertüchtigt. Da Bilche aktiv trinken müssen, wertet diese Maßnahme das Gebiet enorm auf.
Die "Spurensuche Gartenschläfer" ist ein Verbundprojekt der Justus-Liebig-Universität Gießen, der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung und des BUND. Es wird im Rahmen des Bundesprogramms „Biologische Vielfalt“ mit Mitteln des Umweltministeriums gefördert. Im Freistaat wird das Projekt zusätzlich von der Stiftung Naturschutz Thüringen unterstützt.
Mehr Infos zum Gartenschläfer und zum Projekt "Spurensuche Gartenschläfer" erhaltet Ihr hier.
Schulprojekt am Grünen Band über verschwundene Orte und verschwundene Arten
Am 10. Mai 2023 waren wir mit 37 Schüler*innen einer 9. Klasse der Edith-Stein-Schule in Erfurt unterwegs am Grünen Band und an der Werra in Pfersdorf/Spichra. Im Rahmen des Projekts „Jugend erinnert“ konnten die Jugendlichen Spuren der Geschichte und Natur entdecken und etwas über verschwundene Orte und verschwundene Arten entlang des ehemaligen Eisernen Vorhangs erfahren.
Gemeinsam mit der BUNDjugend Thüringen begleiteten wir die Schüler*innen und zwei Pädagoginnen bei ihrer Exkursion und vermittelten anschaulich die naturschutzfachliche Bedeutung des Grünen Bandes.
Die Gruppe wanderte durch eines der Dörfer in dem ehemaligen 500 Meter-Sperrgebiet und erforschte den ehemaligen Grenzstreifen, erfuhren etwas über bestimmte Pflanzen auf dem Magerrasen und die biologische Gewässergüte an der Werra.
Das Projekt „Jugend erinnert“ wird gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, die Bundesstiftung Aufarbeitung, die Heinrich-Böll-Stiftung sowie die Stiftung Naturschutz Thüringen.
Mehr Infos zum Projekt und zum Grünen Band gibt es hier.
Landesversammlung 2023 des BUND Thüringen
Am Samstag, den 6.5.2023 fand in Erfurt die Jahresversammlung des BUND Thüringen statt. Unter dem Motto „Klimaschutz jetzt: Konsequent und naturverträglich“ kamen die Mitglieder des BUND zusammen, um den neuen Leitantrag abzustimmen und ihren Forderungen nach einem wirksamen und naturverträglichen Klimaschutz und dem Ausbau der Erneuerbaren Energien in Thüringen Ausdruck zu verleihen.
Der Thüringer Umweltminister Bernhard Stengele besuchte die Landesversammlung und forderte in seinem Grußwort ein neues Verständnis von Natur: „Wir müssen verstehen, dass wir ohne Lebewesen auf dieser Erde nicht existieren können“ sagte er. Wir müssen akzeptieren, dass die Natur um ihrer selbst willen existiert und nicht für den Menschen da ist.
Im weiteren Programm der Landesversammlung wurde außerdem der BUND Kreisverband für sein herausragendes Engagement für die Eindämmung des Gipsabbaus im Südharz geehrt. Durch Rohstoffabbau verschwindet hier immer weiter Landschaft, die unwiederbringlich verloren ist. Und mit der Landschaft verschwinden Lebensräume und Arten.
Mehr zur Landesversammlung und die Forderungen der Mitglieder könnt Ihr hier nachlesen.
Drei Erden haben wir nicht. Am 4. Mai ist Erdüberlastungstag - BUND fordert Ressourcenschutzgesetz
Heute, am 4. Mai 2023, ist Erdüberlastungstag. Das bedeutet, Deutschland hat seine natürlichen, erneuerbaren Ressourcen für den Rest des Jahres verbraucht. Um die Erde zu schützen, fordern wir von der Politik bis 2026 ein Ressourcenschutzgesetz mit verbindlichen Schutzzielen. Denn nur so können die natürlichen Schätze der Erde - Böden, Acker- und Weideland, Fischgründe, Wald, Holz, Gewässer - und damit auch die Arten geschützt werden. Denn: Drei Erden haben wir nicht!
In Zahlen bedeutet das: Deutschland muss seinen Ressourcenverbrauch bis 2030 um 50 Prozent reduzieren und bis 2050 um 85 Prozent. Im neuen Positionspapier des BUND finden sich zahlreiche Argumente für verbindliche Ziele und ein Ressourcenschutzgesetz.
Programm für Schulklassen und Kindergärten: Urwaldforscher*innen im Wildkatzendorf Hütscheroda
Das BUND-Wildkatzendorf Hütscheroda bietet auch in diesem Schuljahr wieder ein tolles Programm für Schulklassen und Kindergärten: „Urwaldforscher*innen“ erleben die Ausstellung, unterhaltsame Filme über das Rettungsnetz Wildkatze, eine spannende, moderierte Schaufütterung und eine Erlebniswanderung durch den artenreichen und naturnahen Frühlings- und Sommerwald rund um Hütscheroda. Besonders schön: Dank Fördermitteln aus dem Bundesprogramm Biologische Vielfalt und vom Thüringer Umweltministerium ist ein Reisekostenzuschuss von bis zu 300 Euro pro Gruppe möglich.
Das Wildkatzendorf Hütscheroda ist idealer Ort für diesen Erlebnistag rund um Wildkatze, Luchs, Urwald und Naturschutz. Das Angebot richtet sich an Kinder im Kindergarten bis zur Sekundarstufe II.
Weitere Informationen findet ihr auf der Seite des Wildkatzendorfs Hütscheroda.
Spurensuche Haselmaus - BUND Seminar gibt Einblicke in Biologie, Verbreitung und Spuren der Bilche
23 Teilnehmer*innen aus den drei Gipskarst-Bundesländern (Sachsen-Anhalt, Thüringen, Niedersachsen) erfuhren am 22.04.2023 in einem BUND-Seminar mit Biologe und Bilch-Experte Sven Büchner Spannendes über die Schläferarten Haselmaus, Siebenschläfer und Gartenschläfer - ihre Biologie, Verbreitung und wie man die heimlichen Tiere mit einfachen Methoden (z.B. Fußabdrücken und Nagespuren) finden und die Arten unterscheiden kann.
Im Rahmen des Projektes „Netzwerke für den Gipskarst“ soll erkundet werden, wieweit die Haselmaus in Südharzer Wäldern vorkommt. Nach Auskunft von Sven Büchern fühlen sich die Kernpopulationen dieser Art vor allem in historischen alten Wäldern wohl. Diese sind unter anderem auf schwer zugänglichen Gipsflächen an Steilhängen zu finden. Die Veranstaltung wurde im Rahmen des Projekts „Netzwerke für den Gipskarst“ angeboten. Dieses wird gefördert durch die Deutsche Postcode Lotterie.
Earth Day - Aktionstag für Nachhaltigkeit und Umweltschutz
Na, was ist heute für ein Tag? Klar, Samstag aber auch Earth Day. Was schnell ausgesprochen ein bisschen wie Birthday klingt, ist der weltweit anerkannte Aktionstag, um unser Bewusstsein für Nachhaltigkeit und Umweltschutz zu stärken. Denn schließlich wollen wir noch möglichst viele Geburtstage der Erde erleben. Mit unserem alltäglichen Konsumverhalten können wir alle einen Beitrag dazu leisten. Dieses Jahr lautet das Motto des Earth Day übrigens „Wohne lieber grüner – Leben im Einklang mit der Natur“.
Weitere Informationen zu dem Thema bekommt ihr auf der Internetseite von Earth Day Deutschland
BUND Thüringen stellt Jahresbericht 2022 vor
Notwendige Energiewende im Einklang mit der Natur voranbringen
Der BUND Thüringen hat heute in Erfurt seinen Jahresbericht 2022 vorgestellt und blickt mit gemischten Gefühlen auf das vergangene Jahr zurück. Die multiplen Krisen, bedingt vor allem durch den Krieg in der Ukraine und die damit verbundenen Herausforderungen für die Energieversorgung und Ernährungssicherheit, haben auch den Thüringer Landesverband im Jahr 2022 beschäftigt.
Das Jahr 2022 war für alle herausfordernd. Um auch die Chancen, die in dieser Krise stecken, zu nutzen, macht sich der BUND weiter auf den Weg, die sozial-ökologische Wende aktiv umzusetzen, unsere Lebensgrundlage zu schützen und Thüringen zukunftsfähig zu gestalten.
Weitere Informationen zu dem Thema bekommt ihr hier: zur Pressemitteilung
Schutz der Gipskarstlandschaft im Südharz
BUND Thüringen startet Projekt „Netzwerke für den Gipskarst“ und erhält Förderung der Deutschen Postcode Lotterie
(Ulf Müller)
Seit Jahren engagiert sich der BUND Thüringen und insbesondere der BUND Kreisverband Nordhausen für die Südharzer Gipskarstlandschaft. Dieses Engagement mündet nun im Projekt „Netzwerke für den Gipskarst“, für welches der BUND Thüringen eine Förderung in Höhe von 160.000 Euro von der Deutschen Postcode Lotterie erhalten hat. Gemeinsam mit den BUND Landesverbänden Sachsen-Anhalt und Niedersachsen will der BUND Thüringen dem langjährigen Engagement zum „Schutz der Karstlandschaft Südharz“ neuen Aufwind geben, um den Naturgips-Ausstieg bis 2045 zu realisieren.
Weitere Informationen zu dem Thema bekommt ihr hier: zur Pressemitteilung
Atomausstieg in Deutschland
Der BUND Thüringen begrüßt Aus für Kraftwerke
(Markus Distelrath auf Pixabay)
Es ist vielleicht der größte Erfolg der deutschen Umweltbewegung: Die letzten drei Atomkraftwerke in Deutschland werden dieses Wochenende abgeschaltet. Für diesen Erfolg hat der BUND Seite an Seite mit vielen weiteren Akteuren als Teil der Anti-Atomkraft-Bewegung fast 50 Jahre gekämpft. Damit endet in Deutschland die kommerzielle Nutzung einer Hochrisikotechnologie, die nie zu beherrschen war.
Leider muss im gleichen Atemzug festgehalten werden, dass wir noch lange nicht am Ziel sind. Die Erneuerbaren Energien müssen sehr viel schneller ausgebaut werden, als dies bisher der Fall war.
Weitere Informationen zu dem Thema bekommt ihr hier: zur Pressemitteilung
Neue Studie belegt dramatisches Insektensterben – auch im Wald
BUND Thüringen fordert: Die Thüringer Waldpolitik muss sich grundlegend ändern
(Sebastian Gabler)
Die kürzlich veröffentlichte Studie der Technischen Universität Darmstadt und München in Zusammenarbeit mit weiteren Forschenden zum Insektensterben in mitteleuropäischen Wäldern liefert beunruhigende Ergebnisse. Über 60 Prozent der untersuchten Insektenarten sind rückläufig. Insgesamt wurden rund 1.800 Insektenarten und deren Entwicklung von 2008 bis 2017 untersucht, unter anderem im Nationalpark Hainich. Damit ist es die bis jetzt umfangreichste Studie zu diesem Thema.
Angesichts dieser Ergebnisse besteht dringender Handlungsbedarf. Das ist kein isoliert zu betrachtendes Phänomen – das wird Auswirkungen auf alle Organismen in unseren Wäldern haben, da sich Nahrungsnetze zu verschieben drohen.
Weitere Informationen zu dem Thema und den konkreten Forderungen des BUND Thüringen bekommt ihr hier: zur Pressemitteilung
Wilde Mittwoche im Wildkatzendorf
Ferienangebot für Kinder im Rahmen des Projekts "Wildkatzenwälder von morgen"
Gestern startete der erste "Wilde Mittwoch" im Wildkatzendorf Hütscheroda bei strahlendem Wetter!
Zwölf Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren erlebten einen tollen Tag mit Blick auf die Geheimnisse unserer heimische Wildnis - mit Familie Wildkatze und Luchs - mit Erlebniswanderung durch den Wald, Blick vor und hinter die Kulissen im Gehege der Wildkatzen und Luchse - Wissensquiz und kreatives Gestalten.
Mehr Infos zum Projekt "Wildkatzenwälder von morgen" gibt es hier und Infos zu den "Wilden Mittwochen" bekommt ihr auf der Seite des Wildkatzendorfs Hütscheroda.
Das Projekt wird im Bundesprogramm Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz gefördert.
"SOKO Gartenschläfer"
Erstausstrahlung im BR am 1. April 2023 um 19 Uhr
Er ist das „Tier des Jahres 2023“ – doch er verschwindet plötzlich – was ist passiert?
Eigentlich ist der Gartenschläfer in ganz Europa zuhause, aber in letzter Zeit häufen sich die Vermisstenanzeigen. Eine Sonderkommission aus Forschung und Naturschutz will diesem Rätsel auf den Grund gehen. Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Nur wenn der Fall gelöst wird, kann diese Tierart noch gerettet werden.
Am 1. April 2023 um 19 Uhr wird die Dokumentation „SOKO Gartenschläfer“ von Rosie Koch und Roland Gockel als 30-minütige Fassung im BR ausgestrahlt und ist jetzt schon in der Mediathek zu sehen. Mehr Infos zum Projekt „Spurensuche Gartenschläfer“ findet Ihr hier.
Die Original-Doku in vollständiger Länge (45 Minuten) gibt es außerdem in der ARTE Mediathek.
Produziert wurde die Dokumentation von der Marco Polo Film AG im Auftrag von ARTE und dem Bayerischen Rundfunk.
Erneut junger Luchs im Eichsfeld gesichtet
Im Rahmen unseres Fotofallen-Monitorings wurde kürzlich eine Luchsin mit ihrem Jungtier nachgewiesen. Die beeindruckenden Aufnahmen zeigen, wie das Luchsjunge gemeinsam mit seiner Mutter durch ein Waldstück im Eichsfeld streift. Bereits in den vergangenen Jahren waren uns im nördlichen Eichsfeld Aufnahmen einer Luchsin mit Jungtieren gelungen. Dies zeigt, dass sich der Luchs die Region inzwischen dauerhaft als Lebensraum erschlossen hat. Gemeinsam mit der Universität Göttingen, mit Unterstützung durch ThüringenForst, sowie durch Waldbesitzer*innen und Jäger*innen, erforschen wir im Eichsfeld die Ausbreitung des Luchses südlich des Harzes. Gemeinsam mit weiteren Partnern setzen wir uns darüber hinaus für eine Rückkehr des Luchses in den Thüringer Wald ein. Mehr zum Projekt findet Ihr hier.
#luchs #bundthueringen #bund #thueringerwald #wwf #artenschutz #naturschutz
Atlas der Brutvögel Thüringens – Naturschutz in der Landwirtschaft nicht durch fehlendes Budget und Bürokratie ausbremsen
Erfurt. Thüringen hat eine enorm große Vielfalt an Brutvögeln, von denen aber viele gefährdet oder sogar vom Aussterben bedroht sind. Dies ist ein Ergebnis des kürzlich erschienen „Altas der Thüringer Brutvögel“, in dem die Vielfalt und die Entwicklung der hiesigen Brutvögel in Thüringen gezeigt werden. Ein Standardwerk, das besonders für den Artenschutz von großer Bedeutung ist und den negativen Trend vieler Arten deutlich macht.
„Viele Arten befinden sich nach wie vor im Sinkflug. Besonders betroffen sind Arten der Agrarlandschaft, mit prominenten Vertretern wie Rebhuhn, Feldlerche oder Kiebitz. Hier ist leider noch keine Trendumkehr zu erkennen.“ sagt Sebastian König, Landesgeschäftsführer und stellvertretender Sprecher des Bundesarbeitskreises Landwirtschaft des BUND.
Der Artenschwund muss gestoppt werden und hierfür braucht es kluge und umfangreiche Maßnahmen. Ein Baustein sind die neuen Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen (KULAP), welche Landwirte letztes Jahr erstmalig in der neuen Förderperiode beantragen konnten. Erfreulicherweise zeigen die Thüringer Agrarbetriebe ein großes Interesse, sich an den freiwilligen Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen zu beteiligen.
Winkelberg bleibt Naturschutzgebiet
BUND Kreisverband Nordhausen begrüßt das Urteil des Thüringer Oberverwaltungsgerichts
Nordhausen. Im Zuge des Normenkontrollverfahrens zum Naturschutzgebiet „Winkelberg“ mit der Entscheidung des Thüringer Oberverwaltungsgerichts vom 07.09.2022 wurde kürzlich das Urteil veröffentlicht.
„Wir freuen uns, dass das Thüringer Oberverwaltungsgericht (OVG) den Antrag der Firma CASEA GmbH Ellrich, die Verordnung über das Naturschutzgebiet Winkelberg aufzuheben, abgelehnt hat und keine Revision zulässt“, so Ron Hoffmann, Vorstandsmitglied des BUND Thüringen. „Der Winkelberg muss in seiner Gesamtheit auch national geschützt bleiben. Dies hat das OVG mit seiner Entscheidung bestätigt.“, so Hoffmann weiter.
Wilde Wälder für wilde Kätzchen - BUND startet neues Projekt
Der Schutz der Europäischen Wildkatze ist in Thüringen eine Erfolgsgeschichte. Die Population erholt sich und dennoch gilt sie laut Roter Liste in Deutschland als gefährdet. In Berlin wurde diese Woche daher der Start des sechsjährigen Großprojekts „Wildkatzenwälder von morgen“ verkündet. Der BUND Thüringen ist aktiver Partner und kann so an die Erfolge vorangegangener Projekte anknüpfen.
Innerhalb des Projekts werden wir mit vielen lokalen Partner*innen und Freiwilligen zusammenarbeiten, um unsere Wälder wildkatzengerecht umzugestalten. Die Tiere haben konkrete Anforderungen an ihren Lebensraum: Wildkatzen benötigen strukturreiche Wälder mit Totholz und Gebüsch, die ihnen als Versteckmöglichkeit und zur Jungenaufzucht dienen. Sie bevorzugen zudem vielfältige Waldränder und angrenzende offene Flächen mit Deckung für die Mäusejagd. Mit ihren Lebensraumansprüchen steht die Wildkatze für viele andere Arten – mit der Isolation ihrer Rückzugsgebiete ist die biologische Vielfalt gefährdet. Unser Ziel ist es, Thüringer Wälder aufzuwerten, die Wildkatze weiter zu schützen und damit die biologische Artenvielfalt zu fördern.
Und ganz nebenbei tun wir dabei auch etwas für unsere eigene Zukunft. Denn die Wildkatzenwälder von morgen sind besser vor Stürmen und Austrocknung geschützt und robuster gegenüber dem Klimawandel.
Das Projekt wird im Bundesprogramm Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz gefördert und in Thüringen durch das Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz kofinanziert.
Der BUND Bundesverband setzt das Projekt gemeinsam mit der BUNDjugend und zehn BUND Landesverbänden um.
Mehr Informationen zum Projekt gibt es hier.
Thüringer Jägerschaft unterstützt Luchsmonitoring
Erfurt/Schmiedefeld. Bereits seit einigen Jahren werden gelegentlich Luchse im Thüringer Wald gesichtet. Um den scheuen Raubkatzen auf die Spur zu kommen, erhalten Thüringer Luchsexpert*innen zukünftig Unterstützung durch ehrenamtlich tätige Luchsbeauftragte der Jägerschaft.
Die Luchsbeauftragten sollen Ansprechpartner*innen der Jägerinnen und Jäger des Thüringer Waldes in - den Luchs betreffenden - Fragen sein und das Luchsmonitoring des Freistaates Thüringen bei der Erfassung von Luchshinweisen unterstützen. „Viele Jägerinnen und Jäger stehen der Rückkehr des Luchses in unsere Wälder aufgeschlossen gegenüber“, sagt Frank Herrmann, Geschäftsführer des Landesjagdverbandes Thüringen. „Wir sind sicher, dass unsere Luchsbeauftragten nun einen Beitrag zum Monitoring der Art leisten können. Sie werden nicht nur den Jägern in allen Fragen rund um diese streng geschützte und dem Jagdrecht unterliegende Wildtierart regional und lokal Ansprechpartner sein.“
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Gartenschläfer-Doku
Neues vom Gartenschläfer
Wir haben die Ergebnisse aus drei Jahren "Spurensuche Gartenschläfer" auf unserer Homepage für Euch zusammengefasst.
Dann habt Ihr es vielleicht schon gehört: Der Gartenschläfer ist das Wildtier des Jahres 2023! Das hat der MDR Kultur zum Anlass genommen, uns in den Lebensraum des Gartenschläfers zu begleiten und einen kleinen Radiobeitrag zu bringen.
Foto: Kerstin Hinze
Vorsicht Verwechslungsgefahr
Viele Menschen wissen nicht, dass es bei uns tatsächlich Wildkatzen gibt. Diese ist zwar verwandt mit unseren Hauskatzen, aber nicht ihr Vorfahre. Aufgrund der Ähnlichkeiten kommt es immer wieder zu Verwechslungen: Scheinbar herrenlose Kätzchen werden aus dem Wald mitgenommen, dabei ist die Wildkatzen-Mutter meist nur auf Mäusefang. Die Jungtiere werden dann häufig in Tierarztpraxen oder Tierheimen abgegeben. Ihr wildes Fauchen und Beißen machen schnell deutlich, dass es sich hier nicht um verlassene Hauskätzchen handelt! Weiterlesen...
Luchsnachwuchs „Norik“ aus dem BUND-Wildkatzendorf Hütscheroda streift seit Freitag durch den Nationalpark Kalkalpen in Österreich
Jungluchs Norik im Wildkatzendorf Hütscheroda, Oktober 2021
Bildrechte: Mona Heyn
Gemeinsame Pressemitteilung von Wildtierland Hainich gGmbH und BUND Landesverband Thüringen e.V.
Hütscheroda/Molln, Österreich: Als erstes Mitglied der Luchsfamilie im BUND-Wildkatzendorf Hütscheroda streift nun Luchs „Norik“ durch den Nationalpark Kalkalpen in Österreich
„Wir sind sehr glücklich, dass nun erstmals Nachwuchs unseres Luchspärchen Kaja und Looki in die Freiheit entlassen wurde“, freut sich Dr. Katrin Vogel, Geschäftsführerin der Wildtierland Hainich gGmbH. „Im Mai 2021 wurden drei Luchse in Hütscheroda geboren. Im Mai 2022, als Luchsin Kaja wieder trächtig war, zogen die drei zunächst in ein Auswilderungsgehege in Maßweiler (Rheinland-Pfalz). Von dort ging es am Freitag nach Österreich. Weiterlesen...
Die letzten seiner Art – Feldhamster in Thüringen: Dritte Folge der Kurzfilmreihe "Der Professor und die Abenteurerin"
Feldhamster im Garten
Erfurt. Vor nicht allzu langer Zeit war der kleine Nager zahlreich in Thüringen vertreten, heute findet man ihn nur noch sehr selten. Wie ernst es um den Feldhamster steht und warum er so selten geworden ist, zeigen die „Abenteurerin“ Barbara Vetter und Professor Dr. Stefan Brunzel auf anschauliche Art im Kurzfilm der Reihe „Natura 2000 – Der Professor und die Abenteurerin“. Humorvoll gehen sie dieses Thema an, welches von Prof. Dr. Stefan Brunzel (Fachhochschule Erfurt) mit seinem umfangreichen Wissen komplettiert wird. Weiterlesen...
NATURNAH THÜRINGEN. Natura 2000-Challenge
Es läuft die Natura 2000-Challenge in Thüringen - Machen Sie mit!
Wir wollen Ihnen die Möglichkeit geben, Thüringens Natura 2000-Gebiete individuell oder bei einer geführten Tour zu erkunden. Nehmen Sie sich die Zeit per Fuß oder per Rad von März bis Oktober 2022 die Naturschätze Thüringens kennenzulernen und diese im Wechsel der Jahreszeiten zu erleben. Halten Sie Ihre Eindrucke und Erlebnisse per Foto fest und lassen Sie andere an Ihren Erfahrungen teilhaben. Besuchen Sie so viele Natura 2000-Gebiete wie möglich und senden Sie uns ihre Fotos. Am Ende der Challenge erhält diejenige Person, welche die meisten Natura 2000-Gebiete besucht hat oder für das schönste Foto nominiert wurde, einen Preis.
Alle Infos findet ihr zeitnah auf der neugestalteten Webseite unter www.natura2000-thueringen.de
Hier finden Sie auch die Termine für geführte Wanderungen und Radtouren. Diese werden ebenso bei den Terminen auf dieser Webseite gelistet.
Zorro fühlt sich in Thüringer Wäldern nicht mehr wohl – BUND: Forschungsergebnisse zeigen Rückgang des Gartenschläfers in den Mittelgebirgen
Seit Sommer 2018 ist der BUND Thüringen gemeinsam mit Ehrenamtlichen im ganzen Freistaat auf der Suche nach dem Gartenschläfer mit seiner markanten „Zorro-Maske“. Im Projekt „Spurensuche Gartenschläfer“ untersuchen der BUND, die Justus-Liebig-Universität Gießen und die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung Vorkommen und Lebensweise der Gartenschläfer. Als Ergebnis konnte der Gartenschläfer im Freistaat lediglich im Thüringer Schiefergebirge mit Ausläufern sowie im Landkreis Gotha nachgewiesen werden. Damit er sich hier weiterhin wohlfühlt, will der Verband ab Herbst Schutzmaßnahmen auf den Weg bringen. Weiterlesen...
Brachflächen sichern landwirtschaftlichen Produktivität und Artenvielfalt
(Marcel Komischke
/
Wildtierland Hainich gGmbH)
In der Debatte um die Aufschiebung der geplanten Umwandlung von 4% der Agrarflächen zu ökologischen Vorrangflächen auf nach 2023 melden sich jetzt die Thüringer Naturschutzverbände zu Wort. Mit dem Anbau von Feldfrüchten auf Brachflächen soll einer möglichen Versorgungskrise entgegengewirkt werden. Der BUND und NABU in Thüringen erwarten durch den Wegfall der Brachen langfristige Schäden für die biologische Vielfalt und sogar eine Minderung von Erträgen in der Lebensmittelproduktion. Weiterlesen
Das 9-Euro-Ticket braucht ein direktes Nachfolgeangebot – Deutliche Verbesserungen beim ÖPNV in Thüringen nötig
(Lykaon
/
pixabay)
Der BUND Thüringen sieht die Chance, mit attraktiven Ticketpreisen und einem Ausbau des Angebots im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) dauerhafte Veränderungen im Mobilitätsverhalten der Thüringer Bevölkerung anzustoßen. Dafür muss die Thüringer Landesregierung jetzt die richtigen Rahmenbedingungen setzen. Dazu gehört neben sozial-verträglichen Ticketpreisen vor allem der Ausbau der Verbindungen im ländlichen Raum sowie die Einführung eines Thüringen-Taktes mit einer halbstündlichen ÖPNV-Anbindung für alle Ortschaften in Thüringen. Weiterlesen.
Nachwuchs bei Familie Pinselohr – Wieder zwei kleine Luchse im BUND Wildkatzendorf
(Dr. Katrin Vogel
/
Wildtierland Hainich gGmbH)
Wir freuen uns über den erneuten Luchsnachwuchs im Wildkatzendorf Hütscheroda. Vielleicht stützen die Jungtiere schon bald die bestehenden Luchspopulationen in Deutschland. Gemeinsam mit dem WWF Deutschland und dem Wildkatzendorf Hütscheroda sowie mit Unterstützung des Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz legen wir gerade den Grundstein für ein solches Projekt in Thüringen.
Breites Bündnis aus Umweltverbänden und Waldgenossenschaft sprechen sich gegen Erweiterung des Kalksteintagebaus bei Deuna aus
(Eli Sondermann
/
BUND Eichsfeld)
Deuna. Am vergangenen Samstag, dem 23.07., sprach sich während eines Vor-Ort-Termins ein breites Bündnis aus regionalen Gruppen des BUND und NABU, Fridays for Future sowie Parents for Future und Waldbesitzer*innen geschlossen gegen die Pläne der Dyckerhoff GmbH aus. Zur Erweiterung des Kalksteintagesbaus will das Unternehmen in Deuna eine gut - 78 Hektar große Waldfläche roden. Gerade in Zeiten von Klimaaufheizung und Wasserknappheit sei es, dem Bündnis zufolge, nicht vertretbar, großflächig wertvolle Buchenwälder zugunsten einer klimaschädlichen Zementproduktion zu opfern. Weiterlesen...
BUND Thüringen begrüßt Studie zur Nutzung von Agri-Photovoltaik – Prioritäten dürfen jedoch nicht aus dem Auge verloren werden
(D_Cannon
/
pixabay)
Der BUND Thüringen begrüßt die gestern vom Thüringer Umweltministerium veröffentlichte Studie zur Nutzung von Agri-Photovoltaik auf landwirtschaftlichen Flächen im Freistaat. Der Verband fordert die Thüringer Landesregierung jedoch auf, die Prioritäten nicht aus dem Auge zu verlieren. An erster Stelle sollte die Nutzung bereits versiegelter Flächen, Konversionsflächen und Dächer zur Gewinnung von Sonnenenergie erfolgen. Zudem dürfe das Thema „Energiesparen“ nicht aus den Augen verloren werden. Weiterlesen...
Studie des Senckenberg Instituts stützt unser Ausbreitungsmodell
(Markus Wittmann
/
Pixabay)
Eine wissenschaftliche Studie des Senckenberg Instituts stützt unsere Ergebnisse und zeigt erneut den Bedarf für ein gezielte Bestandsstützung von Luchsen in Deutschland. Gerade der Thüringer Wald nimmt als „Dreh- und Angelpunkt“ eine Sonderrolle ein. Gemeinsam mit dem WWF und der Wildtierland Hainich sowie mit Unterstützung des Thüringer Umweltministeriums legen wir gerade den Grundstein für ein solches Projekt in Thüringen.
Sonnenenergie von jedem Thüringer Dach
Pünktlich zur Wiederaufnahme des Förderprogrammes Solar Invest fordert der BUND Thüringen Gemeinden und Städte in Thüringen auf, den Beschluss für eine solare Baupflicht auf den Weg zu bringen. Dazu haben wir gemeinsam mit unseren BUND-Gruppen eine Kampagne gestartet. Unser Ziel: Sonnenenergie von jedem Thüringer Dach nutzen!
Alle Informationen zur Kampagne
Agrarwende nicht über Bord werfen – BUND richtet sich mit klaren Forderungen an Landwirtschaftsministerin Karawanskij
Vom 30. März bis zum 01. April finden sich Vertreterinnen und Vertreter der Länder und der Bundesregierung zur Agrarministerkonferenz zusammen. Mit einem Brief richtet sich der BUND Thüringen im Vorfeld der Veranstaltung an Landwirtschaftsministerin Karawanskij. Der Verband fordert sie auf, an den ambitionierten Natur- und Umweltzielen des Europäischen Green Deal festzuhalten und den Schutz von Boden, Wasser und der biologischen Vielfalt nicht aufzuschieben. Weiterlesen...
Verpressung in Hessen - Versalztes Grundwasser in Thüringen
Salzabwässer von der Kali+Salz AG in Hessen, wurden an mehreren Stellen in den Untergrund verpresst. Sie gelangen so zu einem großen Teil nach Thüringen. Eine ehemalige Behördenmitarbeiterin spricht über diese Praxis.
Land Thüringen hebt Planfeststellungsbeschluss Ortsumgehung B19 in Meiningen auf
Das Land Thüringen hat heute gegenüber dem Bundesverwaltungsgericht die Aufhebung des Planfeststellungsbeschlusses für die Ortsumgehung B19 in Meiningen angekündigt. Damit folgt der Freistaat der Aufforderung des Gerichts. Aufgrund der Menge der festgestellten Fehler kam hier, entgegen der sonstigen Rechtspraxis, ein ergänzendes Verwaltungsverfahren nicht in Betracht. Nach Kenntnis des BUND Thüringen wird damit erstmalig eine Genehmigung für ein Straßenbauprojekt des Bundesverkehrswegeplanes vollumfänglich aufgehoben.
Gartenschläfern beim Überwintern helfen
Gartenschläfer sind wie andere Winterschläfer in diesen Monaten nur sehr selten zu beobachten. Sie haben sich in ihre Verstecke zurückgezogen und verbringen dort die kalte Jahreszeit. Wenn sie in Ausnahmefällen doch angetroffen werden, gilt es, wichtige Regeln zu beachten. So dürfen die Tiere weder berührt noch umgelagert werden. Durch eine naturnahe Gestaltung können Gartenbesitzerinnen und -besitzer die Tiere bereits bei der Vorbereitung auf ihren Winterschlaf unterstützen. Weiterlesen...
Von Niedersachsen über Hessen nach Thüringen – Nachweis von Drei-Länder-Luchs im Thüringer Wald gelungen
Im Rahmen eines Monitoring-Projektes, das der BUND Thüringen gemeinsam mit dem WWF Deutschland im Auftrag des Thüringer Umweltministeriums durchführt, ist eine besondere Aufnahme eines „Drei-Länder-Luchses“ im Thüringer Wald gelungen. Das Foto entstand zwischen Ilmenau und Neustadt (Rennsteig). Der Luchs konnte zuvor bereits in Hessen und Niedersachsen nachgewiesen werden. Weiterlesen...
Spurensuche Gartenschläfer: Mehr als 1000 Kontrollgänge allein in Thüringen
Seit drei Jahren gehen Ehrenamtliche auf die Suche nach dem Gartenschläfer. Rund hundert Wildtierkameras, 500 Nistkästen und 2.000 Spurentunnel überprüften sie regelmäßig. Mehr als 750 Totfunde trugen sie für die Laboranalyse zusammen. Zwölf eigens entwickelte Beobachtungsapparate, die „Dormouse Monitoring Units“, wurden täglich kontrolliert. Allein in Thüringen sind so mindestens 1.000 Kontrollgänge zusammengekommen. Zusätzlich verzeichnete die Meldestelle des Projekts mehr als 6.000 bestätigte Hinweise auf Gartenschläfer durch die Bevölkerung.
Zur Pressemitteilung
Schluss mit der Pökelei!
Seit Jahrzehnten leitet der Düngemittelhersteller K+S große Mengen an Salzabwässern ungefiltert in die Flüsse ein. Da Salz nicht abgebaut wird, sind Werra und Weser bis zur Mündung von den Salzfrachten betroffen. Die Folgen sind dramatisch: Die Ökosysteme dieser Flüsse wurden durch die Salzeinleitungen nahezu vollständig zerstört.
Mitte Novermber entscheiden die Bundesländer entlang von Weser und Werra über die Salzeinleitungen der kommenden Jahre und damit über die Zukunft der beiden Flüsse.zu schützen. Unterzeichnet jetzt unseren Online-Appell an die Politik!
Schluss mit der Pökelei! Umweltminister*innen müssen Salzeinleitungen in Werra und Weser reduzieren
(Klaus Fink)
Unter dem Motto „Schluss mit der Pökelei“ machten die BUND Landesverbände Thüringen, Hessen und Niedersachsen heute mit Bildaktionen entlang von Weser und Werra auf die Folgen der jahrzehntelangen Einleitung salzhaltiger Abwässer durch das Unternehmen K+S aufmerksam. Weserschwimmer, Fisch-Skelette und -Köpfe standen symbolisch für das Schicksal von Süßwasserfischen und anderen Bewohnern der beiden Flüsse, die seit Jahrzehnten unter der Versalzung leiden. Weiterlesen...
Züge statt Flüge: BUND Thüringen fordert Streichung klimaschädlicher Subventionen für den Flughafen Erfurt-Weimar
Erfurt/ Berlin. Heute veröffentlichen der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und 13 weitere Organisationen der Umwelt- und Mobilitätswende-Bewegung ihr gemeinsames Forderungspapier für ein sofortiges Verbot von Ultrakurzstreckenflügen und einen sozial gerechten und ökologischen Ausbau des Bahnverkehrs. Sie berufen sich dabei auf das Pariser Abkommen, das Klimaurteil des Bundesverfassungsgerichts vom März dieses Jahres und das deutsche Klimaschutzgesetz, die verlangen, dass klimaschonende Alternativen zum Flugverkehr vorgezogen werden. Der BUND Thüringen fordert vor diesem Hintergrund die Streichung klimaschädlicher Subventionen für den Flughafen Erfurt-Weimar... Weiterlesen
Neue Rote Listen für Thüringen zeichnen besorgniserregendes Bild
Anlässlich der heutigen Vorstellung der neuen Roten Listen im Erfurter Naturkundemuseum fordert der BUND Thüringen die Landesregierung auf, die Warnsignale ernst zu nehmen und ihre Anstrengungen für den Erhalt der Artenvielfalt weiter zu verstärken. Naturschutz müsse Maxime jeder politischen Entscheidungen im Freistaat werden.
„Immer intensivere Bewirtschaftungsmethoden in Land- und Forstwirtschaft und eine völlig überzogene Straßenbaupolitik sind die Treiber des Artenverlustes in Thüringen. Dazu kommt noch der Raubbau in der artenreichen Gipskarstlandschaft Südharz“, erklärt Dr. Burkhard Vogel, Landesgeschäftsführer des BUND Thüringen... Weiterlesen
BUND-Rechtsgutachten: Bundesverkehrswegeplan ist verfassungswidrig
Ein BUND-Gutachten zeigt, dass sowohl der Fernstraßenbedarfsplan als auch der Bundesverkehrswegeplan 2030 die EU-rechtlichen Vorgaben zur Strategischen Umweltprüfung nicht erfüllen. Darüber hinaus beachten die Pläne die Belange des Klimaschutzes nicht entsprechend des Klimabeschlusses des Bundesverfassungsgerichts vom 23.04.2021 und sind deshalb unions- und verfassungsrechtswidrig. Auch Straßenneubauprojekte in Thüringen sind hiervon betroffen. Konkret fordert der BUND Thüringen die Thüringer Landesregierung auf, insbesondere das fehlerbehaftete Planfeststellungsverfahren für den B19 bei Meiningen zu stoppen... Weiterlesen
Die Zukunft des Luchses in Thüringen
Eine forsa-Umfrage zur Akzeptanz des Luchses in Thüringen hat erbracht: Die breite Mehrheit der Thüringer steht einer Wiederansiedlung des Luchses ausgesprochen positiv gegenüber. Diese große Zustimmung ist insbesondere auch bei der ländlichen Bevölkerung, einschließlich der des Thüringer Waldes spürbar. Aufbauend darauf werden wir nun in den Dialog mit weiteren Thüringer Verbänden und Institutionen treten, um zu diskutieren, wie dem Luchs gemeinsam eine Zukunft in Thüringen geschaffen werden kann. Mehr zum Luchs gibt es hier.
Fotowettbewerb "Allee des Jahres 2021"
Seit 2008 sucht der BUND Mecklenburg-Vorpommern jedes Jahr die “Allee des Jahres“. Dieser bundesweite Wettbewerb soll auf dem Alleenschutz aufmerksam und die Menschen dazu anregen, die Alleen wieder aufmerksamer wahr zu nehmen.
Bis zum 16. September können die vier schönsten Fotos digital oder als analoges Bild zugeschickt werden an katharina.dujesiefken(at)bund-mv.de oder BUND Mecklenburg-Vorpommern, Wismarsche Str. 152, 19053 Schwerin. Zu finden sind alle Einsendungen unter www.allee-des-jahres.de.
(Markus Distelrath
/
pixabay)
Erfurt. Heute hat die Bundesgesellschaft für Endlagersuche (BGE) vier Modellregionen für die Suche nach einem Atommülllager bekannt geben hat. Zwei der Gebiete zur Methodenentwicklung befinden sich in Thüringen. Konkret handelt es sich um eine Gesteinsformation mit flachem Salz, die sich von Sondershausen im Norden nach Eisenach und dem Weimarer Land in Mittelthüringen erstreckt und ein Gebiet mit kristallinem Wirtsgestein in Südostthüringen.
10 Jahre UNESCO-Weltnaturerbe Nationalpark Hainich
Erfurt. Der BUND Thüringen gratuliert dem Nationalpark Hainich zum zehnjährigen Jubiläum seiner Ausweisung als UNESCO-Weltnaturerbe. Am 25. Juni 2011 wurden Teile des Nationalparks zusammen mit weiteren vier naturbelassenen Buchenwäldern in Deutschland in die gemeinsame Welterbestätte "Alte Buchenwälder und Buchenurwälder der Karpaten und anderer Regionen Europas" aufgenommen. Für den BUND Thüringen ist der Nationalpark Hainich ein Leuchtturm des Naturschutzes im Freistaat. Damit das so bleibt, muss sich die Natur dort auch weiterhin ohne menschliche Eingriffe entwickeln können.
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Siebenschläfertag
Berlin/Erfurt. Anlässlich des Siebenschläfertags am 27. Juni ziehen der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), die Justus-Liebig-Universität Gießen und die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung eine Zwischenbilanz ihrer gemeinsamen „Spurensuche Gartenschläfer“. Der Siebenschläfertag verdankt seinen Namen jedoch nicht der Schlafmaus, sondern einer christlichen Legende.
Gewässer brauchen mehr Raum und Struktur
(Detlef Stremke)
Der Schutz der Thüringer Gewässer muss konsequenter umgesetzt werden. Zu diesem Ergebnis kommen wir gemeinsam mit Deutsche Umwelthilfe e. V., GRÜNE LIGA Thüringen und NABU Thüringen in einer gemeinsamen Stellungnahme zu dem Entwurf des neuen Landesprogramms Gewässerschutz des Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz. Trotz zahlreicher Projekte verfehlen die meisten Thüringer Gewässer die angestrebten Ziele der EU-Wasserrahmenrichtlinie im Hinblick auf einen guten Zustand beziehungsweise ein gutes Potenzial.
Wendehälse im Umfeld des Nationalpark Hainich
Im unmittelbaren Umfeld des Nationalparks, welches zum Großteil landwirtschaftlich geprägt ist, werden ausgewählte Flächen so gepflegt und entwickelt, dass sie von Vogelarten (Zielarten) des Halboffenlandes verstärkt als Habitat genutzt werden können. Insbesondere Streuobstwiesen und ehemalige Schaftriften werden dafür hinsichtlich ihrer potentiellen Eignung kartiert und aufbauend darauf – in Kooperation mit Flächennutzern, Unteren Naturschutzbehörden und Landwirtschaftsämtern – ein Katalog sinnvoller Maßnahmen für die jeweiligen Flächen erstellt und umgesetzt. Mehr zum Projekt findet ihr hier.
Wie der Wendehals zu seinem Namen kam
Energie dort produzieren, wo sie gebraucht wird – Dezentral organisierte Strommärkte machen SuedLink überflüssig
(Tennet)
Heute stellte der BUND Thüringen gemeinsam mit dem BUND Hessen ein Gutachten vor, dass die Notwendigkeit der Höchstspannungs-Gleichstromleitung SuedLink in Frage stellt. Die bei Prof. Dr. Lorenz Jarass und Dipl.-Ing. Carsten Siebels in Auftrag gegebene Studie kommt zu dem Ergebnis, dass SuedLink nur für seltene Stromlastspitzen erforderlich sei. Mit regionaler Stromerzeugung und -nutzung könnten diese Spitzenwerte weitaus kostengünstiger und umweltfreundlicher bedient werden. Dafür müssen jetzt Änderungen im Energierecht auf den Weg gebracht werden. Weiterlesen...
Thüringer Wald als zentrale Drehscheibe für Thüringens Luchse
(HansLine/ Ron Porter
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pixabay)
Fest steht: Für das langfristige Überleben der Art in Mitteldeutschland ist die Vernetzung der Vorkommen im Harz mit denen in Bayern entscheidend. Die Modellvorhersagen der Universität Freiburg zeigen deutlich, dass sich ohne aktive Wiederansiedelungen die Harzer Luchs-Population nicht mit der im Bayerischen Wald vernetzen wird. Wohingegen die Ansiedelung von 20 Luchsen im Thüringer Wald dazu führen könnte, dass bereits in 30 bis 50 Jahren auch das Erzgebirge sowie die Rhön und der Spessart dauerhaft von Luchsen besiedelt werden.
Das Modellprojekt wurde vom Thüringer Umweltministerium gefördert.
Straßenplanung ohne Sinn und Verstand erreicht in Obermaßfeld ihren Höhepunkt
50 Teilnehmende und zwei Traktoren protestierten in Obermaßfeld gegen die geplante Ortsumgehung Obermaßfeld-Grimmenthal
(BUND Schmalkalden-Meiningen)
Unter dem Motto „Wiesen und Wald statt Asphalt“ beteiligte sich der BUND Thüringen heute an einer bundesweiten Protestaktion gegen überzogene Straßenbauprojekte. Konkret demonstrierten seine Mitglieder gemeinsam mit einer örtlichen Bürgerinitiative gegen die geplante Ortsumgehung Obermaßfeld-Grimmenthal als Sinnbild für überzogene Verkehrsplanungen in Thüringen und Deutschland. Der Verband fordert stattdessen Investitionen in zukunftsfähige Mobilitätskonzepte im Personennahverkehr und eine Mobilitätsgarantie für alle Thüringerinnen und Thüringer.
Mobilitätswende längst überfällig
Der Europäische Gerichtshof bestätigt jetzt mit seiner richtungsweisenden Entscheidung: Die Mobilitätswende ist in Deutschland und Thüringen längst überfällig. Statt Milliarden in neue Straßenbauprojekte zu stecken, brauchen wir Investitionen in zukunftsfähige Mobilitätskonzepte im Personennahverkehr und eine Mobilitätsgarantie für alle Thüringerinnen und Thüringer. Nur so können wir in Zukunft Stickoxide aus dem Verkehr nachhaltig senken.
Thüringer Jungluchse in Südharz und Eichsfeld auf dem Weg in die Selbstständigkeit
(BUND/ Universität Göttingen)
Die im Rahmen unseres Fotofallenmonitorings mit der Universität Göttingen aufgenommenen Jungtiere sind jetzt bereits allein in ihrem Revier unterwegs. Was wir in Thüringen für den Luchs machen? Lies selbst.
Weitere Infos
#RightforNature #forNature: Gipskarstlandschaft Südharz
Heute ist Internationaler Tag der biologischen Vielfalt, deshalb möchten wir unseren heutigen Fokus auf den Südharz richten. Dort steht ein einzigartiger Hotspot der Artenvielfalt auf dem Spiel. Gleichzeitig steht das Gebiet im Fokus der Gipsindustrie. Mit knapp zwei Millionen Tonnen pro Jahr findet dort der größte Naturgips- und Naturverbrauch statt. Mit unserem Gutachten zeigen wir jetzt auf, wie ein Ende des Naturgipsabbaus bis spätestens 2045 umsetzbar ist. Dazu gehören strengere Regelungen für Gips-Recycling und die Förderung alternativer Baustoffe.
#RightforNature #forNature: Felder
Die ausgeräumten Agrarlandschaften der industriellen Landwirtschaft bieten vielen Tierarten kaum noch eine Lebensgrundlage. Hier setzt das Modellprojekt „VIA Natura 2000 – Vernetzung für Insekten in der Agrarlandschaft zwischen Natura 2000-Gebieten in Thüringen“ an. Ziel ist es, mit gras- und krautbewachsenen Randstreifen zwischen Acker und Feldweg Insekten wieder einen Lebensraum zu schaffen, der seinen Namen verdient hat.
#RightforNature #forNature: Streuobstwiese
Der Mensch liebt strukturreiche Landschaften – die Natur auch. Halboffene Landschaften sind einst entstanden, um die Bedürfnisse des Menschen nach Fleisch und Wolle, Honig und Obst sowie Milch und Getreide zu decken. Heute sind Streuobstwiesen selten geworden. Im Vorland des Nationalparks Hainich, das Großteils landwirtschaftlich geprägt ist, pflegen wir seit Juni 2018 in einem Modellprojekt gemeinsam mit freiwillig Helfenden und lokalen Landwirtschaftsbetrieben Streuobstwiesen und Schaftriften, damit Arten des Halboffenlandes sich dort wieder wohlfühlen.
Keine Entlastung für das Werra-Revier in Sicht
Anlässlich der heutigen Anhörung im Thüringer Landtages, warnen wir vor den Risiken der geplanten Einstapelung von Produktionsabwässern des Werkes Werra in die Grube Springen. Der Verband fordert, K+S zu Sicherheitsleistungen für Berg- und Umweltschäden durch die Einstapelung zu verpflichten. Außerdem müsse die sichere Rückholbarkeit der Lauge aus der Grube Springen im Falle einer Havarie gewährleistet werden. Von der Landesregierung fordern wir die Gründung einer Kommission, die sich frühzeitig mit der Bewältigung des wirtschaftlichen Strukturwandels und dem Management der Umweltschäden in der etwa 2080 beginnenden Nachbergbauzeit beschäftigt.
#RightforNature #forNature: Gärten
Wir brauchen mehr Platz für Natur in Thüringer Städten – kein Platz für Pestizide: Im Jahr 2019 hat sich Lina Staab aus dem BUND Gotha dazu entschlossen, einen knapp 2.210 m2 großen Wildwuchs- Gemeinschaftsgarten aufzubauen. Die Idee wurde von Jugendlichen vorangetrieben, hat sich aber mittlerweile zu einem generationsübergreifenden Projekt entwickelt. Dafür wurde er 2020 mit dem Thüringer Jugendpreis Nachhaltigkeit der Initiative „MachDeineZukunft“ ausgezeichnet.
#RightforNature #forNature: Wälder
Die Wälder in Thüringen stehen zunehmend unter Druck. Trockenheit, Stürme, Waldbrände und Luftverschmutzung schädigen die Bäume. Verkürzte Umtriebszeiten, Einsatz schwerer Forsttechnik, ein dichtes Rückegassennetz und Monokulturen haben die natürliche Stabilität der Wälder geschwächt. Nur eine naturschutzgerechte Waldbewirtschaftung mit natürlicher Baumartenzusammensetzung, langen Umtriebszeiten sowie intakten Waldsäumen gewährleistet zukunftsfähige, stabile Wälder. In unserem Papier formulieren wir Forderungen für eine neue Waldstrategie für Thüringen.
EOW-Gelände Weimar
Die vollständige Renaturierung der Indurstriebrache in der Ilmaue zur Wiederherstellung des durchgängigen Grünzugs von Belvedere bis Tiefurt wurde Anfang der 1990er Jahre beschlossen und inzwischen zur Hälfte umgesetzt. Vor einiger Zeit wurde öffentlich, dass die Stadt über einen Verkauf verhandelt.
Auf dieser Seite findet Ihr Informationen über die Vorgänge und Planungen für das ehemalige EOW-Gelände („Elektroinstallation Oberweimar“) seit der Wende sowie die Stellungnahme des BUND Weimar zum Verfahren.
Nachhaltigkeit im Gesundheitswesen
In Thüringen haben bereits sechs Krankenhäuser und Reha-Kliniken wirksame Klimaschutzmaßnahmen in ihre Arbeitsabläufe integriert. Sie sind Teil des Projekts „KLIK green: Krankenhaus trifft Klimaschutz“, das vom Berliner Landesverband des BUND geleitet wird und bis April 2022 mindestens 100.000 Tonnen CO2 vermeiden soll. Um wirksamen Klimaschutz umzusetzen, braucht es Nachhaltigkeit in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens. Bis 2030 sollte jede deutsche Klinik eine umfassende Nachhaltigkeitsstrategie umgesetzt haben und zuvor eine Klimamanagerin oder einen Klimamanager fest einstellen.
weitere Infos
Umweltzone in Erfurt gekippt
Deshalb brauchen wir eine Umweltzone in Städten: Feinstaub hat immense Auswirkungen auf unsere Gesundheit. Die kleinen und kleinsten Partikel können über die Atmung in den Körper gelangen und dort verschiedenste Reaktionen verursachen. Auch wenn in Deutschland fast überall die gültigen Grenzwerte eingehalten werden, sind laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) bis zu 85 Prozent aller Stadtbewohner*innen in Europa zu hohen Feinstaubwerten ausgesetzt.
Deutscher Erdüberlastungstag – Wir brauchen einen Masterplan Klimaschutz
Heute ist deutscher Erdüberlastungstag. Damit hat Deutschland schon am 5. Mai so viele Ressourcen verbraucht, wie unserem Land rechnerisch für das ganze Jahr zur Verfügung stehen. Der BUND Thüringen fordert im Freistaat dringend notwendige Nachbesserungen beim Klimaschutz, um den weiterhin zu hohen Energieverbrauch und Treibhausgas-Ausstoß konsequent zu senken.
Nach Angaben des BUND Thüringen sieht das Thüringer Klimagesetz zwar, anders als auf Bundesebene, Reduktionsziele bis 2050 vor. Bei der Debatte um das Gesetz waren allerdings Korridore hinzugefügt worden, die Abweichungen zulassen und die Klimaziele verwässern.
Luchsin mit Jungtier außerhalb des Harzes fotografiert
Jungluchs in Nordhausen April 2021
(BUND Thüringen)
Im Landkreis Nordhausen gibt es einen neuen Nachweis für den Luchs-Nachwuchs in Thüringen. Das belegen aktuelle Fotos, die im Rahmen des systematischen Fotofallenmonitorings des BUND Thüringen und der Universitäten Göttingen und Freiburg entstanden. Sie zeigen eine Luchsin mit einem Jungtier (aus dem Vorjahr 2020). Derzeit ist von rund 10 freilebenden Luchsen in Thüringen auszugehen.
Online-Veranstaltung: Spurensuche Gartenschläfer – Unterstützen Sie uns bei der Suche nach „Zorro“
17.04.2021, 10 Uhr
Wir möchten mit der Veranstaltung all jene ansprechen, die sich für den Gartenschläfer und seine Biologie interessieren. All jene, die bereits mit uns auf Spurensuche gehen und interessiert sind an Hintergründen des Projektes und dem Austausch mit anderen Akteuren im Projekt. Und natürlich all jene, die gerne zukünftig mit uns auf Spurensuche gehen und sich über Möglichkeiten aktiv zu werden, informieren möchten.
Thüringen braucht eine sozial gerechte ökologische Mobilitätswende
(pixabay/ Reinhold Silbermann
/
pixabay)
In Unterstützung des heute vorgestellten „Bündnis sozialverträgliche Mobilitätswende“ aus Umweltverbänden, Gewerkschaften, Sozialverbänden und der evangelischen Kirche plädiert der BUND Thüringen dafür, die interdisziplinären Leitsätze der Initiative für eine Mobilitätswende im Freistaat umzusetzen: Klima- und Umweltschutz im Verkehr müssen Hand in Hand mit sozialen Aspekten und guter Arbeit gehen. Aus Sicht des Verbandes kann so gleichzeitig das Klima geschützt und die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürgern spürbar verbessert werden.
BUND und Bürgerinitiative „Für ein lebenswertes Werratal“ stellen Antrag auf Sanierung der Umweltschäden durch den Kalibergbau
Die Landesverbände Hessen und Thüringen des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und die Bürgerinitiative „Für ein lebenswertes Werratal“ haben am 13.04.2021 beim Regierungspräsidium Kassel den förmlichen Antrag auf Sanierung der Umweltschäden durch die jahrelangen Salzeinleitungen im Zuge der Kalipro-duktion durch den Düngemittelhersteller Kali und Salz (K+S) gestellt.
Perlen der Kulturlandschaft am Grünen Band – Fotowettbewerb für Herbst- und Winterbilder geht in den Endspurt
Unter dem Motto „Perlen der Kulturlandschaft – Bergwiesen und -weiden am Grünen Band“ haben der BUND Thüringen und der BUND-Fachbereich Grünes Band bereits 2020 zu einem Fotowettbewerb aufgerufen. Noch bis zum 30. März 2021 können Herbst- und Winterbilder zum Thema eingereicht werden. Danach folgen die Bilder aus Frühjahr und Sommer, deren Einreichfrist am 31. August 2021 endet.
Landesversammlung 2021
Die Landesversammlung wird am 10.04.2021 zum ersten Mal digital stattfinden. Das stellt uns alle vor Herausforderungen. Unser Anspruch ist es, Euch alle mitzunehmen und gemeinsam die vereinsrechtlich relevanten Punkte, die Vorstandswahl sowie die Wahl der thüringer Delegierten für die Bundesdelegiertenversammlung gut über die Bühne zu bringen. Habt Ihr Interesse im neuen Vorstand mitzuwirken? Dann stellt Euch vorab unseren Mitgliedern vor.
Online-Workshop zu den potenziellen Standorten für den Atommüll in Thüringen
Am 28. September hat die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) eine Landkarte veröffentlicht, die mögliche „Teilgebiete“ mit „günstige[n] geologische[n] Voraussetzungen für die sichere Endlagerung radioaktiver Abfälle erwarten lassen.“ Bundesweit wurden 90 Regionen als mögliche Standorte vorgeschlagen. Dazu gehören auch Teile Thüringens. Für eine fundierte fachliche Vorbereitung der Beteiligungsverfahren hat der BUND Thüringen den „Landesarbeitskreis Atommülllager“ ins Leben gerufen. Im Rahmen unseres ersten öffentlichen Workshops wollen wir gemeinsam mit Herrn Dr. Katzschmann, Leiter des geologischen Dienstes beim Thüringer Landesamts für Umwelt, Bergbau und Naturschutz, die Eignung möglicher Standorte in Thüringen diskutieren.
#rausausdemGips2045
Unter dem Motto: #rausausdemGips2045 wollen wir zeigen, welche fatalen Auswirkungen der Abbau auf die Südharzer Gipskarstlandschaft hat.
Gemeinsam wollen wir verhindern, dass noch mehr wertvolle Flächen dem Gipsabbau zum Opfer fallen und auf eine erneute Anpassung des Regionalplans Nordthüringen drängen.
Landesarbeitskreis Atommülllager-Standortsuche
Wir möchten aktiv Einfluss nehmen auf die Festlegung eines sicheren Standorts für den Atommüll und suchen hierzu Menschen, denen das Thema am Herzen liegt und die in einem Landesarbeitskreis des BUND Thüringen mitwirken möchten.
Melden Sie sich gerne bei uns und/oder nehmen einfach am nächsten Treffen des Arbeitskreises teil!
Alle Infos zum Prozess, unseren Positionen und unserer Arbeit finden Sie hier, ebenso wie die Zugangsdaten zum nächsten Termin.
Kielings Wilde Welt - Kreislauf des Lebens
Bis zu 8.000 Wildkatzen gibt es mittlerweile wieder in Deutschland. Die scheuen Waldbewohner brauchen viel Platz zum Leben und finden ihn nur schwer im dicht besiedelten Deutschland.
Andreas Kieling begleitet BUND-Wildkatzenexperte Thomas Mölich und erlebt, wie mühsam es ist, dem einzelgängerischen Jäger neue Gebiete zu erschließen.
Eine Geschichte, bei der es um Baldrian und junge Bäume geht – und um sehr viel Geduld - erzählt Alexander Kieling in einer Arte-Dokumentation.
Etappensieg für den Naturschutz – Schutzgebiet am Bromberg offiziell ausgewiesen
Naturschutzgebiet Himmelberg mit Gipsabbau im Bromberg
(BUND Nordhausen
/
BUND Nordhausen)
Heute wurde das Naturschutzgebiet „Bromberg - Mühlberg bei Woffleben“ offiziell ausgewiesen. Damit wurde eine zentrale Brücke zwischen den bestehenden Schutzgebieten „Himmelsberg“ und „Mühlberg“ geschaffen. Im begehrten Himmelsberg-Mühlberg-Massiv plant die Gipsindustrie bereits seit längerem, ihre Gips-Steinbrüche zu erweitern.
Dr. Burkhard Vogel, Landesgeschäftsführer des BUND Thüringen: „Mit der Ausweisung des Naturschutzgebietes ‚Bromberg‘ hat die Landesregierung ein wichtiges Zeichen für den Erhalt der Südharzer Gipskarstlandschaft gesetzt. Die Ausbeutung der Region für den Naturgipsabbau muss endlich ein Ende haben.“ Mehr...
Am Beispiel der Spurensuche Gartenschläfer gezeigt: Der Schutz seltener Arten ist oft nur mit ehrenamtlicher Hilfe möglich!
(BUND Thüringen)
Ohne ehrenamtliche Hilfe wäre es unmöglich, eine Tierart bundesweit zu erforschen und zu schützen. Beim Gartenschläfer bedeutet das, dass allein in diesem Jahr hunderte Wildtierkameras von Freiwilligen kontrolliert, Nistkästen auf Bewohner überprüft, kleine Fußspuren ausgelesen und viele Hinweise zusammengetragen werden mussten. Mehr als 400 Ehrenamtliche haben deutschlandweit regelmäßig Daten erhoben und Informationen zusammengetragen. Über 1.800 Menschen haben auf www.gartenschlaefer.de ihre Hinweise auf Gartenschläfer eingetragen, sodass die Verbreitung der Tiere nun erheblich besser eingeschätzt werden kann. Weiterlesen...
Fotowettbewerb „Perlen der Kulturlandschaft – Bergwiesen und -weiden am Grünen Band“
Der Fotowettbewerb findet im Rahmen des Projektes „Quervernetzung Grünes Band“ statt. Das im Bundesprogramm Biologische Vielfalt geförderte Vorhaben hat das Ziel, das Grüne Band – die wertvollen Offenland-Lebensräume entlang des ehemaligen Eisernen Vorhangs - an landes-, bundes- oder sogar europaweit bedeutsame Biotopverbundachsen anzubinden und so seine Funktion als Rückgrat des Lebensraumverbundes zu stärken.
Wanderausstellung zur "Spurensuche Gartenschläfer"
(Anita Giermann
/
BUND Thüringen)
JUHU. Sie ist da.
Und wir haben sie euch noch gar nicht vorgestellt: Unsere Wanderausstellung zum Projekt "Spurensuche Gartenschläfer" mit Infos zur Biologie der Tiere, dem Vorkommen in Deutschland und Thüringen, dem Inhalt des Projektes, die Methoden mit denen wir der Art auf die Spur kommen wollen sowie den Möglichkeiten, dem kleinen Bilch zu helfen.
Ab sofort ausleihbar bei: anita.giermann(at)bund.net
Rätsel Winterschlaf: Gartenschläfer & Co. leben auf Sparflamme
(BUND Thüringen / Pröhl_fokusnatur)
Mit sinkenden Temperaturen und kürzeren Tagen ziehen sich viele Tiere in den Winterschlaf zurück, darunter auch der Gartenschläfer. Wie der Winterschlaf bei diesem kleinen Verwandten des Siebenschläfers abläuft und was während der nächsten Monate in seinem Versteck passiert, das untersuchen der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) , die Justus-Liebig-Universität Gießen und die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung in ihrem Projekt „Spurensuche Gartenschläfer“ auch in Thüringen. Weiterlesen...
Online-Präsentation "Umweltverträgliche Alternativen zum Abbau von Naturgips"
(BUND Thüringen)
Der Verfasser, Herr Holger Alwast, stellt die Studie persönlich vor und steht Ihnen für Fragen und anschließende Diskussion zur Verfügung.
Wir bitten um Anmeldung unter: info(at)bund-nordhausen.de
Der BUND möchte mit diesem Gutachten einen fachlich fundierten Beitrag zur Diskussion über die Umstellung der Gips- und Baubranche auf umweltfreundliche Produkte leisten. Ebenso möchten wir, dass diese Aspekte als fachliche Beiträge zu den Entscheidungen der geplanten Änderungen der Raumordnung im Bereich Gips, Anhydrit berücksichtigt werden.
Erstmals seit fünf Jahren wieder Luchs-Nachwuchs im Thüringer Eichsfeld
Eichsfeld/ Erfurt. Im Rahmen eines gemeinsamen Forschungsprojektes konnten der BUND und die Universität Göttingen kürzlich eine Luchsin mit Jungtier im Eichsfeld fotografieren. Der junge Luchs ist der erste seit 2015, der in Thüringen nachweislich außerhalb des Harzes geboren wurde. Luchse sind in Deutschland noch immer ausgesprochen selten und leben bisher nur in wenigen, isolierten Vorkommensgebieten, hauptsächlich im Harz, Bayerischen Wald und Pfälzer Wald. Aufgrund seiner zentralen Lage zwischen diesen Gebieten kommt Thüringen daher wichtige Bedeutung für die Vernetzung der Luchsbestände zu. Weiterlesen...
Einen Herzlichen Glückwunsch an die Gewinner des European Natura 2000-Award
(Henryk Baumbach)
In unserer Kategorie „Cross-border cooperation and Networking Award“ gewann eine Kooperation aus den Ländern Tschechien, Österreich, Ungarn, Romänien und Slowakei. Titel des Gewinnervorhabens ist: „Joint efforts for safe an wildlife-friendly transportation networks in the Carpathians“.
Wir danken für die vielen Stimmen die für uns eingegangen sind! Und natürlich bedanken wir uns auch für die tolle Arbeit der zwölf Natura 2000-Stationen in Thüringen. Was unsere Stationen so machen? Schaut selbst:
Videos unserer Stationen
Rote Liste: Alarmstufe Rot für Gartenschläfer, Iltis und Igel – Jetzt mit Artenhilfsprogrammen retten
(Design: BUND THüringen / Foto: Nikolaj Meyer)
Engagement lohnt sich!
Hier geht es zur Pressemitteilung des BUND Deutschland zur Veröffentlichung der neuen Roten Liste Deutschland für bedrohte Säugetierarten.
Infos zur Wildkatze und zum Gartenschläfer sowie den in Thüringen und Deutschland mit Hilfe vieler Ehrenamtlicher umgesetzten Projekten findet Ihr auf unserer Homepage.
Gartenschläfer gesehen? Bitte melden!
Am Vormittag des 07.10.2020 stellte der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) sein Gutachten zum Ausstieg aus dem Naturgipsabbau bis 2045 vor. Anlass sind die verstärkten Bemühungen der Gipsindustrie, den Wegfall von REA-Gips aus der Kohleverstromung durch neue Naturgips-Abbauflächen zu kompensieren. Der BUND fordert strengere Regelungen für Gips-Recycling und den verstärkten Einsatz alternativer Baustoffe. Nur so kann der Naturgipsverbrauch nachhaltig reduziert und die einzigartigen Landschaften geschont werden.
Wir suchen dich!
Dein Freiwilliges Jahr beim BUND Thüringen
Du suchst eine Stelle für dein Freiwilliges Jahr?
Die Stelle beim BUND bietet Einblick in die Arbeit des Landesverbandes. Das Aufgaben-spektrum reicht von allgemeinen Verwaltungs-aufgaben bis hin zur eigenständigen Mitarbeit bei der Öffentlichkeitsarbeit und Projekten von BUND und BUNDjugend.
Ob du ein halbes Jahr bleiben möchtest, oder bis zu anderthalb, alles ist möglich.
Interesse? Melde dich gerne!
BUND Thüringen fordert Verzicht auf Rodentizide gegen Feldmäuse
(BUND Thüringen e.V.)
Erfurt. Der BUND Thüringen lehnt den Einsatz von Rodentiziden gegen Feldmäuse ab. Auch Ernteausfälle rechtfertigen nach Einschätzung des Verbandes nicht den Gifteinsatz gegen die regelmäßig wiederkehrenden Massenvermehrungen von Feldmäusen. Nach Angaben des BUND Thüringen stehen außerdem genügend giftfreie Alternativen zur Bekämpfung von Feldmäusen zur Verfügung. „Alle Jahre wieder fordert die Landwirtschaft in Thüringen die Genehmigung sogenannter ‚Rodentizide‘ gegen Mäuse“, erklärt Dr. Burkhard Vogel, Landesgeschäftsführer des BUND Thüringen.
25.09. Globaler Klimastreik
Bundesweiter Streik für mehr Klimagerechtigkeit – BUND fordert alle Thüringerinnen und Thüringer zur Unterstützung auf
Am 25. September ruft gemeinsam mit dem BUND und seiner Jugendorganisation BUNDjugend ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis aus Umwelt-, Entwicklungs-, Sozial- und Wohlfahrtsverbände zum bundesweitem Klimastreik auf. Aktionen werden an diesem Tag, unter Einhaltung der aktuellen Corona-Regelungen, auch in Thüringen stattfinden. Unterstützt werden sie von der BUND Orts- und Kreisgruppen vor Ort.
Unsere Forderungen an die Regierung finden sich auch im aktuellen Leitantrag. Wo in Thüringen wird gestreikt? Hier geht es zur Übersichtskarte.
Wir sind nominiert!!!
European Natura 2000-Award
(Henryk Baumbach)
Das Thüringer Modell aus 12 Natura-2000-Stationen und einem Kompetenzzentrum trägt seit 2016 zum Schurz der Tiere, Pflanzen und Lebensräume in Europa bei. Jetzt ist das Netzwerk für den Europäischen Natura 2000 Award nominiert. Gemeinsam mit unseren Partnern, dem NABU Thüringen, dem Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz & dem Deutschen Verband für Landschaftspflege, stellen wir Euch Natura 2000 und unsere Stationen in den nächsten Wochen auf Facebook und Instagram genauer vor.
Stimmt für uns ab!
Sommertour am Grünen Band
Am Freitag endete die Sommertour der United Rebels of Performing Arts am Grünen Band Thüringen. Die Künstler aus Westafrika und Deutschland unter Leitung von Bernhard Stengele präsentierten ihr Programm „Wenn uns nur Liebe bleibt“ in elf Kirchgemeinden zwischen Sonneberg und Nordhausen. Das grenzüberschreitende Engagement für die Überwindung von Grenzen durch die Natur hat den Grundstein für die Gründung des BUND Thüringen gelegt.
Zu den Impressionen
Online-Lesung "Das Sterben der Anderen" mit Tanja Busse am 19.08.2020, 19 Uhr
Klimawandel, Naturzerstörung und die Reduktion der Biodiversität sind brennende Themen der Zeit. Naturschützer schlagen schon seit langem Alarm. In ihrem Buch „Das Sterben der Anderen - Wie wir die biologische Vielfalt noch retten können“ widmet sich Tanja Busse dem Thema.
Am Mittwoch, den 19.08.2020 um 19 Uhr wird die Autorin das Buch im Online-Gespräch mit Uli Ballhausen vorstellen. Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen und dem BUND Thüringen.
Bitte meldet Euch verbindlich an, um an der Veranstaltung teilzunehmen und der Autorin Eure Fragen zu stellen: https://us02web.zoom.us/webinar/register/WN_9mIDeFczSjCFYPFbD_Z44A. Die Plätze sind begrenzt. Nach der Registrierung erhaltet Ihr eine Bestätigungs-E-Mail mit Informationen zur Teilnahme an der Lesung.
Autokino ist voll 90er!
Wie war´s beim FahrRADkino in Gotha?
(BUND Thüringen e.V.)
Unter dem Motto "Autokino ist voll 90er!" fand am 26.06. in der Gothaer Beach Bar das FahrRADkino des BUND Kreisverband Gotha statt. Wir möchten die gelungene Veranstaltung mit Filmen zum Thema Mobilität, Energiewende und Klimawandel gerne mit Euch nochmal Revue passieren lassen.
Ausserdem: Aktion zur Europäischen Mobilitätswoche in Gotha: Wir rufen auf, bis zum 10.09.2020 Fotos , die die Defizite in Sachen Fahrrad- und Fußgänger*innenwege in Gotha anschaulich widergeben, einzusenden.
MDR Garten: Die Suche nach dem Gartenschläfer
Am 05.07. hat der MDR Garten die "Spurensuche Gartenschläfer" aufgegriffen und dazu aufgerufen, auch im eigenen Garten die Augen aufzuhalten nach dem kleinen Gartenschläfer. Ihr könnt Euch den Beitrag in der Mediathek ansehen oder am 11.07.2020 um 12:15 Uhr die Wiederholung im MDR anschauen.
Stimmt ab für unser Projekt!
(BUND Thüringen)
Das BUND Umweltzentrum Bad Langensalza möchte im Sommer generationenübergreifende Wildkräuterwanderungen um Bad Langensalza herum anbieten. Hierzu ist eine Finanzierung für Natur- und Pflanzenführer, Lupen, Materialien für erlebnispädagogische Elemente und Aufwandsentschädigungen für die WanderfüherInnen notwendig. Stimmt beim Vereinsvoting der Unstrut-Hainich Sparkasse für das Umweltzentrum ab, damit das Umweltzentrum Förderungen für das Projekt erhält!
Bitte gebt uns Eure Stimme und teilt den Aufruf!
Die Spurensuche Gartenschläfer als Monatsprojekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt?
Eure Stimme ist gefragt!
Unser Projekt „Spurensuche Gartenschläfer“ steht ab hdem 01.07. zur Wahl zum UN-Dekade Projekt des Monats Juli 2020. Mobilisiert Freunde, Nachbarn, Unterstützer, die Öffentlichkeit in Eurer Region! Das Projekt mit den meisten Stimmen wird Projekt des Monats. Wir haben bis zum Ende des Monats die Gelegenheit, für die Wahl unseres Projekts die Werbetrommel zu rühren. Unter https://www.undekade-biologischevielfalt.de/projekte/projekt-des-monats-waehlen/ gelangt Ihr direkt zur Abstimmung.
Kleinsäuger im Garten schützen: Regentonnen abdecken
Regenfass
(bildberge
/
photocase.de)
Am 27. Juni ist Siebenschläfer-Tag. Doch nicht nur an diesem Tag, sondern den ganzen Sommer über können Sie Ihren Garten für Siebenschläfer und andere kleine Säugetiere sicherer machen: Decken Sie dafür unbedingt Ihre Regentonnen ab. Und wo möglich, versehen Sie Wassergefäße mit Ausstiegshilfen in Form von Holzlatten oder Ähnlichem, da viele Tiere auf der Suche nach Wasser darin ertrinken können.


